Der Gasthof und Pension Märkischer Dorfkrug bietet 20 Betten in Einzel- und Doppelzimmern in ländlicher Umgebung. In den Zimmern sind auch Aufbettungen möglich. Der Gasthof verfügt über einen großen Veranstaltungssaal für bis zu 100 Personen sowie über einen Biergarten.
Ragow ist ein idealer Ausgangspunkt für vielfältige Freizeitmöglichkeiten. Ob mit dem Rad ins Schlaubetal oder per Boot über die Spree, Freizeitsportler kommen voll auf Ihre Kosten. Eine besondere Möglichkeit Durchzuatmen und zu entspannen bietet der Schlosspark Ragow.

Wie ein Gebirgsbach schlängelt sich die Schlaube durch ein ursprüngliches Bachtal – begleitet vom Schlaubetal-Wanderweg.

Start: Bremsdorfer Mühle, Schlaubetal, OT Bremsdorf
Ziel: Schlaubemühle, Neuzelle OT Treppeln

Länge / Dauer: ca. 8 Kilometer / 2 – 2,5 Stunden
Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

An-/Abreise:
Anreise: RE1 bis Jacobsdorf, weiter mit Bus A400 bis Bremsdorfer Mühle (April – Oktober, Wochenend- und Feiertage)
Abreise: A400 Schlaubemühle bis Jacobsdorf, RE1 Richtung Berlin

Wegbeschreibung:
Die Tour beginnt an der Bremsdorfer Mühle und folgt der Schlaube flussaufwärts. Der Weg führt durch schattige Hangwälder mit spürbaren Höhenunterschieden und folgt dem gewundenen Bachverlauf. Nach etwa der Hälfte der Strecke erreicht man die Lichtung an der Kieselwitzer Mühle, wo bis heute Fischzucht betrieben wird. Ein besonderes Highlight ist der Schlaube-Canyon – ein tief eingeschnittenes Tal, geformt über Jahrtausende. Die Tour endet an der ehemaligen Schlaubemühle inmitten ruhiger Natur.

Etappe 3 auf Youtube ansehen

Einkehrmöglichkeit:
Waldseehotel Wirchensee

Tipps für unterwegs:
Sonnenschutz und Mückenschutz
Getränke und kleine Snacks
Badesachen für Pausen am Wasser
Fernglas für Vogelbeobachtung
App-Tipp: Flora Incognita zur Pflanzenbestimmung

Karten / Literatur:
Naturparadies Schlaubetal (Maßstab 1:50.000), ISBN 978-3-89920-347-9
Wanderführer „Wanderparadies Schlaubetal“, ISBN 978-3-941085-78-7
Karte: Wanderabenteuer Seenland Oder-Spree

Wer eine kürzere, aber nicht weniger beeindruckende Wandertour durch den Naturpark Schlaubetal machen möchte, sollte die rund einstündige Wanderung um den Hammersee einmal ausprobieren:

Start/ Ziel: Parkplatz Forsthaus Siehdichum
Länge / Dauer: 4 Kilometer, ca. 1 Stunde

An- / Abreise:
Ab Berlin über A12 bis Abfahrt Müllrose, dann über L37 und Kupferhammerstraße zum Forsthaus Siehdichum

Markierung: gelber Punkt

Wegbeschreibung:
Man schnürt die Wanderschuhe am Forsthaus Siehdichum. Kurz nach dem Start trifft man auf den Försterfriedhof. Hier lohnt es sich, ein paar Minuten zu investieren und die Daten auf den Grabsteinen zu lesen. Den malerischen Hammersee stets im Blick, startet man die knapp 4 Kilometer lange Rundtour und begibt sich auf einen gut zu laufenden Ufer-Waldweg. Bänke und kleine Rastplätze laden zu einer Pause ein, bei der man vielleicht einen Eisvogel, Haubentaucher oder Fischotter beobachten kann. An der kleinen Holzbrücke trifft man auf die Schlaube, welche an dieser Stelle durch ein feuchtes Waldgebiet zwischen Hammersee und Großem Treppelsee fließt – ein idyllischer Platz für einen Fotostopp und zum Innegehalten. Oberhalb des  Hammersee geht es dann weiter durch farbenfrohe Laubwälder zurück in Richtung des Ausgangspunktes. Tiefenentspannt, vielleicht nun aber mit einem leichten Hungergefühl im Bauch, sollte man unbedingt ins Forsthaus Siehdichum einkehren und die gemütliche Atmosphäre auf der Terrasse genießen.

Tour auf komoot scannen oder hier.

Foto: Annekatrin Schwaeger

Der Rundwanderweg um den idyllischen Wirchensee ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Hier, im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal, entspringt die Schlaube in den Wiesen, schützenswerte Tiere und Pflanzen haben ihre Heimat. Die Strecke ist kurzweilig, die Wege leicht begehbar und viele Bänke laden zur Rast.

Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz an L37 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an der L43 hinter Abzweig zum Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Der Rundweg um den Wirchensee führt durch eine faszinierende Waldkulisse, die sich in den Jahreszeiten immer wieder wandelt: Im Frühjahr überrascht die Vielfalt der Farbe Grün, im Herbst das bunte Laub der Bäume, das raschelnd den Boden füllt.

Am Ostufer lenken viele kleine Stufen die Schritte hinauf zum „Försterblick“, der zum Verweilen einlädt und einen fantastischen Ausblick auf den See bietet. Mit etwas Glück können von hier aus See- oder Fischadler über dem Wasser beobachtet werden. Im Herbst, zur Brunftzeit, tönt das Röhren der Hirsche durch den hohen Wald.

Nicht mehr weit, mündet die Schlaube in den Wirchensee. Hinter der kleinen Brücke, die über das Bächlein führt, entspringt sie versteckt in den sagenumwobenen Wirchenwiesen. Nun führt der Weg am Westufer des Sees entlang zurück. Haubentaucher, Enten und Schwäne ziehen über das stille Wasser und der Blick fällt auf das auf dem „Kleinen Horst“ gelegene Waldseehotel. Von der großen Terrasse aus, lässt sich der Wandel der Waldfarben bei Sonnenuntergang beeindruckend erleben.

Einkehrmöglichkeiten: Waldseehotel Wirchensee
Tipps: Fernglas nicht vergessen.

Fotos: © Constanze Mikeska

Die Rundwanderung kombiniert Wald- und Uferwege mit reizvollen Vogelbeobachtungen rund um den Hammersee bei Siehdichum.

Start / Ziel: Mixdorf
Länge / Dauer: ca. 3,5 Kilometer / ca. 2–3 Stunden
Wegebeschaffenheit: bis Siehdichum asphaltierter Rad-/Wanderweg, ab dort gut begehbare Waldwege

Route:
Mit dem Rad: Mixdorf – Kupferhammer – Försterfriedhof – Forsthaus Siehdichum – zurück oder Anschlusstour
Zu Fuß: Forsthaus Siehdichum – Schlaubebrücke am Kleinen Schinkensee – Westufer Hammersee – Schlaubebrücke – Ostufer – Forsthaus Siehdichum

Wegbeschreibung:
Die Anreise erfolgt idealerweise mit dem Fahrrad über Mixdorf. Ein gut ausgebauter Rad- und Fußweg führt zum historischen Kupferhammer mit Blick von der Brücke auf die Schlaube – ein guter Ort, um Gebirgsstelzen zu beobachten. Die Route verläuft weiter auf der Zufahrtsstraße nach Süden zum Forsthaus Siehdichum. Im Frühjahr bietet der Wald ein vielfältiges Vogelkonzert. Der kleine Försterfriedhof lohnt einen Besuch.

Am Forsthaus Siehdichum beginnt die Rundwanderung zu Fuß. Hinter dem Gebäude der Naturparkverwaltung führt ein kleiner Wanderweg hinunter zur Straße, die bis zur Schlaubebrücke am Kleinen Schinkensee führt. Hier kann man mit Glück Eisvögel auf der Lauer nach Beute entdecken. Weiter geht es entlang des hoch gelegenen, westlichen Ufers des Hammersees, auf dem regelmäßig Gänsesäger zu beobachten sind. Ein Weg führt wieder hinab zum südlichen Seeufer. An einem idyllischen Platz quert eine kleine Holzbrücke die Schlaube. Auf der anderen Seite folgt man nun dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Norden, entlang des östlichen Ufers des Hammersees. Hier bieten sich erneut wunderschöne Ausblicke auf den See und gute Beobachtungsmöglichkeiten für Wasservögel.

Zusätzliche Tipps:
Beste Zeit: Frühling und Winter
Ausrüstung: Fernglas empfohlen
Einkehr: Restaurant im Forsthaus Siehdichum (am Wochenende)
Erweiterung: Kombinierbar mit Radtour durch das Schlaubetal

Tour auf komoot scannen oder hier

Foto: Annekatrin Schwaeger

Müllrose, das „Tor zum Schlaubetal“, ist ein kleines ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit ganz eigenem Charme. Für ein erstes Kennenlernen empfiehlt sich die abwechslungsreiche Tour entlang des Drei-Seen-Weges.

