Ein abwechslungsreicher Rundwanderweg, der als Lehrpfad einen faszinierenden Einblick in die mäandernde Planfließwelt bietet. Die Tour ist für kleine und große Entdecker geeignet.

Länge / Dauer:
5,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden
Start / Ziel:
Bushaltestelle Bremsdorfer Mühle (Ausflugslinie A400 bzw. PlusBus 400 Bremsdorf)
Markierung: diagonale braune Linie auf weißem Quadrat

Wegbeschreibung:
Die Tour beginnt an der Bremsdorfer Mühle und führt in nördlicher Richtung durch tiefe Eiszeitrinnen und Wälder. Schon bald ist das Planfließ erreicht. Nach der ersten Brücke verläuft der Weg am schmalen Ufer entlang, begleitet vom leise fließenden Wasser, das sich durch Schluchten, Wiesen und Teiche schlängelt. Die Teiche wurden über Jahrhunderte zur Versorgung des Zisterzienserklosters Neuzelle genutzt und dienten bis 1989 der Fischzucht.
Nahe dem Abzweig des Lehrpfads Richtung Bremsdorfer Mühle fließt das Planfließ weiter zum Großen Treppelsee. Eine Schutzhütte mit Blick auf eine Wiese lädt zur Rast ein, bevor der Weg gemeinsam mit dem Schlaubetal-Wanderweg zurück zum Ausgangspunkt führt.

Einkehrtipp:
In den Sommermonaten gibt es an Wochenenden und Feiertagen am Campingplatzzugang am Großen Treppelsee einen Imbiss mit Grillwurst, Kuchen, Eis und Getränken.

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Foto: Constanze Mikeska

Start / Ziel:
Mixdorf, Wanderparkplatz Kupferhammer
Länge / Dauer:
7 Kilometer / 2-2,5 Stunden

Anreise / Abreise:
PKW: aus Richtung Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt über L37 bis Schernsdorf, dort Richtung Mixdorf abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Kupferhammer folgen
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Bahnhof Jacobsdorf, weiter mit Ausflugslinie A400 über Müllrose bis Haltepunkt Kupferhammer (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen)

Markierung: grüner Punkt

Beschreibung:
Der Weg führt durch einen hohen Kiefernwald auf kleine Ferienhäuschen des Campingplatzes am Schervenzsee zu. Hier biegt er ab und gibt schon nach wenigen Metern den Blick auf den See frei. Kleine Bänke im Schatten großer Eichen bieten einen guten Platz, um Wasservögel zu beobachten.

Entlang der Uferlinie wechseln sich kurvige Pfade mit neuen Ausblicken ab. Wacholder und Thujas säumen den Weg, ehe eine trocken gefallene Moorfläche mit Schwarzerlenbruch folgt. Moose bedecken die hohen Wurzelballen, Fledermauskästen an den Bäumen deuten auf nächtliche Bewohner hin.

Am Försterfriedhof in Siehdichum vorbei geht es nun bergab zum zertifizierten Schlaubetal-Wanderweg. Wer vorher einen Rastplatz suchst, biegt zum Forsthaus Siehdichum ab.

Entlang der von der Schlaube gespeisten Seenkette aus Schinkensee, Langer See und Schulzenwasser, führt der Weg zurück zum Kupferhammer. Hier plätschert die Schlaube über eine Fischtreppe und eilt unter einer Brücke davon. Der Rundwanderweg endet am Wanderparkplatz bzw. Haltepunkt der Ausflugslinie Schlaubetal A400.

Einkehrtipps:
Imbiss und Restaurant auf dem Campingplatz Schervenzsee,
Forsthaus Siedichum

Tipps für Deine Packliste:
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Sonnenschutz und Mückenmittel,
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen

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Foto: © Constanze Mikeska

Müllrose ist ein ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit einer mehr als 760-jährigen wechselhaften Geschichte und heute anerkannter Erholungsort. Auf der Runde um den Großen Müllroser See wandert der Blick immer wieder zwischen dem Wasser mit zahlreichen Vögeln und dem wechselnden Panorama aus Stadtansichten, See und Himmel.

Start / Ziel:
Müllrose, Markt
Dauer / Länge:
3 Stunden / 9 Kilometer

Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof

Markierung: gelber Punkt

Beschreibung:
Der Rundweg startet am Marktplatz und führt durch die Beeskower Straße am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt vorbei. Hinter dem Strandbad, entlang der alten Baumallee, fällt der Blick bald auf zahlreiche Ruderboote, die im stillen Wasser schaukeln.

