Start / Ziel: Mixdorf, Wanderparkplatz oder Bushalt Kupferhammer
Länge / Dauer: 7 Kilometer / 2-2,5 Stunden
Markierung: grüner Punkt
Anreise / Abreise:
PKW: aus Richtung Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt über L37 bis Schernsdorf, dort Richtung Mixdorf abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Kupferhammer folgen
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Bahnhof Jacobsdorf, weiter mit Ausflugslinie A400 über Müllrose bis Haltepunkt Kupferhammer (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen)
Wegbeschreibung:
Dem Weg durch einen hohen Kiefernwald folgend, fällt dein Blick auf kleine Ferienhäuschen, die zum Gelände des lauschigen Campingplatzes am Schervenzsee gehören. Hier biegst du ab und läufst durch eine Schlucht, deren Hänge mit einem Teppich von Heidelbeersträuchern bewachsen sind, bis zum Ufer des Sees. Verweile im Schatten großer Eichen auf einer der kleinen Bänke am Seeufer, schau den sich auf dem Wasser tummelnden Vögeln zu oder grüße im Sommer die Stand Up-Paddler.
Eine Wegbiegung folgt der nächsten und du wirst staunen, wie lang sich der See erstreckt. Wacholder und Thujas tauchen als Exoten der Uferbesäumung auf und schon bald wechselst du in ein neues Landschaftsbild. Auf einer trocken gefallenen Moorfläche behauptet sich mit hohen, bemoosten Wurzelballen ein Schwarzerlen-Bruch. An den Bäumen befestigte Fledermauskästen zeugen davon, dass hier die Nachtjäger gern Quartier nehmen.
Nach einem Besuch auf dem Försterfriedhof in Siehdichum geht es nun bergab zum Schlaubetal-Wanderweg. Wenn du vorher einen Rastplatz suchst, biegst du kurz zum Forsthaus Siehdichum ab und genießt bei Sonnenschein auf der Terrasse regionale Gerichte oder Eis und Kuchen.
Auf dem Schlaubetal-Wanderweg wanderst du entlang der von der Schlaube gespeisten Seenkette aus Schinkensee, Langer See sowie Schulzenwasser, bis du den Kupferhammer erreichst. Immer wieder glitzert die Oberfläche der Seen durch die Bäume, liegen umgestürzte Bäume im Wasser, auf denen sich schon wieder neue Pflanzen einen Lebensraum geschaffen haben. Am Kupferhammer plätschert die Schlaube über eine Fischtreppe, bevor sie unter der Brücke die alte Dorfverbindungsstraße zwischen Schernsdorf und Mixdorf quert. Etwas bergauf geht es nun zum Wanderparkplatz oder Haltepunkt der Ausflugslinie Schlaubetal A400 zurück, wo Start und Ziel des Rundwanderweges ist.
Einkehrmöglichkeiten:
Imbiss und Restaurant auf dem Campingplatz Schervenzsee,
Forsthaus Siedichum
Tipps für Deine Packliste:
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Sonnenschutz und Mückenmittel,
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen

Foto: © Constanze Mikeska
Müllrose ist ein ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit einer mehr als 760-jährigen wechselhaften Geschichte und heute anerkannter Erholungsort. Auf der Runde um den Großen Müllroser See wandert dein Blick immer wieder zwischen dem Wasser mit zahlreichen Vögeln und dem wechselnden Panorama aus Stadtansichten, See und Himmel.
Start / Ziel: Müllrose, Markt
Dauer / Länge: 3 Stunden / 9 Kilometer
Markierung: gelber Punkt
Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof
Der Rundweg startet am Marktplatz und führt dich durch die Beeskower Straße, am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt vorbei. Hinter dem Strandbad, entlang der alten Baumallee, fällt dein Blick bald auf zahlreiche Ruderboote, die im stillen Wasser schaukeln.
Am Stadtrand beginnt der Kiefernwald, große Erlen und Schilf säumen das Seeufer. Bald ist der im See liegende Fischwerdel, von den Anwohnern „Liebesinsel“ genannt, in Sicht. Er ist Rast- und Nistplatz für zahlreiche Wasservögel. Vom Pausenplatz nahe dem Südufer des Sees aus, kannst du das gegenüberliegende „Seeschlösschen“, einst beliebtes Ausflugslokal und heute Wohnhaus sehen. Dort, ganz in der Nähe, fließt die Schlaube in den See.