Start / Ziel: Müllrose, Markt

Länge /Dauer: 6 Kilometer / ca. 1,5 Stunden

Verlauf:
Markt – Frankfurter Straße – Seeallee – Bahnhofstraße – Wildwinkel – Bahnhofstraße – Kohlgartenweg – Gartenstraße – Schiffbauerstraße – Kietz – Max-Schmidt-Weg – Kirchhofgasse – Beeskower Straße – Markt

Markierung:

An- und Abreise:
ÖPNV: mit RE1 bis Frankfurt (Oder), danach mit RB 36 bis Müllrose bzw. von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen mit RE1 bis Jacobsdorf/ Mark, danach mit Ausflugsbus A400 bis Müllrose, Markt

Beschreibung:
Der Rundweg startet auf dem Marktplatz. Von dort biegt er in die Frankfurter Straße ab und lenkt den Blick auf das mächtige Backstein-Ensemble der Müllroser Mühle. Sie ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das u.a. neben anderen regionalen Produkten im Mühlenladen verkauft wird.

Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben: Badelustige, Wassersportler und Angler. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.

Dem Ostufer des großen Sees folgend, blitzt auf der gegenüberliegenden Seite der fast kreisrunde Katharinensee hervor. Um ihn windet sich eine alte, dunkle Sage. Entlang des Ufers und der Bahnhofstraße gelangt man zum Hotel „Haus Katharinensee“. Hinter dem Hotel verläuft ein kleiner Weg zum Abzweig in den Wildwinkel, vorbei an einer Wildblumenwiese, die im Sommer zahlreiche Insekten anlockt.

Kurz hinter dem Gebäude des Amtes Schlaubetal führt in der Bahnhofstraße eine Brücke über den Katharinengraben, der den Katharinensees mit dem Oder-Spree-Kanal verbindet und zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Holzbeförderung angelegt wurde. Heute wirkt er wie ein natürliches kleines Fließ. Umsäumt von hohen Bäumen und wild bewachsenem Ufer bietet es dem Eisvogel Nistplätze und Nahrung. Über die Kohlgartenstraße, vorbei an der Möllenwiese, über Neustadt und Gartenstraße, gelangt man kurz vor der Brücke über den Oder-Spree-Kanal wieder an die Frankfurter Straße.

In der schräg gegenüber liegenden Schiffbauerstraße befindet sich das 1925 erbaute Feuerwehrgerätehaus mit seinem hölzernem Schlauchturm, in dem eine kleine Ausstellung Interessantes zur Schiffbau- und Feuerwehrtradition in Müllrose zeigt. Ein Naturerlebnis- und Lehrpfad führt nun am dritten, dem Kleinen Müllroser See entlang. Die hölzerne Schlaube-Brücke gibt den Blick auf die in der Marina vor sich hin träumenden Boote frei.

Über Kietz und Kirchstraße, durch sumpfige Wiesen und weiter entlang der Kirchgasse geht es an den ältesten Häusern der Stadt und am Rathaus vorbei zurück zum Markt.

Unser Verlängerungs-Tipp: der hinter dem Markt liegende Kirchplatz mit barocker Pfarrkirche, Haus des Gastes im Kietz mit Schlaubetal-Information und Naturpark-Haus zum Naturpark Schlaubetal.

Einkehrtipps:
Markt-Restaurant, Markt
Café Bäcker Dreißig, Markt
Restaurant im Hotel „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Gasthaus „Am Kanal“, Frankfurter Straße

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Fotos: oben, Galerie 1-4,6: Constanze Mikeska, Galerie 5: Annekatrin Schwaeger

Der Schervenzsee im Naturpark Schlaubetal ist rund 20 Hektar groß und bis zu neun Meter tief. Der angrenzende, mit 4 Sternen ausgezeichnete Campingplatz steht auch Tagesgästen offen und bietet einen familienfreundlichen Badestrand.

Stand Up Paddle Boards, Wassertreter und Ruderboote können vor Ort ausgeliehen werden. Toiletten, ein großer Spielplatz, eine Gaststätte sowie ein Imbiss runden das Angebot ab. Eine separate Hundewiese mit Hundestrand liegt außerhalb der Naturbadestelle.

Der Eintritt für Tagesgäste und der zum Campingplatz gehörende Parkplatz ist kostenpflichtig.

Foto: Constanze Mikeska

Umgeben von Kiefern-, Eichen- und Mischwäldern liegt der Pinnower See am südlichen Rand des Naturparks Schlaubetal. In schöner Natur bieten sich Wanderern bei einer Rundtour, aber auch Pilzsuchern, Anglern und Tauchern zu jeder Jahreszeit zahlreiche Entdeckungen. Das klare Wasser lädt im Sommer an naturbelassenen Badestellen zur Abkühlung ein. Und wer sich mit herzhaften und süßen Spezialitäten verwöhnen lassen will, der holt sich in der „Karpfenschänke“ ein Picknick für unterwegs oder kehrt dort nach einer Wanderung ein.

