Der Rundwanderweg um den idyllischen Wirchensee ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Hier, im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal, entspringt die Schlaube in den Wiesen, schützenswerte Tiere und Pflanzen haben ihre Heimat. Die Strecke ist kurzweilig, die Wege leicht begehbar und viele Bänke laden zur Rast.

Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz an L37 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an der L43 hinter Abzweig zum Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Der Rundweg um den Wirchensee führt durch eine faszinierende Waldkulisse, die sich in den Jahreszeiten immer wieder wandelt: Im Frühjahr überrascht die Vielfalt der Farbe Grün, im Herbst das bunte Laub der Bäume, das raschelnd den Boden füllt.

Am Ostufer lenken viele kleine Stufen die Schritte hinauf zum „Försterblick“, der zum Verweilen einlädt und einen fantastischen Ausblick auf den See bietet. Mit etwas Glück können von hier aus See- oder Fischadler über dem Wasser beobachtet werden. Im Herbst, zur Brunftzeit, tönt das Röhren der Hirsche durch den hohen Wald.

Nicht mehr weit, mündet die Schlaube in den Wirchensee. Hinter der kleinen Brücke, die über das Bächlein führt, entspringt sie versteckt in den sagenumwobenen Wirchenwiesen. Nun führt der Weg am Westufer des Sees entlang zurück. Haubentaucher, Enten und Schwäne ziehen über das stille Wasser und der Blick fällt auf das auf dem „Kleinen Horst“ gelegene Waldseehotel. Von der großen Terrasse aus, lässt sich der Wandel der Waldfarben bei Sonnenuntergang beeindruckend erleben.

Einkehrmöglichkeiten: Waldseehotel Wirchensee
Tipps: Fernglas nicht vergessen.

Fotos: © Constanze Mikeska

Die Rundwanderung kombiniert Wald- und Uferwege mit reizvollen Vogelbeobachtungen rund um den Hammersee bei Siehdichum.

Start / Ziel: Mixdorf
Länge / Dauer: ca. 3,5 Kilometer / ca. 2–3 Stunden
Wegebeschaffenheit: bis Siehdichum asphaltierter Rad-/Wanderweg, ab dort gut begehbare Waldwege

Route:
Mit dem Rad: Mixdorf – Kupferhammer – Försterfriedhof – Forsthaus Siehdichum – zurück oder Anschlusstour
Zu Fuß: Forsthaus Siehdichum – Schlaubebrücke am Kleinen Schinkensee – Westufer Hammersee – Schlaubebrücke – Ostufer – Forsthaus Siehdichum

Wegbeschreibung:
Die Anreise erfolgt idealerweise mit dem Fahrrad über Mixdorf. Ein gut ausgebauter Rad- und Fußweg führt zum historischen Kupferhammer mit Blick von der Brücke auf die Schlaube – ein guter Ort, um Gebirgsstelzen zu beobachten. Die Route verläuft weiter auf der Zufahrtsstraße nach Süden zum Forsthaus Siehdichum. Im Frühjahr bietet der Wald ein vielfältiges Vogelkonzert. Der kleine Försterfriedhof lohnt einen Besuch.

Am Forsthaus Siehdichum beginnt die Rundwanderung zu Fuß. Hinter dem Gebäude der Naturparkverwaltung führt ein kleiner Wanderweg hinunter zur Straße, die bis zur Schlaubebrücke am Kleinen Schinkensee führt. Hier kann man mit Glück Eisvögel auf der Lauer nach Beute entdecken. Weiter geht es entlang des hoch gelegenen, westlichen Ufers des Hammersees, auf dem regelmäßig Gänsesäger zu beobachten sind. Ein Weg führt wieder hinab zum südlichen Seeufer. An einem idyllischen Platz quert eine kleine Holzbrücke die Schlaube. Auf der anderen Seite folgt man nun dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Norden, entlang des östlichen Ufers des Hammersees. Hier bieten sich erneut wunderschöne Ausblicke auf den See und gute Beobachtungsmöglichkeiten für Wasservögel.