Dein Weg führt dich nun in Richtung Landstraße, folgt dieser ein kurzes Stück bis er wieder in den Kiefernwald abbiegt und vor dem Bahndamm mit einer Brücke die Schlaube quert. Ab dem Bahnübergang Wustrower Berge wanderst du auf dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Müllrose. Unterhalb der Picknickhütte an „Brunos Ruh“ hast du einen besonders schönen Blick auf den See und die gegenüberliegende Stadt mit ihrer Seepromenade und dem imposanten Gebäude der Müllroser Mühle. Das Freibad lädt zum Sprung ins kühle Wasser ein.
An der Seeallee blitzt rechts der Katharinensee auf. Weiter an der Seepromenade laden zahlreiche Bänke zum Verweilen und Schauen ein. Im Mühlenladen der ältesten, noch produzierenden Mühle im Schlaubetal, findest du neben verschiedenen Backmischungen auch Backzubehör und andere regionale Produkte zum Mitnehmen oder Verschenken.
Tipp:
Hinter dem Marktplatz im Kietz lohnt ein Besuch in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und im Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal. Hier findest du noch mehr Anregungen zu Aktivitäten in und um Müllrose und im Schlaubetal.
Einkehrmöglichkeiten:
Markt Restaurant „Steaks, Wine & more“, Markt
Strandimbiss Milan, Freibad (saisonal),
Restaurant im „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Bäckerei & Café „Bäckerei Dreißig“, Markt
Tipps für Deine Packliste:
* Sonnenschutz und Mückenmittel,
* Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
* Badesachen.
* Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
* Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Tour auf komoot:

Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh
Müllrose, das kleine ehemalige Ackerbürgerstädtchen, schaut auf eine mehr als 760-jährige wechselhafte Geschichte zurück. Stolz nennt sich der Erholungsort auch „Tor zum Schlaubetal“ – startet doch hier der Schlaubetal-Wanderweg, der auf rund 25 km durch die wundervolle Landschaft des Schlaubetals führt. Mit einem Spaziergang kannst du den Charme der kleinen Stadt erleben und Sehenswertes entdecken.
Start / Ziel: Müllrose, Markt
Länge / Dauer: 2,5 Kilometer / 45 Minuten
Anreise/Abreise:
Pkw: An- und Abreise bis Müllrose, A12 Abfahrt Müllrose
Bahn: RB 36 bis Bahnhof Müllrose, Fußweg Richtung Stadtzentrum/Markt
Bus: von Frankfurt (Oder) oder Eisenhüttenstadt, Ausstieg Müllrose, Markt
Bus: A400 (vom 01.04.-31.10. an Wochenend- und Feiertage) vom/zum RE1-Bahnhof Jacobsdorf/Mark bis/von Müllrose, Markt
Verlauf: Markt – Beeskower Straße – Seegasse – Fischerstraße – Frankfurter Straße – Seeallee – Neustadt – Gartenstraße – Frankfurter Straße – Schiffbauerstraße – Schlaubebrücke – Kietz – Kirchplatz – Kirchstraße – Markt
Wegbeschreibung:
Der Rundweg startet am Marktplatz. Vorbei am Rathaus führt er dich zu den beiden ältesten noch erhaltenen Häusern der Stadt. Gegenüber stand bis Anfang der 1990-iger Jahre eine der Müllroser Kofferfabriken. Jetzt befindet sich an dieser Stelle ein modernes Wohnhaus. Die schmale Fischerstraße, mit ihren zum Teil noch heute niedrigen Häusern, weist schon in ihrem Namen auf die ehemaligen Bewohner dieses Straßenzuges hin.
Auf der Frankfurter Straße angekommen, fällt das imposante Backsteingebäude der Müllroser Mühle auf. Sie wurde als Wassermühle an diesem Standort errichtet und ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das die umliegenden Bäckereien versorgt und im kleinen Mühlenladen nebenan verkauft wird. Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.
