Mönche des Klosters Neuzelle, preußische Forstleute und zahlreiche Mühlen gehören zur Geschichte des Schlaubetals – und vieles davon ist bis heute zu entdecken. Gemeinsam mit Förster Michael Köckritz (i. R.) folgte eine Gruppe von 25 Wanderlustigen am letzten Septembersonntag ihren Spuren auf einer abwechslungsreichen Wanderung.
Auf der 11 Kilometern langen Wandertour ging es bei strahlendem Sonnenschein und mildem Herbstwetter zum stillen Schervenzsee, zum historischen Försterfriedhof und zum einladenden Forsthaus in Siehdichum. Nach einer Rast bei Kaffee, Kuchen und Imbiss auf dem Hof des Forsthauses führt der Weg um den Hammersee und entlang der glitzernden Schlaube-Seenkette zurück zum ehemaligen Kupferhammer.
Unterwegs erfuhren die Teilnehmer Spannendes über die eiszeitliche Entstehung des Schlaubetals, die Waldbewirtschaftung durch die Mönche und weitgereiste Forstleute, das Jagdhaus des Neuzeller Abtes auf dem Sporn über dem Hammersee und die wechselvolle Geschichte der Mühlen im Schlaubetal.
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Im August im rbb-HEIMATJOURNAL: Die beiden Moderatoren Ulrike Finck und Andreas Jacob haben sich am 15. August auf den ersten Teil ihrer Schatzsuche im Schlaubetal gemacht.
Auf ihrem Weg von Müllrose bis zum Kesselfließ nahe der Schlaubemühle mußten sie einige Aufgaben erfüllen: Mähen der Orchideenwiese am Belenzsee. An der Ragower Mühle vorbei ging es nach Schernsdorf, wo die nächste Aufgabe auf dem Campingplatz am Schervenzsee wartete. Dann Schatzsuche in der Gegend rund um das „Forsthaus Siehdichum“. Dort soll einst von einem Stasi-Mitarbeiter ein Goldschatz vergraben worden sein. Über Dammendorf ging es zum Aussichtpunkt „Himmel & Hölle“, hoch über dem Großen Treppelsee. Letzte Station an der Minimühle am plätschernden Kesselfließ, dem wohl berühmteste Fotomotiv der Region.
Dort entstanden lustige Fotos, die im Teil 2 der Sendung am 22. August um 19:00 Uhr zu Beginn zu sehen waren. Danach galt es weitere Aufgaben zu lösen: Nach einem Blick in den Schlaube-Canyon nahe der Schlaubemühle, Bau eines Schlafplatzes aus Naturmaterialien mitten im Wald. Am Koppelner Stein, einem Findling, den die Eiszeit aus Bornholm hierher gebracht hat, Vermessung des Umfangs mit Hilfe von Dorfbewohnern. Brot backen im traditionsreichen Gasthof Köhler in Treppeln.
Im Findlingspark Henzendorf, der letzten Station, war die künstlerische Seite der beiden Moderatoren gefragt. Zum Abschluss gab es dort noch ein leckeres Picknick mit regionalen Spezialitäten aus der Schlaubetal-Region.






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Ein besonderer Tag für uns: Der Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V. ist jetzt offizieller Naturparkpartner des Naturparks Schlaubetal. Die Auszeichnung durften wir heute bei der Eröffnung des Wildbienenlehrpfades in Chossewitz entgegennehmen. Trotz des regnerischen Wetters war die Freude groß – vor allem bei den vielen Kindern, die den neuen Pfad erkundet haben.
Danke an die Naturparkverwaltung, die Naturwacht und den Förderverein Naturpark Schlaubetal für die gute Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement für unsere einzigartige Natur.