Zusätzliche Tipps:
Beste Zeit: Frühling und Winter
Ausrüstung: Fernglas empfohlen
Einkehr: Restaurant im Forsthaus Siehdichum (am Wochenende)
Erweiterung: Kombinierbar mit Radtour durch das Schlaubetal

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Foto: Annekatrin Schwaeger

Müllrose, das „Tor zum Schlaubetal“, ist ein kleines ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit ganz eigenem Charme. Für ein erstes Kennenlernen empfiehlt sich die abwechslungsreiche Tour entlang des Drei-Seen-Weges.

Start / Ziel: Müllrose, Markt

Länge /Dauer: 6 Kilometer / ca. 1,5 Stunden

Verlauf:
Markt – Frankfurter Straße – Seeallee – Bahnhofstraße – Wildwinkel – Bahnhofstraße – Kohlgartenweg – Gartenstraße – Schiffbauerstraße – Kietz – Max-Schmidt-Weg – Kirchhofgasse – Beeskower Straße – Markt

Markierung:

An- und Abreise:
ÖPNV: mit RE1 bis Frankfurt (Oder), danach mit RB 36 bis Müllrose bzw. von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen mit RE1 bis Jacobsdorf/ Mark, danach mit Ausflugsbus A400 bis Müllrose, Markt

Beschreibung:
Der Rundweg startet auf dem Marktplatz. Von dort biegt er in die Frankfurter Straße ab und lenkt den Blick auf das mächtige Backstein-Ensemble der Müllroser Mühle. Sie ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das u.a. neben anderen regionalen Produkten im Mühlenladen verkauft wird.

Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben: Badelustige, Wassersportler und Angler. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.

Dem Ostufer des großen Sees folgend, blitzt auf der gegenüberliegenden Seite der fast kreisrunde Katharinensee hervor. Um ihn windet sich eine alte, dunkle Sage. Entlang des Ufers und der Bahnhofstraße gelangt man zum Hotel „Haus Katharinensee“. Hinter dem Hotel verläuft ein kleiner Weg zum Abzweig in den Wildwinkel, vorbei an einer Wildblumenwiese, die im Sommer zahlreiche Insekten anlockt.

Kurz hinter dem Gebäude des Amtes Schlaubetal führt in der Bahnhofstraße eine Brücke über den Katharinengraben, der den Katharinensees mit dem Oder-Spree-Kanal verbindet und zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Holzbeförderung angelegt wurde. Heute wirkt er wie ein natürliches kleines Fließ. Umsäumt von hohen Bäumen und wild bewachsenem Ufer bietet es dem Eisvogel Nistplätze und Nahrung. Über die Kohlgartenstraße, vorbei an der Möllenwiese, über Neustadt und Gartenstraße, gelangt man kurz vor der Brücke über den Oder-Spree-Kanal wieder an die Frankfurter Straße.

In der schräg gegenüber liegenden Schiffbauerstraße befindet sich das 1925 erbaute Feuerwehrgerätehaus mit seinem hölzernem Schlauchturm, in dem eine kleine Ausstellung Interessantes zur Schiffbau- und Feuerwehrtradition in Müllrose zeigt. Ein Naturerlebnis- und Lehrpfad führt nun am dritten, dem Kleinen Müllroser See entlang. Die hölzerne Schlaube-Brücke gibt den Blick auf die in der Marina vor sich hin träumenden Boote frei.

Über Kietz und Kirchstraße, durch sumpfige Wiesen und weiter entlang der Kirchgasse geht es an den ältesten Häusern der Stadt und am Rathaus vorbei zurück zum Markt.

Unser Verlängerungs-Tipp: der hinter dem Markt liegende Kirchplatz mit barocker Pfarrkirche, Haus des Gastes im Kietz mit Schlaubetal-Information und Naturpark-Haus zum Naturpark Schlaubetal.

