Das Schlaubetal ist wieder um kleine Attraktionen reicher:
Die Ranger der Naturwacht Schlaubetal haben die Aussicht auf den Großen Treppelsee vom hoch über dem See gelegenen Aussichtspunkt Himmel & Hölle wieder hergestellt. Die Sitzbank und Informationstafel bekamen eine Verjüngungskur. Ein Wegweiser am Rad- und Fußweg an der Bundesstraße B246 Richtung Dammendorf weist den Weg hinauf.

Auch an der Beobachtungshütte am Westufer des Große Treppelsee hat sich etwas getan. Auf Anregung des Wanderwegewartes des Amtes Schlaubetal hat ein Müllroser Hobbyschnitzer die Figur des „Vogelkiekers“ neu geschaffen. In dieser Woche wurde sie mit Hilfe der Ranger an Ort und Stelle aufgestellt.
Ein großes Dankeschön an alle, die immer wieder helfen, das Erlebnis Schlaubetal zu erhalten.
Tourentipp: Rundweg Großer Treppelsee
Fotos: Constanze Mikeska, Annekatrin Schwaeger
Der Pinnower See liegt etwa 16 km westlich von Guben, umgeben von Kiefern- und Laubwäldern, im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal. Er ist über die Bundesstraße B320 oder über gut ausgebaute Radwege zu erreichen. Kleine Badestrände und ein Bootsverleih bieten gute Möglichkeiten zur Entspannung. Ein ca. 6 Kilometer langer Rundweg um den See lädt zum Wandern ein.
Eigenschaften: Badesee mit Textil- und FKK-Badestrand
Sonstige Aktivitäten: Bootsvermietung Ruderboote, Angeln, Tauchen
Einkehrmöglichkeit:
* „Karpfenschänke – Hotel & Restaurant“, Pinnow
* Imbiss am Campingplatz
Foto: Constanze Mikeska
Das Dorchetal im östlichsten Teil des Naturparks Schlaubetal ist ein Geheimtipp unter Wanderfreunden. Die Tour führt durch herrliche Wälder, vorbei an satten Wiesen, weiten Feldern und zahlreichen Weihern, die manchmal nur noch erahnen lassen, dass hier vor langer Zeit einmal eine Mühle stand.
Start/Ziel: Brauhausplatz, 15898 Neuzelle
Länge: 13 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht
An- und Abreise:
PKW: A12 Abfahrt Müllrose oder Abfahrt A12 Frankfurt (Oder) und weiter auf der B112,
Bahn: RE 1 bis Frankfurt (Oder) und weiter RB 11 bis Neuzelle
Streckenführung: Neuzelle – Kummro – Mühlteich an ehemaliger Neumühle – Mittelmühle – Schwerzkoer Mühle – Kleiner Kantopp – Großer Kantopp – Treppelpflaster – Kummro – Neuzelle
Das Dorchetal ist ein naturbelassenes Kleinod, geprägt von Schluchten und Einschnitten, mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Am besten lässt es sich zu Fuß erkunden.
Die Dorche entspringt als kleines Rinnsal aus einem versumpften Teich und schlängelt sich ca. 7 Kilometer vom Großen Kantopp bis nach Neuzelle. Auf ihrem Weg wird sie von vielen Quellen gespeist. Einst trieb ihr Wasser sechs Mühlen an und war Lebensquelle für Mensch und Tier. Heute dreht sich nur noch das Mühlrad an der Schwerzkoer Mühle. Die Mühle steht unter Denkmalschutz und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Am Kantopp, einem kleinen Weiher im Dorchetal, kann man die Seele baumeln lassen, mit dem Blick geruhsam über das Wasser schweifen und dem Klang des Waldes lauschen. Ein kleines Stück des Weges wandert man auf dem historischem Treppelpflaster. Zur Zeit der Mönche war dies ein wichtiger Verbindungweg zwischen dem Kloster Neuzelle und dem Dorf Treppeln.