Start / Ziel:
Schenkendöbern OT Pinnow, Am Campingplatz 1 (Parkplatz)
Alternativ kann die Tour auch auf dem Parkplatz an der „Karpfenschänke“ starten und enden.
Länge: 6 Kilometer
Markierung: Grüner Punkt

Wanderroute: Parkplatz Campingplatz Pinnower See am Ostufer – Picknickbank südwestlich des Sees – „Karpfenschänke“ am Nordufer

Rast / Einkehr: Imbiss am Campingplatz Pinnower See, Picknickbank, Hotel und Restaurant „Karpfenschänke“

Tipps: Am Campingplatz Pinnower See befindet sich ein Kahnverleih. Dort können auch Angelscheine erworben werden.

Fotos: Constanze Mikeska

Der Wald um Dammendorf hat den ehemaligen Revierförster Ralf Hartwig in seinen Bann gezogen und ihn so fasziniert, dass er tief in die Vergangenheit eintauchte und entlang eines Naturpfades Schautafeln stellte.

Start / Ziel: 15299 Grunow-Dammendorf, OT Dammendorf, Am Oberende
Länge: ca. 6 Kilometer

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Dammendorf oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Dammendorf
PKW: B246 bis Parkplatz am Dorfplatz Dammendorf neben der Gaststätte

Beschreibung:
Man erfährt auf den Schautafeln, für die ein Dammendorfer Waldarbeiter und Künstler die Bilder lieferte, dass der Wald weitaus mehr als eine Fülle von Bäumen ist, dass er in der Vergangenheit vielfältig genutzt wurde und geschützt werden soll, damit das lebendige Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erhalten bleibt.

Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich in den Bann des Waldes ziehen: Laubknistern, Waldbodenduft, Vogelkonzert und Seeglitzern bei einem Abstecher ins nahe Schlaubetal.

TIPP: Spaziergang zu historischen Orten auf dem Ortslehrpfad und Besuch im Heidereiterei- und Forstmuseums im ehemaligen Schulhaus (Anmeldung für Gruppen bei der Heimatgruppe Dammendorf, Herr Baierl (Tel. 033655-5079 oder 0152-08381616).

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Foto: © Constanze Mikeska

Start/Ziel: Parkplatz am Kleinsee, 03197 Jänschwalde OT Drewitz
Länge: ca. 10 Kilometer

Verlauf: Parkplatz am Kleinsee – Kleinsee – Waldschule Kleinsee – Tauersche Eichen – Aussichtspunkt „Das Weiße Lauch“ – Großsee – Teerofen – Großsee – Tauersche Eichen – Kleinsee – Parkplatz
Markierung: grüner Querbalken auf weißem Grund

Die Rundwanderung auf dem Naturlehrpfad im Naturschutzgebiet „Pinnower Läuche und Tauersche Eichen“ verbindet den Kleinsee mit dem Großsee. An sieben Stationen wird über die eiszeitliche Entstehung des Gebietes, seine besondere Eigenart, Schönheit und Nutzung in der Vergangenheit informiert.

In den naturnahen Traubeneichen-Kiefernwäldern ganz im Süden des Naturparks Schlaubetal finden sich zahlreiche sehr alte Eichen und Kiefern. Das direkt am Weg stehende Prachtexemplar ist eine ca. 300 Jahre alte Traubeneiche. Die zweite gibt als Totholzstamm einer Vielzahl von Pilzen und Tieren wertvollen Lebensraum. Unweit vom Kreuzungspunkt führt ein Stichweg zum Aussichtspunkt „Das Weiße Lauch“. Kesselmoore, wie das in den Mischwald eingebettete „Weiße Lauch“, gehören zu den Torfmoosen, die enorme Wassermengen speichern können und in denen verschiedene Rote-Liste-Arten gedeihen.

Der Großsee lädt mit schönem Sandstrand in den Sommermonaten zum Rasten und Baden ein. Der kleine Wohnplatz Teerofen und der Köhlerpfad nahe der Waldschule Kleinsee sind Zeugnisse einer großen Vielzahl von Köhlerplätzen, die in der Vergangenheit Holzkohle als Brennstoff für Haushalte und das Eisenwerk in Peitz lieferten.

Die Waldwege sind teilweise befestigt. Mehrere Bänke und Rastplätze laden zum Verweilen ein.

Sehenswertes:
* Waldschule Kleinsee (für die Öffentlichkeit nur zu Veranstaltungen geöffnet),
* 300-jährige Tauersche Eiche mit Rastplatz,
* Aussichtpunkt „Das Weiße Lauch“,
* Moorlandschaft,
* Teerofen am Nordufer des Großsees,
* artenreiche Flora und Fauna,
* Möglichkeiten der Naturbeobachtung (Fernglas).

Einkehrmöglichkeiten:
* Imbiss am Großsee (saisonal),
* Hotel und Restaurant „Zur Karpfenschenke“, 03172 Schenkendöbern OT Pinnow, Am Pinnower See 3

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Foto: Constanze Mikeska

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