Müllrose, das „Tor zum Schlaubetal“, ist ein kleines ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit ganz eigenem Charme. Für ein erstes Kennenlernen empfiehlt sich die abwechslungsreiche Tour entlang des Drei-Seen-Weges.

Start / Ziel: Müllrose, Markt
Länge /Dauer: 6 Kilometer / ca. 1,5 Stunden

Markierung:

An- und Abreise:
ÖPNV: mit RE1 bis Frankfurt (Oder), danach mit RB 36 bis Müllrose bzw. von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen mit RE1 bis Jacobsdorf/ Mark, danach mit Ausflugsbus A400 bis Müllrose, Markt

Verlauf:
Markt – Frankfurter Straße – Seeallee – Bahnhofstraße – Wildwinkel – Bahnhofstraße – Kohlgartenweg – Gartenstraße – Schiffbauerstraße – Kietz – Max-Schmidt-Weg – Kirchhofgasse – Beeskower Straße – Markt

Wegbeschreibung:
Der Rundweg startet auf dem Marktplatz. Von dort biegt er in die Frankfurter Straße ab und lenkt den Blick auf das mächtige Backstein-Ensemble der Müllroser Mühle. Sie ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das u.a. neben anderen regionalen Produkten im Mühlenladen verkauft wird.

Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben: Badelustige, Wassersportler und Angler. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.

Dem Ostufer des großen Sees folgend, blitzt auf der gegenüberliegenden Seite der fast kreisrunde Katharinensee hervor. Um ihn windet sich eine alte, dunkle Sage. Entlang des Ufers und der Bahnhofstraße gelangt man zum Hotel „Haus Katharinensee“. Hinter dem Hotel verläuft ein kleiner Weg zum Abzweig in den Wildwinkel, vorbei an einer Wildblumenwiese, die im Sommer zahlreiche Insekten anlockt.

Kurz hinter dem Gebäude des Amtes Schlaubetal führt in der Bahnhofstraße eine Brücke über den Katharinengraben, der den Katharinensees mit dem Oder-Spree-Kanal verbindet und zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Holzbeförderung angelegt wurde. Heute wirkt er wie ein natürliches kleines Fließ. Umsäumt von hohen Bäumen und wild bewachsenem Ufer bietet es dem Eisvogel Nistplätze und Nahrung. Über die Kohlgartenstraße, vorbei an der Möllenwiese, über Neustadt und Gartenstraße, gelangt man kurz vor der Brücke über den Oder-Spree-Kanal wieder an die Frankfurter Straße.

In der schräg gegenüber liegenden Schiffbauerstraße befindet sich das 1925 erbaute Feuerwehrgerätehaus mit seinem hölzernem Schlauchturm, in dem eine kleine Ausstellung Interessantes zur Schiffbau- und Feuerwehrtradition in Müllrose zeigt. Ein Naturerlebnis- und Lehrpfad führt nun am dritten, dem Kleinen Müllroser See entlang. Die hölzerne Schlaube-Brücke gibt den Blick auf die in der Marina vor sich hin träumenden Boote frei.

Über Kietz und Kirchstraße, durch sumpfige Wiesen und weiter entlang der Kirchgasse geht es an den ältesten Häusern der Stadt und am Rathaus vorbei zurück zum Markt.

Sehenswert:
Müllroser Mühle
Seepromenade am Großen Müllroser See
Feuerwehrgerätehaus mit seinem hölzernem Schlauchturm
Älteste Häuser von Müllrose
Barocke Pfarrkirche
Haus des Gastes im Kietz mit Schlaubetal-Information
Naturpark-Haus zum Naturpark Schlaubetal

Einkehrmöglichkeiten:
Markt-Restaurant, Markt
Café Bäcker Dreißig, Markt
Restaurant im Hotel „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Gasthaus „Am Kanal“, Frankfurter Straße

Tour auf komoot:

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Fotos: © Constanze Mikeska

Leichte Wanderung durch die Reicherskreuzer Heide mit weiten Blicken über die Heidelandschaft, Eintauchen in die Geschichte im Findlingspark und Rundgang auf dem Naturlehrpfad.