Sehenswürdigkeiten an der Strecke:
* Kloster Neuzelle mit zwei Kirchen, Klostermuseum im Kreuzgang, Klostergarten, Museum Himmlisches Theater,
* Klosterbrauerei Neuzelle,
* Schwerzkoer Mühle
Gastronomie:
* Klosterklause, Neuzelle,
* Landhotel Prinz Albrecht, Neuzelle
* Wilde Klosterküche, Neuzelle
* Café Olea & Cafea, Neuzelle
* Schwerzkoer Mühle, Neuzelle OT Schwerzko (saisonal an Wochenenden und Feiertagen)
Karten / Literatur: Schöne Heimat – Naturpark Schlaubetal, Frankfurt (Oder), Guben, Eisenhüttenstadt und Umgebung 1:50.000 Dr. Barthel Verlag
Foto: Constanze Mikeska
Der Großsee liegt etwa 15 km westlich von Guben im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal, in dem die letzte Eiszeit eine Landschaft mit Hügeln und Seen, ausgedehnten Sandheiden und Heidemooren formte. Er hat eine Fläche von 31 ha und eine maximale Tiefe von 9 m.
Am Ostufer lädt eine breite Sandfläche zum Baden und Freizeitvergnügen am Strand ein. Der angrenzende Parkplatz ist von 08:00 – 20:00 Uhr kostenpflichtig. Nebenan liegt ein Campingplatz, am Nordufer die kleine Siedlung Teerofen.
Ein Rundweg um den See lädt zum Wandern ein. Wer die Gegend weiter erkunden will, begibt sich auf den 10 Kilometer langen Rundweg im Naturschutzgebiet „Pinnower Läuche und Tauersche Eichen“ .
Einkehrmöglichkeiten:
* Imbiss am Großsee (saisonal),
* Hotel und Restaurant „Zur Karpfenschenke“ am Pinnower See, 03172 Schenkendöbern OT Pinnow, Am Pinnower See 3
Foto: Annekatrin Schwaeger
Zwischen Spree, Schwielochsee und Schlaube erstreckt sich eine idyllische Landschaft voller Geschichte und Naturerlebnisse. Die Tour führt zur dritten Streleburg in Friedland, einer der bedeutendsten Burgen des Landkreises Oder-Spree. Eingebettet in eine abwechslungsreiche Umgebung aus Wäldern, Teichen und historischen Orten bietet die Strecke spannende Einblicke in die Vergangenheit und viele Gelegenheiten zum Entdecken.
Start / Ziel: Burg Friedland / Niewisch am Schwielochsee
Länge / Dauer: 13 Kilometer, 3,5 Stunden
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: teils loser Untergrund, teils befestigte Wege
Verlauf: Burg Friedland, Friedländer Tal, Zeust, Friedländer Teiche, Friedland, Friedländer Ausbau, Möllen, Niewisch
Wegbeschreibung:
Die Route beginnt in Friedland, einer Stadt mit bewegter Geschichte. Ein besonderes Highlight in Friedland ist die Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute Streleburg. Die ehemalige Ritterburg diente von 1518 bis 1811 als Ordensamt und Wohnstätte der Johanniter. Heute beherbergt sie neben der Tourist-Information eine Museumswohnung mit Einblicken in 100 Jahre Wohnkultur, eine Tier- und Spielzeugausstellung sowie wechselnde Kunstausstellungen.
Weiter führt der Weg durch das malerische Friedländer Tal, das mit seiner natürlichen Schönheit beeindruckt. Vorbei an den Friedländer Teichen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung und für eine entspannte Rast.
Auf dem Weg durch Zeust und Möllen wechseln sich offene Landschaften mit dichten Waldpassagen ab. Schließlich führt die Tour nach Niewisch am Schwielochsee, der mit 13 Kilometern Länge der größte See Brandenburgs ist. Hier laden Uferbereiche zum Verweilen ein, bevor der Rückweg angetreten wird.
Sehens- und Wissenswertes:
Burg Friedland: Historisches Wahrzeichen mit Museum und Ausstellungszentrum
Friedländer Teiche: Naturidylle mit reicher Vogelwelt
Schwielochsee: Größter See Brandenburgs, ideal für eine Pause mit Blick aufs Wasser
Einkehrmöglichkeiten
„Zucker am Markt“ – Eisgenuss to go am Markt in Friedland
Gaststätte Seeteufel in Niewisch – Fischspezialitäten direkt am See
Tipp: Wer lieber in der Natur genießt, findet an den Friedländer Teichen ideale Plätze für ein Picknick.
