Es ist der Wald, der sich seit dem 15. Jahrhundert durch die Geschichte des einstigen Angerdorfes zieht. Wilde Legenden von Heidereitern, die im Auftrag der Johanniter den Ordensforst durchstreiften, kursieren in Dammendorf. Du begegnest ihnen im alten Schulhaus, das jetzt ein Forstmuseum ist, und an historischen Plätzen bei einem Spaziergang durch diesen freundlichen Ort.

Ja, es ist der Wald, der den ehemaligen Revierförster Ralf Hartwig in seinen Bann gezogen hat. Dieser Rückzugsort voller Geheimnisse hat ihn so fasziniert, dass er tief in die Vergangenheit des wundervollen Lebensraumes eintauchte und entlang eines Naturpfades Schautafeln stellte. Du erfährst, dass der Wald weitaus mehr als eine Fülle von Bäumen ist, dass er genutzt werden kann und geschützt werden soll, damit das lebendige Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erhalten bleibt.

Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich in den Bann des Waldes ziehen: Laubknistern, Waldbodenduft, Vogelkonzert und das Schlaubeplätschern bei einem Abstecher zum Bach. Fühl dich umarmt von der Stille.

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Einst als Siedlung um den gleichnamigen See entstanden, ist Henzendorf heute ein kleines Platzdorf. Wer sich etwas Zeit nimmt, erfährt über den Gartenzaun hinweg Geschichten vom Dorf als Familienbesitz, einem ungewöhnlichen Kirchbau, Schafhirten, brauner Kohle und lila Unendlichkeit.

Schon auf dem Feldweg vom Dorfrand zum Findlingspark, lässt sich die Weite der dahinter liegenden Heide erahnen. Die Ausdruckskraft der großen Steine im Szenarium passt sich wunderbar in die weitläufige Landschaft ein. Geordnet nach hethitischen, germanischen und keltischen Motiven entstand ein geologisches und künstlerisches Zeitfenster, das immer wieder auf Momente der Erdgeschichte weist.

Während im Frühjahr die duftendgelbe Ginsterblüte leuchtend den weiteren Weg ankündet, erblüht die Heidelandschaft im späten Sommer in geheimnisvollen Violett- und Rosatönen. Der Heidelehrpfad leitet durch einen kleinen Teil dieses artenreichen, europäischen Schutzgebietes. Die Rückzugsorte hier sind Bäche, Buchen-, Eichenwälder, Heide, Moore, Seen – ihre Bewohner einzigartig, das Erleben vielfältig.

Zurück auf dem Hauptweg in Richtung Henzendorf, werfen die gewaltigen Findlinge mittlerweile Schatten in die Dämmerung. Nun ist die Stille greifbar. Wenn sich die Sonne hier vom Tag verabschiedet, schickt die Nacht ihr tausend Sternengrüße hinterher. Willkommen Abendwanderer.

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Unser Dorf soll größer werden, beschlossen in den 90ern die Bewohner dieses beschaulichen Ortes. Und so wuchs die jahrhundertelang etwa 300 Einwohner zählende Gemeinschaft auf die dreifache Größe an, ohne ihren Vorteil zu verlieren: ein Platz, zum Ruhe finden und Kraft tanken zu sein.

Mixdorf ist ein guter Ausgangspunkt, um dich auf den Weg zu neuen, ganz eigenen Kraftorten zu bringen. Lass die Häuser hinter dir und tauche ein in naturbelassene Züge von Mischwäldern, die den kleinen Bach säumen. Der Weg folgt grob dem Ostufer der Demnitz, führt entlang natürlicher Moor- und Sumpfabschnitte bis sich der Bach im Dammendorfer See verliert.

Mit behutsamen Tritt, wasserfesten Schuhen und Abenteuersinn kannst du dir deinen eigenen Rückweg am Westufer entlang der Demnitz erobern. Schritt für Schritt zeigt sich dir eine unberührte Landschaft, die den kleinen, stillen Zauber enthüllt. Du läufst bachaufwärts, bis sich an der Quelle der Wald öffnet und Mixdorf vor dir liegt. Jetzt hast du zufriedene Wehmut im Gepäck…

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