Einkehrtipps:
Markt-Restaurant, Markt
Café Bäcker Dreißig, Markt
Restaurant im Hotel „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Gasthaus „Am Kanal“, Frankfurter Straße

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Fotos: oben, Galerie 1-4,6: Constanze Mikeska, Galerie 5: Annekatrin Schwaeger

Umgeben von Kiefern-, Eichen- und Mischwäldern liegt der Pinnower See am südlichen Rand des Naturparks Schlaubetal. In schöner Natur bieten sich Wanderern bei einer Rundtour, aber auch Pilzsuchern, Anglern und Tauchern zu jeder Jahreszeit zahlreiche Entdeckungen. Das klare Wasser lädt im Sommer an naturbelassenen Badestellen zur Abkühlung ein. Und wer sich mit herzhaften und süßen Spezialitäten verwöhnen lassen will, der holt sich in der „Karpfenschänke“ ein Picknick für unterwegs oder kehrt dort nach einer Wanderung ein.

Start / Ziel:
Schenkendöbern OT Pinnow, Am Campingplatz 1 (Parkplatz)
Alternativ kann die Tour auch auf dem Parkplatz an der „Karpfenschänke“ starten und enden.
Länge: 6 Kilometer
Markierung: Grüner Punkt

Wanderroute: Parkplatz Campingplatz Pinnower See am Ostufer – Picknickbank südwestlich des Sees – „Karpfenschänke“ am Nordufer

Rast / Einkehr: Imbiss am Campingplatz Pinnower See, Picknickbank, Hotel und Restaurant „Karpfenschänke“

Tipps: Am Campingplatz Pinnower See befindet sich ein Kahnverleih. Dort können auch Angelscheine erworben werden.

Fotos: Constanze Mikeska

Der Wald um Dammendorf hat den ehemaligen Revierförster Ralf Hartwig in seinen Bann gezogen und ihn so fasziniert, dass er tief in die Vergangenheit eintauchte und entlang eines Naturpfades Schautafeln stellte.

Start / Ziel: 15299 Grunow-Dammendorf, OT Dammendorf, Am Oberende
Länge: ca. 6 Kilometer

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Dammendorf oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Dammendorf
PKW: B246 bis Parkplatz am Dorfplatz Dammendorf neben der Gaststätte

Beschreibung:
Man erfährt auf den Schautafeln, für die ein Dammendorfer Waldarbeiter und Künstler die Bilder lieferte, dass der Wald weitaus mehr als eine Fülle von Bäumen ist, dass er in der Vergangenheit vielfältig genutzt wurde und geschützt werden soll, damit das lebendige Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erhalten bleibt.

Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich in den Bann des Waldes ziehen: Laubknistern, Waldbodenduft, Vogelkonzert und Seeglitzern bei einem Abstecher ins nahe Schlaubetal.

TIPP: Spaziergang zu historischen Orten auf dem Ortslehrpfad und Besuch im Heidereiterei- und Forstmuseums im ehemaligen Schulhaus (Anmeldung für Gruppen bei der Heimatgruppe Dammendorf, Herr Baierl (Tel. 033655-5079 oder 0152-08381616).

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Foto: © Constanze Mikeska

Start/Ziel: Parkplatz am Kleinsee, 03197 Jänschwalde OT Drewitz
Länge: ca. 10 Kilometer

Verlauf: Parkplatz am Kleinsee – Kleinsee – Waldschule Kleinsee – Tauersche Eichen – Aussichtspunkt „Das Weiße Lauch“ – Großsee – Teerofen – Großsee – Tauersche Eichen – Kleinsee – Parkplatz
Markierung: grüner Querbalken auf weißem Grund

Die Rundwanderung auf dem Naturlehrpfad im Naturschutzgebiet „Pinnower Läuche und Tauersche Eichen“ verbindet den Kleinsee mit dem Großsee. An sieben Stationen wird über die eiszeitliche Entstehung des Gebietes, seine besondere Eigenart, Schönheit und Nutzung in der Vergangenheit informiert.