Start/Ziel: Neuzelle OT Henzendorf, Heidelandstraße
Länge: ca. 11 Kilometer

Anfahrt / Abfahrt:
PKW über A 12, Abfahrt Müllrose oder Frankfurt (Oder), weiter auf B 112 und L 43

Wegbeschreibung:
Die Tour führt dich durch die Weite der Heidelandschaft im Süden des Naturparks Schlaubetal. Hier, wo sich früher ein Truppenübungsplatzes erstreckte, sind heute Schafe als Landschaftspfleger unterwegs. Besonders schön zeigt sich im Frühjahr der gelb blühende Ginster. Im Spätsommer ist es die Heide, die die Landschaft in kräftigem Violett leuchten lässt. Nachts kannst du bei klarem Himmel ein überwältigendes Sternemeer beobachten.

Schon nach kurzer Strecke öffnet sich der Blick auf den vier Hektar großen Findlingspark. Große Steine, gefunden in Tagebauen der Lausitz, wurden hierher verbracht. Künstler aus Polen und Deutschland haben sie mit Motiven längst vergangener Kulturen gestaltet. Andere, unbearbeitete Findlinge erzählen auf einem Lehrpfad die geologische Geschichte der von der Eiszeit geprägten Region.

Zurück auf dem Hauptweg führt dich dieser zum 4 Kilometer langen Naturlehrpfad, der Auskunft zur Entstehung und Bewahrung der Reicherskreuzer Heide und zu den seltenen, hier vorkommende Tiere und Pflanzen gibt.

Sehenswertes:
Kirche in Form einer Finnhütte, Neuzelle OT Henzendorf
Findlingspark, Neuzelle OT Henzendorf
Naturlehrpfad, Reicherskreuzer Heide, Schenkendöbern

Einkehrmöglichkeit:
Hotel und Gaststätte „Karpfenschenke“ am Pinnower See, Schenkendöbern OT Pinnow

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Fotos: Constanze Mikeska

Der Schervenzsee im Naturpark Schlaubetal ist rund 20 Hektar groß und bis zu neun Meter tief. Der angrenzende, mit 4 Sternen ausgezeichnete Campingplatz steht auch Tagesgästen offen und bietet einen familienfreundlichen Badestrand.

Stand Up Paddle Boards, Wassertreter und Ruderboote können vor Ort ausgeliehen werden. Toiletten, ein großer Spielplatz, eine Gaststätte sowie ein Imbiss runden das Angebot ab. Eine separate Hundewiese mit Hundestrand liegt außerhalb der Naturbadestelle.

Der Eintritt für Tagesgäste und der zum Campingplatz gehörende Parkplatz ist kostenpflichtig.

Foto: Constanze Mikeska

Der Schlaubemühle-Rundwanderweg überrascht dich auf kurzem Weg mit spektakulären Blicken in die Bachlandschaft. Den Einstieg zum Rundweg findest du nahe der Schlaubebrücke westlich der Schlaubemühle.


Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz oder Bushalt an L43 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1 – 1,5 Stunden
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an L43, Abfahrt Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Ein blattbedeckter Wanderpfad führt zwischen mächtigen Buchen entlang zum vorerst schmalen Bachlauf, der plötzlich in einen Stausee mündet. Hier hat der Biber einen Lieblingsplatz gefunden, meisterhaft die Schlaube angestaut und den Wanderweg gleich mit unter Wasser gesetzt. Abgenagte Stämme, sogenannte Biberschnitte, ragen aus dem Wasser – ebenso wie die Überreste einer alten Holzbrücke. Eine unscheinbare Trittspur führt dich oberhalb der Wasserlinie wieder auf den ursprünglichen Weg zurück.

Kaum merklich taucht die Schlaube nun in kühle Niederungen ab und mäandert durch bis zu 30 Meter tiefe Schluchten. Dein Blick fällt steil zwischen sattgrünem Gras und dunklen Schwarzerlen auf den beharrlichen Bachlauf.

