Mönche des Klosters Neuzelle, preußische Forstleute und zahlreiche Mühlen gehören zur Geschichte des Schlaubetals – und vieles davon ist bis heute zu entdecken. Gemeinsam mit Förster Michael Köckritz (i. R.) folgte eine Gruppe von 25 Wanderlustigen am letzten Septembersonntag ihren Spuren auf einer abwechslungsreichen Wanderung.
Auf der 11 Kilometern langen Wandertour ging es bei strahlendem Sonnenschein und mildem Herbstwetter zum stillen Schervenzsee, zum historischen Försterfriedhof und zum einladenden Forsthaus in Siehdichum. Nach einer Rast bei Kaffee, Kuchen und Imbiss auf dem Hof des Forsthauses führt der Weg um den Hammersee und entlang der glitzernden Schlaube-Seenkette zurück zum ehemaligen Kupferhammer.
Unterwegs erfuhren die Teilnehmer Spannendes über die eiszeitliche Entstehung des Schlaubetals, die Waldbewirtschaftung durch die Mönche und weitgereiste Forstleute, das Jagdhaus des Neuzeller Abtes auf dem Sporn über dem Hammersee und die wechselvolle Geschichte der Mühlen im Schlaubetal.