In den naturnahen Traubeneichen-Kiefernwäldern ganz im Süden des Naturparks Schlaubetal finden sich zahlreiche sehr alte Eichen und Kiefern. Das direkt am Weg stehende Prachtexemplar ist eine ca. 300 Jahre alte Traubeneiche. Die zweite gibt als Totholzstamm einer Vielzahl von Pilzen und Tieren wertvollen Lebensraum. Unweit vom Kreuzungspunkt führt ein Stichweg zum Aussichtspunkt „Das Weiße Lauch“. Kesselmoore, wie das in den Mischwald eingebettete „Weiße Lauch“, gehören zu den Torfmoosen, die enorme Wassermengen speichern können und in denen verschiedene Rote-Liste-Arten gedeihen.

Der Großsee lädt mit schönem Sandstrand in den Sommermonaten zum Rasten und Baden ein. Der kleine Wohnplatz Teerofen und der Köhlerpfad nahe der Waldschule Kleinsee sind Zeugnisse einer großen Vielzahl von Köhlerplätzen, die in der Vergangenheit Holzkohle als Brennstoff für Haushalte und das Eisenwerk in Peitz lieferten.

Die Waldwege sind teilweise befestigt. Mehrere Bänke und Rastplätze laden zum Verweilen ein.

Sehenswertes:
* Waldschule Kleinsee (für die Öffentlichkeit nur zu Veranstaltungen geöffnet),
* 300-jährige Tauersche Eiche mit Rastplatz,
* Aussichtpunkt „Das Weiße Lauch“,
* Moorlandschaft,
* Teerofen am Nordufer des Großsees,
* artenreiche Flora und Fauna,
* Möglichkeiten der Naturbeobachtung (Fernglas).

Einkehrmöglichkeiten:
* Imbiss am Großsee (saisonal),
* Hotel und Restaurant „Zur Karpfenschenke“, 03172 Schenkendöbern OT Pinnow, Am Pinnower See 3

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Foto: Constanze Mikeska

Das Dorchetal im östlichsten Teil des Naturparks Schlaubetal ist ein Geheimtipp unter Wanderfreunden. Die Tour führt durch herrliche Wälder, vorbei an satten Wiesen, weiten Feldern und zahlreichen Weihern, die manchmal nur noch erahnen lassen, dass hier vor langer Zeit einmal eine Mühle stand.

Start/Ziel: Brauhausplatz, 15898 Neuzelle
Länge: 13 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht

An- und Abreise:
PKW: A12 Abfahrt Müllrose oder Abfahrt A12 Frankfurt (Oder) und weiter auf der B112,
Bahn: RE 1 bis Frankfurt (Oder) und weiter RB 11 bis Neuzelle

Streckenführung: Neuzelle – Kummro – Mühlteich an ehemaliger Neumühle – Mittelmühle – Schwerzkoer Mühle – Kleiner Kantopp – Großer Kantopp – Treppelpflaster – Kummro – Neuzelle

Das Dorchetal ist ein naturbelassenes Kleinod, geprägt von Schluchten und Einschnitten, mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Am besten lässt es sich zu Fuß erkunden.

Die Dorche entspringt als kleines Rinnsal aus einem versumpften Teich und schlängelt sich ca. 7 Kilometer vom Großen Kantopp bis nach Neuzelle. Auf ihrem Weg wird sie von vielen Quellen gespeist. Einst trieb ihr Wasser sechs Mühlen an und war Lebensquelle für Mensch und Tier. Heute dreht sich nur noch das Mühlrad an der Schwerzkoer Mühle. Die Mühle steht unter Denkmalschutz und ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Am Kantopp, einem kleinen Weiher im Dorchetal, kann man die Seele baumeln lassen, mit dem Blick geruhsam über das Wasser schweifen und dem Klang des Waldes lauschen. Ein kleines Stück des Weges wandert man auf dem historischem Treppelpflaster. Zur Zeit der Mönche war dies ein wichtiger Verbindungweg zwischen dem Kloster Neuzelle und dem Dorf Treppeln.