Der Internationale Museumstag am 17. Mai 2026 gibt auch den kleinen Dorfmuseen im Schlaubetal die Chance, sich zu präsentieren. Sie sind lebendige Orte, die die Vergangenheit bewahren und von heimatverbundenen Einwohnern betreut werden, die oft auch noch so manches zu Dorf- und Regionalgeschichte zu erzählen haben. Eine Chance für Neugierige, Entdecker und alle, die ihre Heimat von einer anderen Seite kennenlernen möchten.
Die Heimatstuben in Rießen und Schernsdorf sowie das Heidereiterei- und Forstmuseum in Dammendorf öffnen an diesem Tag ihre Pforten und laden ein, vorbeizuschauen:
Dort, wo einst die Schernsdorfer Kinder zur Schule gingen, kann man heute in die Geschichte des Dorfes eintauchen, die von den Mühen der Bauern, den Neuzeller Klosterbrüdern, den umliegenden Mühlen im Schlaubetal und weit gereisten Forstmännern erzählt.
Wilde Legenden von Heidereitern, die im Auftrag der Johanniter den Ordensforst durchstreiften, kursieren in Dammendorf. Im alten Schulhaus, das jetzt ein Forstmuseum ist, erfährt man anschaulich viel Interessantes zur Forstwirtschaft und rührigen Forstleuten in wechselnden Zeiten.
In fünf Themenräumen wird die umfangreiche und wechselvolle Geschichte des Dorfes dokumentiert und für Besucher erlebbar gemacht. Neben ländlicher Wohnkultur, Handwerk, Landwirtschaft und Bergbau zeigt ein vollständig rekonstruiertes Schulzimmer den Schulalltag früherer Schüler.
Der Besuch der kleinen Museen kann mit Spaziergängen zu historischen Orten in den drei Dörfern oder Wanderungen ins Schlaubetal verbunden werden.
Noch mehr Museen, die am Internationale Museumstag 2026 in Brandenburg teilnehmen unter:
https://www.museen-brandenburg.de/veranstaltungen/internationaler-museumstag
Die seit 1857 bestehende Orgelbaufirma hat seit 1994 ihren Sitz im Gewerbegebiet in Müllrose. 2.278 Orgeln der Traditionsfirma erfreuen Gläubige und Musikfreunde in Kirchen deutschland- und weltweit. Thomas Lang und sein 7-köpfiges Team haben am 23. März den 195. Geburtstag des Firmengründers Wilhelm Sauer begangen, dessen Grabstein im Kleistpark in Frankfurt (Oder) noch heute zu finden ist.
Zur Geburtstagsfeier hatte W. Sauer Orgelbau am Nachmittag zur offenen Werkstatt eingeladen. Die Gäste wurden durch die verschiedenen Arbeitsbereiche in der große Halle geführt und konnten erfahren, dass jede Orgel ganz individuell für „ihre“ Kirche geplant und gebaut wird. Erstaunlich, wie viele Materialien beim Bau der „Königin der Instrumente“ Verwendung finden und dass ein Orgelbauer während seiner 3 1/2 -jährigen Ausbildung zahlreichen Handwerke erlernen muss. Auch ein ausgeprägtes musikalisches Gehör ist gefragt. Geselle Dominik, der in diesem Jahr seine Lehre erfolgreich in der Firma absolvierte, präsentierte stolz sein Gesellenstück und demonstrierte das Löten der Orgelpfeifen. Auch Alt-und Goldener Meister Peter Dohne, jetzt im verdienten Ruhestand, war vor Ort und gab Auskunft auf viele Fragen der Besucher. Fahrradkantor Martin Schulze, der als freiberuflicher Kirchenmusiker und Orgelsachverständiger tätig ist, ließ eine kleine Orgel erklingen und die Kinder probieren. Nicht einfach, das Orgelspiel! Zum Ausklang gab es Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, herzhafte Brote und noch mehr Gespräche zum Orgelbau.






Seit 27 Jahren öffnen Künstlerinnen und Künstler in Brandenburg am ersten Maiwochenende ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien und präsentieren dabei eine bunte Vielfalt der hiesigen Kulturlandschaft. Sie laden dabei zum Schauen, kreativen Ausprobieren, zum Kaufen und Kennenlernen ein. In diesem Jahr finden die „Offenen Ateliers“ am 2. und 3. Mai 2026 statt.
Du bis Künstler und willst dabei sein? Lass dein Atelier kostenlos bis zum 31. März 2026 als Veranstaltung in die Datenbank eintragen – so wirst du auf der Website des Seenland Oder-Spree, in unserem Veranstaltungskalender und in anderen Tourismuskanälen sichtbar.
Schöne Ausblicke gibt es im Naturpark Schlaubetal viele: über glitzernde Seen, weite Wiesenlandschaften, von waldumgebenen Höhen oder über die zum Sommerende lila blühende Heide. Die schönsten wurden zu Lieblingsblicken im Seenland Oder-Spree ausgewählt.
Die ersten Lieblingsblicke im Schlaubetal findest Du am Försterblick Wirchensee und Großen Müllroser See.


Erkunde sie bei einer Wanderung. Die Touren findest Du hier: Rundweg um den Wirchensee & Rundweg Großer Müllroser See
Noch mehr Lieblingsblicke im Seenland Oder-Spree findest Du unter: Seenland Oder-Spree/Lieblingsblicke
Der Herbst bringt Farbe in die Natur – Zeit für Draußentouren per pedes und Rad, um Abenteuer zu erleben oder der Stille zu lauschen. Zur Adventszeit laden Weihnachtsmärkte zum Bummeln und Genießen ein. In gemütlichen Unterkünfte, Gasthäusern und Cafés findest Du stimmungsvolle Oasen zum Entspannen und Schlemmen. Zahlreiche Kulturangebote, von Konzerten bis Ausstellungen, runden das Herbst – Winter-Angebot ab.
Viele Tipps für die Region Schlaubetal und für das ganze Seenland Oder-Spree gibt es im neuen „Seeblick“ für den Herbst und Winter 2025/2026 .
Hier kannst Du einen Blick hineinwerfen:
Tipps für Ausflüge im Naturpark Schlaubetal:
Wanderlust & Radlaune
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