Karte & Literatur: Broschüre „Entdeckertouren“
Beste Zeit: Ganzjährig lohnenswert, besonders im Frühjahr und Herbst



Fotos: Annekatrin Schwaeger
Eine Bürgerinitiative in unserer Nachbargemeinde Biegen setzt sich seit Jahren für einen Radweg entlang der stark befahrenen Landesstraße L37 vom RE1-Bahnhof in Jacobsdorf zum Müllroser Ortsteil Dubrow ein. Bei der von ihr organisierten 5. Fahrraddemonstration am 19. Juli 2025 waren 133 Teilnehmer von Jung bis Alt dabei, um dieses Anliegen zu unterstützen. Auch wir als Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V. haben am Rande der Demonstration für dieses wichtige Anliegen Kontakt zu den Initiatoren aufgenommen. Wir wollen mithelfen, dass ein sicherer Radweg auf dieser Strecke für Einwohner unserer Region, aber auch für Gäste, die mit dem Fahrrad und Zug anreisen, endlich realisiert wird. Einen Erfolg haben das Aktionsbündnis und die Demonstrationen schon erzielt: Der Landkreis Oder-Spree hat zugesagt, nach vertraglicher Vereinbarung mit den Landesbehörden, nun die Planung für den Radweg zu übernehmen. Für den 10. Oktober 2025 ist bereits die nächste Fahrraddemonstration geplant.

Der Schlaubemühle-Rundwanderweg überrascht auf kurzem Weg mit spektakulären Blicken in die Bachlandschaft.
Start / Ziel: Schlaubemühle, Treppeln
Dauer / Länge: 1-1,5 Stunden / 4 Kilometer
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund
Anfahrt / Abfahrt:
Bahn/Bus: RE1 (Magdeburg-Frankfurt (Oder) bis Jacobsdorf/Mark, dann Ausflugslinie A400 bis Haltepunkt Treppeln, Schlaubemühle (fährt vom 01.04. bis 31.10. an Wochenend- und Feiertagen)
PKW: Wanderparkplatz an Abfahrt zum Waldseehotel Wirchensee
Beschreibung:
Der Einstieg zum Rundweg befindet sich nahe der Schlaubebrücke zwischen dem Abzweig zur Schlaubemühle und dem Haltepunkt der Ausflugslinie A400.
Ein blattbedeckter Wanderpfad führt zwischen mächtigen Buchen entlang zum vorerst schmalen Bachlauf, der plötzlich in einen Stausee mündet. Hier hat der Biber einen Lieblingsplatz gefunden, meisterhaft die Schlaube angestaut und den Wanderweg gleich mit unter Wasser gesetzt. Abgenagte Stämme, sogenannte Biberschnitte, ragen aus dem Wasser – ebenso wie die Überreste einer alten Holzbrücke. Eine unscheinbare Trittspur führt oberhalb der Wasserlinie wieder auf den ursprünglichen Weg zurück.
Kaum merklich taucht die Schlaube nun in kühle Niederungen ab und mäandert durch bis zu 30 Meter tiefe Schluchten. Steil fällt der Blick zwischen sattgrünem Gras und dunklen Schwarzerlen auf den beharrlichen Bachlauf.
Am Wendepunkt führt der Weg über eine weite Wiese und folgt dem Flüsschen nun auf östlicher Seite. Eine kleine Brücke quert die Gronisch – ein munteres Fließ, das sich in der Schlaube verliert. Noch einmal zeigt sich der Bach zwischen steilen Hängen, tief unten im Schlaube-Canyon, bis die Runde an der Schlaubemühle ihr Ende findet.
Einkehrtipp:
Waldseehotel Wirchensee
Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

Foto: © Constanze Mikeska
Die Reicherskreuzer Heide gehört zu den besten Beobachtungsgebieten für Offenlandvögel in Deutschland. Besonders in den Abendstunden lassen sich hier seltene Arten wie Ziegenmelker, Wiedehopfe und Heidelerchen entdecken. Die Wandertour führt durch eine beeindruckende Heidelandschaft und bietet hervorragende Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.
Start / Ziel:
Parkplatz in der Reicherskreuzer Heide, 15898 Henzendorf
Länge / Dauer: 4 km, 1 Stunde
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: überwiegend naturbelassene Wege
Verlauf: durch die Reicherskreuzer Heide
Beschreibung:
Das heutige Naturschutzgebiet „Reicherskreuzer Heide und Schwansee“ erstreckt sich über 2.840 Hektar und war bis 1992 ein Truppenübungsplatz der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Heute gehört es zum Naturpark Schlaubetal und ist ein einzigartiges Rückzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten.