Sehenswürdigkeiten an der Strecke:
* Kloster Neuzelle mit zwei Kirchen, Klostermuseum im Kreuzgang, Klostergarten, Museum Himmlisches Theater,
* Klosterbrauerei Neuzelle,
* Schwerzkoer Mühle

Gastronomie:
* Klosterklause, Neuzelle,
* Landhotel Prinz Albrecht, Neuzelle
* Wilde Klosterküche, Neuzelle
* Café Olea & Cafea, Neuzelle
* Schwerzkoer Mühle, Neuzelle OT Schwerzko (saisonal an Wochenenden und Feiertagen)

Karten / Literatur: Schöne Heimat – Naturpark Schlaubetal, Frankfurt (Oder), Guben, Eisenhüttenstadt und Umgebung 1:50.000 Dr. Barthel Verlag

Foto: Constanze Mikeska

Zwischen Spree, Schwielochsee und Schlaube erstreckt sich eine idyllische Landschaft voller Geschichte und Naturerlebnisse. Die Tour führt zur dritten Streleburg in Friedland, einer der bedeutendsten Burgen des Landkreises Oder-Spree. Eingebettet in eine abwechslungsreiche Umgebung aus Wäldern, Teichen und historischen Orten bietet die Strecke spannende Einblicke in die Vergangenheit und viele Gelegenheiten zum Entdecken.

Start / Ziel: Burg Friedland / Niewisch am Schwielochsee
Länge / Dauer: 13 Kilometer, 3,5 Stunden
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: teils loser Untergrund, teils befestigte Wege
Verlauf: Burg Friedland, Friedländer Tal, Zeust, Friedländer Teiche, Friedland, Friedländer Ausbau, Möllen, Niewisch

Wegbeschreibung:
Die Route beginnt in Friedland, einer Stadt mit bewegter Geschichte. Ein besonderes Highlight in Friedland ist die Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute Streleburg. Die ehemalige Ritterburg diente von 1518 bis 1811 als Ordensamt und Wohnstätte der Johanniter. Heute beherbergt sie neben der Tourist-Information eine Museumswohnung mit Einblicken in 100 Jahre Wohnkultur, eine Tier- und Spielzeugausstellung sowie wechselnde Kunstausstellungen.

Weiter führt der Weg durch das malerische Friedländer Tal, das mit seiner natürlichen Schönheit beeindruckt. Vorbei an den Friedländer Teichen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung und für eine entspannte Rast.

Auf dem Weg durch Zeust und Möllen wechseln sich offene Landschaften mit dichten Waldpassagen ab. Schließlich führt die Tour nach Niewisch am Schwielochsee, der mit 13 Kilometern Länge der größte See Brandenburgs ist. Hier laden Uferbereiche zum Verweilen ein, bevor der Rückweg angetreten wird.

Sehens- und Wissenswertes:
Burg Friedland: Historisches Wahrzeichen mit Museum und Ausstellungszentrum
Friedländer Teiche: Naturidylle mit reicher Vogelwelt
Schwielochsee: Größter See Brandenburgs, ideal für eine Pause mit Blick aufs Wasser

Einkehrmöglichkeiten
„Zucker am Markt“ – Eisgenuss to go am Markt in Friedland
Gaststätte Seeteufel in Niewisch – Fischspezialitäten direkt am See

Tipp: Wer lieber in der Natur genießt, findet an den Friedländer Teichen ideale Plätze für ein Picknick.

Karte & Literatur: Broschüre „Entdeckertouren“
Beste Zeit: Ganzjährig lohnenswert, besonders im Frühjahr und Herbst

Fotos: Annekatrin Schwaeger

Der Schlaubemühle-Rundwanderweg überrascht auf kurzem Weg mit spektakulären Blicken in die Bachlandschaft.