Am Wendepunkt führt dich der Weg über eine weite Wiese, Schmetterlingstummelplatz zur Sommerzeit, und folgt dem Flüsschen dann auf östlicher Seite. Eine kleine Brücke quert die Gronisch – ein munteres Fließ, das sich in der Schlaube verliert. Noch einmal zeigt sich der Bach zwischen steilen Hängen, tief unten im Schlaube-Canyon, bis deine Runde an der Schlaubemühle ihr Ende findet.

Ergänzung:
Auf dem Rundweg um den Wirchensee (4,5 km) kannst du der Schlaube zu ihrem Ursprung in den Wirchenwiesen folgen.

Einkehrmöglichkeiten:
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln, Am Wirchensee 1
Gasthof Köhler, Neuzelle OT Treppeln, Treppelner Str. 15

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

Tour auf komoot:

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Foto: © Constanze Mikeska

Der Wald um Dammendorf hat den ehemaligen Revierförster Ralf Hartwig in seinen Bann gezogen und ihn so fasziniert, dass er tief in die Vergangenheit eintauchte und entlang eines Naturpfades Schautafeln stellte.

Start / Ziel: 15299 Grunow-Dammendorf, OT Dammendorf, Am Oberende
Länge: ca. 6 Kilometer

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Dammendorf oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Dammendorf
PKW: B246 bis Parkplatz am Dorfplatz Dammendorf neben der Gaststätte

Wegbeschreibung:
Du erfährst auf den Schautafeln, für die ein Dammendorfer Waldarbeiter und Künstler die Bilder lieferte, dass der Wald weitaus mehr als eine Fülle von Bäumen ist, dass er in der Vergangenheit vielfältig genutzt wurde und geschützt werden soll, damit das lebendige Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erhalten bleibt.

Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich in den Bann des Waldes ziehen: Laubknistern, Waldbodenduft, Vogelkonzert und Seeglitzern bei einem Abstecher ins nahe Schlaubetal.

Tipp: Spaziergang zu historischen Orten auf dem Ortslehrpfad und Besuch im Heidereiterei- und Forstmuseums im ehemaligen Schulhaus (Anmeldung über Schlaubetal-Information anfragen).

Tour auf komoot:

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Foto: © Constanze Mikeska

Start/Ziel: Parkplatz am Kleinsee, 03197 Jänschwalde OT Drewitz
Länge: ca. 10 Kilometer
Markierung: grüner Querbalken auf weißem Grund

Verlauf: Parkplatz am Kleinsee – Kleinsee – Waldschule Kleinsee – Tauersche Eichen – Aussichtspunkt „Das Weiße Lauch“ – Großsee – Teerofen – Großsee – Tauersche Eichen – Kleinsee – Parkplatz

Die Rundwanderung auf dem Naturlehrpfad im Naturschutzgebiet „Pinnower Läuche und Tauersche Eichen“ verbindet den Kleinsee mit dem Großsee. An sieben Stationen wird über die eiszeitliche Entstehung des Gebietes, seine besondere Eigenart, Schönheit und Nutzung in der Vergangenheit informiert.

In den naturnahen Traubeneichen-Kiefernwäldern ganz im Süden des Naturparks Schlaubetal finden sich zahlreiche sehr alte Eichen und Kiefern. Das direkt am Weg stehende Prachtexemplar ist eine ca. 300 Jahre alte Traubeneiche. Die zweite gibt als Totholzstamm einer Vielzahl von Pilzen und Tieren wertvollen Lebensraum. Unweit vom Kreuzungspunkt führt ein Stichweg zum Aussichtspunkt „Das Weiße Lauch“. Kesselmoore, wie das in den Mischwald eingebettete „Weiße Lauch“, gehören zu den Torfmoosen, die enorme Wassermengen speichern können und in denen verschiedene Rote-Liste-Arten gedeihen.

Der Großsee lädt mit schönem Sandstrand in den Sommermonaten zum Rasten und Baden ein. Der kleine Wohnplatz Teerofen und der Köhlerpfad nahe der Waldschule Kleinsee sind Zeugnisse einer großen Vielzahl von Köhlerplätzen, die in der Vergangenheit Holzkohle als Brennstoff für Haushalte und das Eisenwerk in Peitz lieferten.