Starte deinen kleinen Rundgang vom Parkplatz, aus Henzendorf kommend. Am nicht weit entfernten Rastplatz bietet sich dir ein weiter Blick über die ausgedehnten Heideflächen. Im Mai lassen sich besonders viele Vögel beobachten, darunter Waldschnepfen, die mit ihrem charakteristischen „quorrenden“ Ruf am Waldrand entlangfliegen. Auch das weiche Gurren der selten gewordenen Turteltaube ist oft zu hören.
Auf dem Weg durch die Heide tauchen immer wieder Wiedehopfe auf, während Heidelerchen und Baumpieper auf den wenigen Büschen und Bäumen singen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit beginnt das faszinierende Schauspiel der Ziegenmelker. Ihr schnarrender Ruf ist schon aus der Ferne zu hören, bevor sie lautlos über die Heide gleiten. Besonders entlang der Straße zwischen Reicherskreuz und Pinnow lassen sich diese nachtaktiven Vögel gut bei der Balz und der Jagd nach Insekten beobachten.
Beste Beobachtungszeiten:
Mai bis Juli: Abendstunden für Ziegenmelker, Turteltauben und Heidelerchen
Frühsommer: Wiedehopfe und Baumpieper entlang der Heidewege

Tour auf komoot scannen oder hier.
Foto: Constanze Mikeska
Start / Ziel: Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln
Länge / Dauer: 3,5 Kilometer, ca. 2–3 Stunden
Wegebeschaffenheit: Naturpfade, weitgehend ufernah
Verlauf: Waldseehotel Wirchensee,Uferpfad , Halbinsel , Rundweg um den See
Wegbeschreibung:
Die Wanderung beginnt am Parkplatz des Waldseehotels Wirchensee, einer Landzunge zwischen Stubbensee und Wirchensee. Schon hier lohnt sich ein erster Blick auf die Seen, besonders im Winter, wenn sich zahlreiche Wasservögel einfinden. Neben Stock- und Schellenten fallen vor allem die Gänsesäger-Männchen mit ihrem weißen Körper und dunkelgrünen Kopf auf. Auch Zwergsäger, die sich gerne im Uferbereich unter überhängenden Ästen aufhalten, lassen sich hier beobachten.
Der Weg führt zunächst ein kurzes Stück zurück zum „Weg zum Wirchensee“. Nach wenigen Metern zweigt rechts ein Pfad ab, dem man nach Süden folgt. Dieser umrundet den gesamten See und führt fast durchgehend direkt am Ufer entlang. Nach etwa 500 Metern bietet ein Stichweg auf eine Halbinsel in der Mitte des Sees eine ideale Gelegenheit, die Wasservögel in Nord- und Südteil des Gewässers zu beobachten. Neben Haubentauchern ist hier mit etwas Geduld auch der Eisvogel zu entdecken. Sein rasanter, gradliniger Flug verrät ihn am ehesten – beim Ansitz auf einem Ast hingegen ist er trotz seiner leuchtenden Farben erstaunlich gut getarnt.
Der Rundweg um den Wirchensee beeindruckt durch den Kontrast zwischen Wasser und Wald. Besonders im Winter sind Erlenzeisige in größeren Trupps unterwegs und durch ihre lebhafte Rufe leicht auszumachen. Ganzjährig sind Buntspechte sowie verschiedene Meisenarten zu hören und zu sehen. Im Frühling machen sich Tannen- und Haubenmeisen mit ihrem typischen Gesang bemerkbar. Während die Haubenmeise bevorzugt in Kiefern singt, hält sich das Wintergoldhähnchen vor allem in Fichten auf. Sein zarter Gesang ist im Frühjahr besonders gut zu hören, doch außerhalb dieser Zeit braucht es etwas Geduld, um Deutschlands kleinsten Vogel in den Zweigen auszumachen.
Trotz der kurzen Strecke kann man sich durch die Vielfalt der Vogelwelt leicht zwei bis drei Stunden an diesem idyllischen Ort aufhalten. Ein gelungener Abschluss der Wanderung ist eine Einkehr im Waldseehotel Wirchensee, das mit regionalen Spezialitäten zum Verweilen einlädt.