Start / Ziel: Schlaubemühle, Treppeln
Dauer / Länge: 1-1,5 Stunden / 4 Kilometer
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund

Anfahrt / Abfahrt:
Bahn/Bus: RE1 (Magdeburg-Frankfurt (Oder) bis Jacobsdorf/Mark, dann Ausflugslinie A400 bis Haltepunkt Treppeln, Schlaubemühle (fährt vom 01.04. bis 31.10. an Wochenend- und Feiertagen)
PKW: Wanderparkplatz an Abfahrt zum Waldseehotel Wirchensee

Beschreibung:
Der Einstieg zum Rundweg befindet sich nahe der Schlaubebrücke zwischen dem Abzweig zur Schlaubemühle und dem Haltepunkt der Ausflugslinie A400.

Ein blattbedeckter Wanderpfad führt zwischen mächtigen Buchen entlang zum vorerst schmalen Bachlauf, der plötzlich in einen Stausee mündet. Hier hat der Biber einen Lieblingsplatz gefunden, meisterhaft die Schlaube angestaut und den Wanderweg gleich mit unter Wasser gesetzt. Abgenagte Stämme, sogenannte Biberschnitte, ragen aus dem Wasser – ebenso wie die Überreste einer alten Holzbrücke. Eine unscheinbare Trittspur führt oberhalb der Wasserlinie wieder auf den ursprünglichen Weg zurück.

Kaum merklich taucht die Schlaube nun in kühle Niederungen ab und mäandert durch bis zu 30 Meter tiefe Schluchten. Steil fällt der Blick zwischen sattgrünem Gras und dunklen Schwarzerlen auf den beharrlichen Bachlauf.

Am Wendepunkt führt der Weg über eine weite Wiese und folgt dem Flüsschen nun auf östlicher Seite. Eine kleine Brücke quert die Gronisch – ein munteres Fließ, das sich in der Schlaube verliert. Noch einmal zeigt sich der Bach zwischen steilen Hängen, tief unten im Schlaube-Canyon, bis die Runde an der Schlaubemühle ihr Ende findet.

Einkehrtipp:
Waldseehotel Wirchensee

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

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Foto: © Constanze Mikeska

Die Reicherskreuzer Heide gehört zu den besten Beobachtungsgebieten für Offenlandvögel in Deutschland. Besonders in den Abendstunden lassen sich hier seltene Arten wie Ziegenmelker, Wiedehopfe und Heidelerchen entdecken. Die Wandertour führt durch eine beeindruckende Heidelandschaft und bietet hervorragende Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.

Start / Ziel:
Parkplatz in der Reicherskreuzer Heide, 15898 Henzendorf
Länge / Dauer: 4 km, 1 Stunde
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: überwiegend naturbelassene Wege

Verlauf: durch die Reicherskreuzer Heide

Beschreibung:
Das heutige Naturschutzgebiet „Reicherskreuzer Heide und Schwansee“ erstreckt sich über 2.840 Hektar und war bis 1992 ein Truppenübungsplatz der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Heute gehört es zum Naturpark Schlaubetal und ist ein einzigartiges Rückzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten.

Starte deinen kleinen Rundgang vom Parkplatz, aus Henzendorf kommend. Am nicht weit entfernten Rastplatz bietet sich dir ein weiter Blick über die ausgedehnten Heideflächen. Im Mai lassen sich besonders viele Vögel beobachten, darunter Waldschnepfen, die mit ihrem charakteristischen „quorrenden“ Ruf am Waldrand entlangfliegen. Auch das weiche Gurren der selten gewordenen Turteltaube ist oft zu hören.

Auf dem Weg durch die Heide tauchen immer wieder Wiedehopfe auf, während Heidelerchen und Baumpieper auf den wenigen Büschen und Bäumen singen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit beginnt das faszinierende Schauspiel der Ziegenmelker. Ihr schnarrender Ruf ist schon aus der Ferne zu hören, bevor sie lautlos über die Heide gleiten. Besonders entlang der Straße zwischen Reicherskreuz und Pinnow lassen sich diese nachtaktiven Vögel gut bei der Balz und der Jagd nach Insekten beobachten.

Beste Beobachtungszeiten:
Mai bis Juli: Abendstunden für Ziegenmelker, Turteltauben und Heidelerchen
Frühsommer: Wiedehopfe und Baumpieper entlang der Heidewege

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Foto: Constanze Mikeska

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