Durch die Neustadt und Gartenstraße sowie nach Querung der Frankfurter Straße gelangst du zur Schiffbauerstraße. Auf dem an den Oder-Spree-Kanal und Kleinen Müllroser See grenzenden Gelände befanden sich in der Vergangenheit drei Müllroser Werften. Ihre Entstehung ist eng mit der Geschichte des Kanals und dessen Vorgängerbaus, dem Friedrich-Wilhelm-Kanal, verbunden. Mehr zum Kanal- und Schiffsbau und der Entwicklung des Müllroser Feuerwehrwesens findest du hinter den großen Toren des alten Feuerwehrgerätehauses, das Teil des Heimatmuseums ist.
Bei einer kurzen Rast am Kleinen Müllroser See fällt dein Blick auf die zahlreichen Boote an der gegenüber liegenden Marina. Weiter führt der Weg über die kleine Schlaube-Brücke und den Kietz zurück ins Stadtzentrum. Im Haus des Gastes mit der Schlaubetal-Information gibt es Tipps zu weiteren Entdeckertouren, Veranstaltungen in und um Müllrose. Vielleicht findest du hier auch ein typisches Schlaubetal-Produkt zum Mitnehmen. Das benachbarte Naturparkhaus zeigt Wissenswertes zum Naturpark Schlaubetal, von der Formung durch die Eiszeit, der jahrhundertelangen Nutzung durch die Menschen sowie zu seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Das Gebäude-Ensemble liegt am Kirchplatz, der durch die sehenswerte barocke Pfarrkirche abgeschlossen wird.
Tour auf komoot:

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Foto: Annekatrin Schwaeger
Vorhang auf für eine der schönsten Naturkulissen Brandenburgs! Wie ein Gebirgsbach schlängelt sich die Schlaube durch das bezaubernde Bachtal und wird dich auf dem Schlaubetal-Wanderweg begleiten.
Start: Müllrose, Kietz 7, Naturparkhaus
Ziel: Neuzelle OT Treppeln, Schlaubemühle
Dauer / Länge: 7- 8 Stunden / 28,5 Kilometer
Anreise: RE1 nach Jacobsdorf, dann Ausflugslinie A400 bis Müllrose, Markt (von April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), danach RB36 bis Müllrose, Bahnhof und Fußweg bis Freibad am Ostufer Großer Müllroser See
Abreise: ab Treppeln, Schlaubemühle mit Bus A400 ( (von April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) bis Jacobsdorf, dann RE1 Richtung Berlin oder Montag bis Freitag mit anderem Linienbus
Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

Wegbeschreibung:
Deine Tour beginnt in Müllrose – am Naturparkhaus und der Seepromenade, mit weitem Blick auf den größten See des Schlaubetals. Entlang des Ufers führt dich der Weg durch Wälder und sumpfige Wiesenlandschaften bis hin zum versteckt liegenden Belenzsee. An der Ragower Mühle, einem Ort voller Geschichte, kannst du das Flüstern der Schlaube erstmals hören und eine erste Rast einlegen. Weiter geht es an bewaldeten Eiszeitrinnen und grünen Flechtenteppichen vorbei. Kleine Abstecher lassen dich am lost-place der Mittelmühle die Vergangenheit erahnen und am Mäanderblick und an der Fischtreppe am Kupferhammer die Bachdynamik spüren.
Eben noch schmal und rauschend, verändert die Schlaube nun immer wieder ihr Gesicht. Meist gemächlich fließend und versteckt in den fünf folgenden Seen führt dich der Weg durch die gebirgsartige Schlauberinne, an wilden, wie am Amazonas wirkenden, Flussarmen vorbei nach Siehdichum. Auf einer abgelegenen Anhöhe liegt das Forsthaus, ein stiller Pausenort mit sagenumwobener Geschichte. Magische Ausblicke auf eiszeitlich geformte Seen und mächtige Bäume an den Uferhängen sind deine faszinierenden Begleiter bis zur Bremsdorfer Mühle.