Zusätzliche Tipps:

Tour auf komoot scannen oder hier.
Foto: © Constanze Mikeska
Die Tour startet in Müllrose und führt durchs Schlaubetal bis zum „Barockwunder Brandenburgs“ nach Neuzelle.
Start: Müllrose, Bahnhof
Ziel: Neuzelle, Bahnhof
Länge: 44 Kilometer
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: vorwiegend asphaltiert
Anreise: Nach Müllrose mit dem RB 36 Richtung Königs Wusterhausen oder Frankfurt (Oder)
Abreise: Von Neuzelle mit dem RB 43 oder RE 10
Verlauf der Tour: Müllrose, Ragower Mühle, Mixdorf, Kupferhammer, Siehdichum, Dammendorf, Chossewitz, Treppeln, Koppeln, Möbiskruge, Neuzelle
Wegbeschreibung:
Die Tour beginnt in Müllrose, das sich den historischen Charme eines ehemaligen Ackerbürgerstädtchens bewahrt hat. Neben der beeindruckenden barocken evangelischen Pfarrkirche, trägt auch der Große Müllroser See mit seinen gut 130 Hektar zum Stadtbild bei. Ein Besuch im Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal vermittelt Einblicke in seine vielfältige Naturwelt und ihre Entstehung: im Norden gekennzeichnet durch Bäche, Seen, Moore, Wiesen und ausgedehnte Wälder, im Süden mit der Reicherskreuzer Heide. Von den verschiedenen Mühlen im Schlaubetal ist die Müllroser Mühle die älteste und noch heute in Betrieb. Der kleine Mühlenladen gleich nebenan führt hauseigene Mehlmischungen, Backzubehör und regionale Produkte.
Malerisch führt der weitere Verlauf auf gut ausgebauten Radwegen durch das idyllische Schlaubetal. Die am Weg liegenden, zur Rast einladenden Forst- und Gasthäuser, Dorfkirchen und kleinen Heimatmuseen verleihen dem Schlaubetal seinen traditionellen Charme.
Die Tagestour endet in Neuzelle. Die Brüder des Zisterzienserordens, die hier im Mittelalter ein Kloster erbauten, hatten ein Gespür für das Besondere des Ortes. Heute ist das Kloster Neuzelle, das anerkennend als das „Barockwunder Brandenburg“ bezeichnet wird, eine der wenigen vollständig erhaltenen Klosteranlagen in Europa. Nicht verpassen sollte man einen Besuch im „Himmlischen Theater“. Für die einzigartigen Neuzeller Passionsdarstellungen wurde extra ein neues Museum unter dem Weinberg gebaut. Der Blick von den oberen Terrassen über den wieder hergestellten Barockgarten mit seiner Orangerie und die Oderniederung gehört zu den schönsten Ausblicken des Landes Brandenburg.
Sehenswert an der Strecke:
Müllrose: Barocke Pfarrkirche, Naturparkhaus Müllrose neben der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes, Müllroser Mühle mit Mühlenladen
Schernsdorf: Ragower Mühle
Mixdorf: Kupferhammer
Siehdichum: Försterfriedhof, Forsthaus Siehdichum
Dammendorf: Heidereiterei- und Forstmuseum, Ortslehrpfad
Chossewitz: Wildbienenlehrpfad, Dorfkirche
Treppeln: Lieblingsblick „Försterblick“ am Wirchensee
Möbiskruge: Wehrkirche
Neuzelle: Strohhaus, Kloster Neuzelle mit Klosterkirche und Gartenanlage, Museum „Himmlisches Theater“, Klosterbrauerei
Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus „Ragower Mühle“, Schernsdorf
Gaststätte „Forsthaus Siehdichum“
Gaststätte „WaldSeeHotel Wirchensee“, Treppeln
Gasthaus Köhler, Treppeln
Gaststätte „Prinz Albrecht“, Neuzelle
Gaststätte „Klosterklause“, Neuzelle
„Wilde Klosterküche“, Neuzelle
Café „Olea & Cafea“, Neuzelle
Weitere Informationen hier.






Fotos: oben, Galerie 1-4: Constanze Mikeska, Galerie 5,6: Annekatrin Schwaeger
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