Die Waldwege sind teilweise befestigt. Mehrere Bänke und Rastplätze laden zum Verweilen ein.

Sehenswertes:
* Waldschule Kleinsee (für die Öffentlichkeit nur zu Veranstaltungen geöffnet),
* 300-jährige Tauersche Eiche mit Rastplatz,
* Aussichtpunkt „Das Weiße Lauch“,
* Moorlandschaft,
* Teerofen am Nordufer des Großsees,
* artenreiche Flora und Fauna,
* Möglichkeiten der Naturbeobachtung (Fernglas).

Einkehrmöglichkeiten:
* Imbiss am Großsee (saisonal),
* Hotel und Restaurant „Zur Karpfenschenke“, 03172 Schenkendöbern OT Pinnow, Am Pinnower See 3

Tour auf komoot:

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Foto: Constanze Mikeska

Das Schlaubetal ist wieder um kleine Attraktionen reicher:

Die Ranger der Naturwacht Schlaubetal haben die Aussicht auf den Großen Treppelsee vom hoch über dem See gelegenen Aussichtspunkt Himmel & Hölle wieder hergestellt. Die Sitzbank und Informationstafel bekamen eine Verjüngungskur. Ein Wegweiser am Rad- und Fußweg an der Bundesstraße B246 Richtung Dammendorf weist den Weg hinauf.

Auch an der Beobachtungshütte am Westufer des Große Treppelsee hat sich etwas getan. Auf Anregung des Wanderwegewartes des Amtes Schlaubetal hat ein Müllroser Hobbyschnitzer die Figur des „Vogelkiekers“ neu geschaffen. In dieser Woche wurde sie mit Hilfe der Ranger an Ort und Stelle aufgestellt.

Ein großes Dankeschön an alle, die immer wieder helfen, das Erlebnis Schlaubetal zu erhalten.

Tourentipp: Rundweg Großer Treppelsee

Fotos: Constanze Mikeska, Annekatrin Schwaeger

Der Pinnower See liegt etwa 16 km westlich von Guben, umgeben von Kiefern- und Laubwäldern, im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal. Kleine Badestrände und ein Bootsverleih bieten gute Möglichkeiten zur Entspannung. Ein ca. 6 Kilometer langer Rundweg um den See lädt zum Wandern ein.

Anreise: über die Bundesstraße B320 oder über gut ausgebaute Radwege

Eigenschaften: Badesee mit Textil- und FKK-Badestrand
Sonstige Aktivitäten: Bootsvermietung Ruderboote, Angeln, Tauchen

Einkehrmöglichkeit:
* „Karpfenschänke – Hotel & Restaurant“, Pinnow
* Imbiss am Campingplatz

Foto: Constanze Mikeska

Die Dorche entspringt als kleines Rinnsal aus einem versumpften Teich und schlängelt sich ca. 7 Kilometer vom Großen Kantopp bis nach Neuzelle. Einst trieb ihr Wasser sechs Mühlen an und war Lebensquelle für Mensch und Tier. Das nach ihr benannte Dorchetal im östlichsten Teil des Naturparks Schlaubetal, geprägt von Schluchten, Einschnitten und einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt, ist ein Geheimtipp unter Wanderfreunden.

Start/Ziel: Brauhausplatz, 15898 Neuzelle
Länge: 13 Kilometer
Wegmarkierung: Schwerzkoer Mühle entlang der Dorche – Kantopp – Kloster Neuzelle über Lippich

An- und Abreise:
PKW: A12 Abfahrt Müllrose oder Abfahrt A12 Frankfurt (Oder) und weiter auf der B112,
Bahn: RE 1 bis Frankfurt (Oder) und weiter RB 11 bis Neuzelle

Verlauf: Neuzelle – Kummro – Mühlteich an ehemaliger Neumühle – Mittelmühle – Schwerzkoer Mühle – Kleiner Kantopp – Großer Kantopp – Treppelpflaster – Kummro – Neuzelle