Im letzten Abschnitt wird es abenteuerlich: Die Schlaube führt den Weg bergan und weiter zu ihrem mystischen Ursprung. Sie windet sich in engen Kurven dem Flusslauf folgend unter mächtigen Buchen hindurch in kühle, schattige Bereiche. Deutlich spürst du die Höhenunterschiede der steilen Hangwälder links und rechts, bis es hell und friedlich wird. In einer Lichtung steht die Kieselwitzer Mühle, an der noch heute mit dem Wasser der Schlaube Fische gezüchtet werden. Dann, zum Finale, wartet ein spektakulärer Blick in den Schlaube-Canyon – ein tief eingeschnittener Talabschnitt, geformt über Jahrtausende. Etwas weiter, an der ehemaligen Schlaubemühle, endet vorerst die Reise durch das faszinierende Schlaubetal.
Ergänzung: Der Rundwanderweg um den Wirchensee bringt dich zum Ursprung der Schlaube in den Wirchenwiesen.
Einkehrmöglichkeiten:
Gaststätte im „Haus Katharinensee“, Müllrose, Bahnhofstraße
Strandimbiss Milan, Müllrose, Am Ostufer (saisonal)
Gaststätte „Ragower Mühle“, Siehdichum OT Schernsdorf
Gaststätte und Imbiss Schlaubetal Camping Schervenzsee, Siehdichum OT Schernsdorf
Gaststätte „Forsthaus Siehdichum“, Siehdichum
Imbiss am Naturcampingplatz Großer Treppelsee, Schlaubetal OT Bremsdorf (saisonal)
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln
Sehenswert:
Naturparkhaus, Müllrose
Haus des Gastes mit Schlaubetal-Information, Müllrose
Ragower Mühle, Schernsdorf
Standort ehemalige Mittelmühle, Siehdichum OTSchernsdorf
Kupferhammer, Mixdorf
Forsthaus Siehdichum, Siehdichum
Försterfriedhof; Siehdichum
Bremdorfer Mühle, Schlaubetal OT Bremsdorf
Aussichtspunkt „Himmel & Hölle“, Schlaubetal OT Bremsdorf
Kieselwitzer Mühle, Schlaubetal OT Kieselwitz
Schlaubemühle, Neuzelle OT Treppeln
Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick
Badesachen
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen
Tour auf komoot:

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Der Schlaubetal-Wanderweg ist ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Qualitätswanderweg.
Foto: Constanze Mikeska
Die ruhig gelegene Ferienwohnung RückHeim in Mixdorf eignet sich ideal für Familien oder kleine Gruppen. Die Unterkunft verfügt über drei separate Schlafzimmer, die mit Einzel- bzw. Doppelbetten ausgestattet sind.
Eine offene Wohngalerie verbindet den Essbereich mit einer gemütlichen Sitzecke und einem Schlafsofa. Die kompakte Küche ist funktional eingerichtet mit Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und Froster. Sie ist offen an den Wohnbereich angeschlossen und bietet alles für die Selbstverpflegung. Das Badezimmer ist mit Dusche, WC, Bidet, Waschbecken sowie zwei Fenstern ausgestattet. Alle Räume verfügen über Tageslicht und bieten eine angenehme Belüftung. Zur Ausstattung gehören WLAN, Sat-TV, Bettwäsche, Handtücher sowie eine Grundausstattung zum Kochen.
Wie ein Gebirgsbach schlängelt sich die Schlaube durch das bezaubernde Bachtal und wird vom Schlaubetal-Wanderweg begleitet.
Start: Kupferhammer, Mixdorf
Ziel: Bremsdorfer Mühle, Schlaubetal OT Bremsdorf
Dauer / Länge: 2:45 Stunden / 11 Kilometer
Anfahrt / Abfahrt
Anreise: RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Kupferhammer (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen)
Abreise: A400, Bremsdorfer Mühle bis Jacobsdorf, dann RE1 Richtung Berlin
Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

Beschreibung:
Eben noch schmal und rauschend, verändert die Schlaube nun immer wieder ihr Gesicht – meist gemächlich fließend und versteckt in den fünf folgenden Seen. Der Weg führt durch die gebirgsartige Schlauberinne, an wilden, wie am Amazonas wirkenden, Flussarmen vorbei nach Siehdichum. Auf einer abgelegenen Anhöhe liegt das Forsthaus, ein stiller Pausenort mit sagenumwobener Geschichte. Magische Ausblicke auf eiszeitlich geformte Seen und mächtige Bäume an den Uferhängen sind faszinierende Begleiter bis zur Bremsdorfer Mühle.