Wegbeschreibung:
Die Tour startet an der Klostermühle Neuzelle, die heute ein kleines Café, mit Blick auf die imposante, barocke Klosteranlage, beherbergt. Du folgst der Dorche in Richtung ihres Quellgebietes. Sie führt dich durch herrliche Wälder, vorbei an satten Wiesen und zahlreichen Weihern, die manchmal nur noch erahnen lassen, dass hier vor langer Zeit einmal eine Mühle stand. Heute dreht sich nur noch das Mühlrad an der Schwerzkoer Mühle, bei der du eine Rast mit Blick auf den Mühlenteich und in den Sommermonaten Kaffee, Kuchen und Imbiss aus dem kleinen Mühlencafé genießen kannst.

Am Großen Kantopp, einem kleinen Weiher im Dorchetal, lausche dem Klang des Waldes. Lass die Seele baumeln und den Blick geruhsam über das Wasser schweifen. Durch Wald und entlang weiter Felder geht es wieder zurück Richtung Neuzelle. Ein kleines Stück des Weges wanderst du auf dem historischem Treppelpflaster. Bereits in der Vergangenheit war dies ein wichtiger Verbindungweg zwischen dem Kloster und seiner Domäne in Treppeln. Heute erhält er mit der geplanten Neuansiedlung einer Gruppe von Zisterziensermönchen im Wald von Treppeln wieder neue Bedeutung.

Tipp: Zurück in Neuzelle lohnt ein Besuch im Strohhaus, einem der ältesten, noch erhaltenen Häuser von Schlaben, wie das Dorf früher hieß. Das kleine Museum, dessen Wohn- und Stallgebäude 1780 vom Tuchmachermeister Franz Flickschuh errichtet wurden, gewährt Einblicke in das Leben der damaligen Bediensteten des Klosters Neuzelle und ist Treff, um noch heute Traditionen und Regionalgeschichte(n) lebendig zu halten.

Sehenswürdigkeiten an der Strecke:
* Barockes Klosterensemble mit zwei Kirchen, Klostermuseum im Kreuzgang, Klostergarten mit Orangerie, Museum Himmlisches Theater,
* Klosterbrauerei Neuzelle,
* Schwerzkoer Mühle
* Strohhaus, Neuzelle

Einkehrmöglichkeiten:
* Klosterklause, Neuzelle,
* Café in der Orangerie im Klostergarten (saisonal), Neuzelle
* Landhotel Prinz Albrecht, Neuzelle
* Wilde Klosterküche, Neuzelle
* Café Olea & Cafea, Neuzelle
* Schwerzkoer Mühle, Neuzelle OT Schwerzko (saisonal an Wochenenden und Feiertagen)

Tour auf komoot:

Scan den Code zur komoot-Tour:

Fotos: Constanze Mikeska, Titel: Großer Kantopp

Der Großsee liegt etwa 15 km westlich von Guben im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal, in dem die letzte Eiszeit eine Landschaft mit Hügeln und Seen, ausgedehnten Sandheiden und Heidemooren formte. Er hat eine Fläche von 31 ha und eine maximale Tiefe von 9 m.

Am Ostufer lädt eine breite Sandfläche zum Baden und Freizeitvergnügen am Strand ein. Der angrenzende Parkplatz ist von 08:00 – 20:00 Uhr kostenpflichtig. Nebenan liegt ein Campingplatz, am Nordufer die kleine Siedlung Teerofen.

Ein Rundweg um den See lädt zum Wandern ein. Wer die Gegend weiter erkunden will, begibt sich auf den 10 Kilometer langen Rundweg im Naturschutzgebiet „Pinnower Läuche und Tauersche Eichen“ .

Einkehrmöglichkeiten:
* Imbiss am Großsee (saisonal),
* Hotel und Restaurant „Zur Karpfenschenke“ am Pinnower See, 03172 Schenkendöbern OT Pinnow, Am Pinnower See 3

Foto: Annekatrin Schwaeger

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