Einkehrmöglichkeiten:
Schlaubetal Camping Schervenzsee: Imbiss und Gaststätte, Siehdichum OT Schernsdorf
Forsthaus Siehdichum, Siehdichum OT Schernsdorf
Imbiss am Naturcampingplatz „Großer Treppelsee“ (saisonal)
Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick
Badesachen
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen
Karten / Literatur:
Naturparadies Schlaubetal, 1:50.000, ISBN 978-3-89920-347-9
Wanderparadies Schlaubetal, ISBN 978-3-941085-78-7
Karte Wanderabenteuer Seenland Oder-Spree

Der Schlaubetal-Wanderweg ist ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Qualitätswanderweg.
Foto: Constanze Mikeska
Eine der eindrucksvollsten Bachlandschaften Brandenburgs: Die Schlaube begleitet den Wanderweg durch Wälder, Wiesen und eiszeitlich geprägte Täler.
Start: Müllrose, Markt
Ziel: Kupferhammer, Mixdorf
Länge / Dauer: ca. 10 Kilometer / 2,5 Stunden
Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

An-/Abreise:
Anreise: RE1 bis Jacobsdorf, weiter mit Bus A400 bis Müllrose, Markt (April–Oktober, Wochenende/Feiertage)
oder RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit RB36 bis Bahnhof Müllrose
Abreise: Haltepunkt Kupferhammer Bus A400 bis Jacobsdorf, RE1 Richtung Berlin
Wegbeschreibung:
Die Tour beginnt im historischen Ort Müllrose mit Blick über den Großen Müllroser See. Der Weg führt entlang des Ufers durch Kiefernwälder und Feuchtwiesen zum Belenzsee mit brütenden Wasservögeln. Dort ist erstmals das Fließen der Schlaube hörbar.
Nach einer Rast an der Ragower Mühle verläuft die Route weiter durch Waldschluchten und Moospolster. Abstecher zur Mittelmühle oder zum Aussichtspunkt Mäanderblick lohnen sich. Am Kupferhammer endet die Wanderung, begleitet vom rauschenden Bach.
Einkehrmöglichkeiten:
Restaurant im „Hotel Kaisermühle“, Müllrose OT Kaisermühl
Restaurant im Hotel „Haus Katharinensee“, Müllrose
Gaststätte „Ragower Mühle“, Siehdichum, OT Schernsdorf
Schlaubetal Camping Schervenzsee: Imbiss und Gaststätte, Siehdichum, OT Schernsdorf
Packtipps:
Sonnenschutz, Mückenschutz
Getränke, ggf. Picknick
Badesachen für Pausen am Wasser
Fernglas für Vogelbeobachtung
App Flora Incognita zur Pflanzenbestimmung
Karten / Literatur:
Naturparadies Schlaubetal, 1:50.000, ISBN 978-3-89920-347-9
Wanderparadies Schlaubetal, ISBN 978-3-941085-78-7
Karte Wanderabenteuer Seenland Oder-Spree

Der Schlaubetal-Wanderweg ist ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Qualitätswanderweg.
Foto: Constanze Mikeska
Diese idyllische Fahrradtour beginnt am romantisch an der Alten Schlaube gelegenen Hotel Kaisermühle und führt dich entlang des Friedrich-Wilhelm-Kanals durch abwechslungsreiche Naturlandschaften. An der Strecke bieten sich dir zahlreiche Gelegenheiten z.B. Eisvögel, Schellenten und verschiedene Rohrsänger zu entdecken.
Start / Ziel: Hotel Kaisermühle, Forststraße 13, 15299 Müllrose OT Kaisermühl
Länge: 17 Kilometer
Verlauf: Müllrose, Schlaubehammer, Friedrich-Wilhelm-Kanal, Groß Lindow, Müllroser Heide/Callinenberge, Müllrose
Wegbeschreibung:
Du startest am Hotel Kaisermühle, direkt an der Alten Schlaube. Bereits hier lohnt es sich, das Fernglas zu zücken, da Gebirgsstelzen oft am Bach zu beobachten sind. Zunächst führt die Strecke auf der Forststraße bis zur Brücke über den Oder-Spree-Kanal, den du in Richtung des nördlich gelegenen Teils von Kaisermühl überquerst. Nach der Brücke folgst du dem Radweg parallel zum Kanal nach Osten.
Ab Schlaubehammer führt dich die Route nun entlang des historischen Friedrich-Wilhelm-Kanals auf dem Treidelpfad, der sich nördlich des Kanals durch eine malerische Landschaft schlängelt. Im Sommer hörst du hier Teich- und Drosselrohrsänger, siehst Mönchsgrasmücken in den Büschen huschen und kannst ganzjähig Eisvögel beobachten. Besonders im Winter sind an breiteren Kanalabschnitten nahe der heute verfallenen Schleusen Schellenten und Gänsesäger zu sehen.
Bänke am kleinen Hafen von Groß Lindow laden zur Rast ein. Der Treidelkahn schaukelt auf dem Wasser und wartet auf seine nächste Fahrt. Nach der Brücke über den alten Kanal folgst du der Straße zum Dorfplatz mit kleinem Dorfladen und Kirche und wenig später dem Blockweg. Am Dorfausgang beginnt ein typischer Abschnitt Brandenburger Waldlandschaft und auf der Blockwegbrücke querst du erneut den Oder-Spree-Kanal. Oft finden sich Graureiher und im Winter auch Silberreiher am Ufer des Kanals ein.
Am kleinen Rastplatz am Roten Fließ leg eine Pause ein. Tannen- und Haubenmeisen turnen in den Baumwipfeln und im Frühling singen die Schilfrohrsänger im Röhricht. Ein gut befahrbarer Waldweg führt dich Richtung Müllrose an den 84 m hohen Callinenbergen vorbei. Hier sind Buntspechte, Schwarzspechte sowie verschiedene Meisenarten wie Blau-, Tannen- und Kohlmeisen oft zu sehen. An der historischen Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen haben Auszubildende des Forstbetriebes ein kleines Wachhäuschen und Grenzpfähle aufgestellt. Auf einer Infomationstafel kannst du die Geschichte dazu lesen.
Schließlich geht es auf einem gut ausgebauten Radweg in nordöstlicher Richtung weiter, bis du wieder der Ausgangspunkt an der Kaisermühle erreicht hast. Dort kannst du im Restaurant des Hotels die Tour mit einer Stärkung ausklingen lassen.
Tipps:
Beste Zeit: Auf dieser Tour kann man das ganz Jahr über gut Vögel beobachten.
Ausrüstung: Ein Fernglas ist empfehlenswert, um Eisvögel, Schellenten und Schwarzspechte besser beobachten zu können.
Einkehrmöglichkeiten:
Gaststätte im Hotel Kaisermühle, Müllrose
Eisverkauf am Fenster: Waldschänke, Schlaubehammer
Gaststätte „Die Preussenstuben“, Groß Lindow
Dorfladen, Groß Lindow
Café „Holzappel“, Groß Lindow
Tour auf komoot:
Scan den Code zur komoot-Tour:

Foto: Constanze Mikeska, Titel: Treidelpfad am Friedrich-Wilhelm-Kanal
Jürjens Hof im Schlaubetal ist ein gemütliches und stilvolles Bauernhaus in Grunow, das als Ferienunterkunft in zwei Größen verfügbar ist. Variante 1 bietet Platz für bis zu 6 Personen, während Variante 2 bis zu 8 Personen beherbergen kann.
Die kleinere Variante umfasst ein Wohnzimmer mit Schlafsofa, eine Küchenzeile mit Essecke, ein Schlafzimmer mit Doppelbett, Einzelbett und Kinderreisebett sowie ein geräumiges Badezimmer mit Wanne, Dusche und WC.
Variante 2 erweitert das Angebot um ein zweites Schlafzimmer mit drei Einzelbetten (oder einem Doppel- und einem Einzelbett), ein Billardzimmer, eine große Küche mit Esstisch und Spülmaschine sowie ein weiteres WC und eine Dusche. Insgesamt stehen im Erdgeschoss 130 m² zur Verfügung.
Eine Terrasse mit Sitzgruppe und Grill sowie der Hof mit Schattenplätzen unter dem Kastanienbaum, Gartenhäuschen und Feuerplatz (Nutzung von September bis April) bieten zusätzlich Raum zur Entspannung.
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