Hinter dem Stadtrand beginnt der Kiefernwald, große Erlen und Schilf säumen das Seeufer. Bald ist der im See liegende Fischwerdel, von den Anwohnern „Liebesinsel“ genannt, in Sicht. Er ist Rast- und Nistplatz für zahlreiche Wasservögel. Am Pausenplatz nahe dem Südufer des Sees fällt der Blick auf das gegenüberliegende „Seeschlösschen“, einst beliebtes Ausflugslokal, heute Wohnhaus. Dort ganz in der Nähe fließt die Schlaube in den See.

Der Weg führt nun in Richtung Landstraße, folgt dieser ein kurzes Stück bis er wieder in den Kiefernwald abbiegt und vor dem Bahndamm mit einer Brücke die Schlaube quert. Ab dem Bahnübergang Wustrower Berge folgt der Rundweg dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Müllrose. Unterhalb der Picknickhütte an „Brunos Ruh“ hat man einen besonders schönen Blick auf den See und die gegenüberliegende Stadt mit ihrer Seepromenade und dem imposanten Gebäude der Müllroser Mühle.

Am Freibad am Ostufer des Sees ist Gelegenheit zum Sprung ins kühle Nass. An der Seeallee blitzt rechts der Katharinensee auf und weiter an der Seepromenade laden zahlreiche Bänke zum Verweilen und Schauen ein. Im Mühlenladen der ältesten, noch produzierenden Mühle im Schlaubetal findet man neben verschiedenen Backmischungen auch Backzubehör und andere regionale Produkte zum Mitnehmen oder Verschenken.

TIPP: Hinter dem Marktplatz im Kietz lohnt ein Besuch in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und im Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal. Hier findet man weitere Anregungen zu Aktivitäten in und um Müllrose und im Schlaubetal.

Einkehrmöglichkeiten:
Marktrestaurant, Imbiss am Freibad (saisonal), Restaurant im „Haus Katharinensee“, Restaurant im „Hotel Kaisermühle“

Tipps für Deine Packliste:
* Sonnenschutz und Mückenmittel,
* Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
* Badesachen.
* Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
* Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.

Weitere Informationen hier

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Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh

Müllrose, das kleine ehemalige Ackerbürgerstädtchen, schaut auf eine mehr als 760-jährige wechselhafte Geschichte zurück. Stolz nennt es sich „Tor zum Schlaubetal“ – startet doch hier der Schlaubetal-Wanderweg, der auf rund 25 km durch die wundervolle Landschaft des Naturparks Schlaubetal führt. Mit einem Spaziergang kann man den Charme der kleinen Stadt erleben und so manches Sehenswerte entdecken.

Start / Ziel: Müllrose, Markt
Länge / Dauer: 2,5 Kilometer / 45 Minuten

Anreise/Abreise:
Pkw: An- und Abreise bis Müllrose, A12 Abfahrt Müllrose
Bahn: RB 36 bis Bahnhof Müllrose, Fußweg Richtung Stadtzentrum/Markt
Bus: von Frankfurt (Oder) oder Eisenhüttenstadt, Ausstieg Müllrose, Markt
Bus: A400 (vom 01.04.-31.10. an Wochenend- und Feiertage) vom/zum RE1-Bahnhof Jacobsdorf/Mark bis/von Müllrose, Markt

Verlauf: Markt – Beeskower Straße – Seegasse – Fischerstraße – Frankfurter Straße – Seeallee – Neustadt – Gartenstraße – Frankfurter Straße – Schiffbauerstraße – Schlaubebrücke – Kietz – Kirchplatz – Kirchstraße – Markt

Beschreibung:
Der Rundweg startet am Marktplatz. Vorbei am Rathaus führt er zu den beiden ältesten noch erhaltenen Häusern der Stadt. Gegenüber stand bis Anfang der 1990-iger Jahre eine der Müllroser Kofferfabriken. Jetzt befindet sich an dieser Stelle ein modernes Wohnhaus. Die schmale Fischerstraße, mit ihren zum Teil noch heute niedrigen Häusern, weist schon in ihrem Namen auf die ehemaligen Bewohner dieses Straßenzuges hin.

Auf der Frankfurter Straße angekommen, fällt das imposante Backsteingebäude der Müllroser Mühle auf. Sie wurde als Wassermühle an diesem Standort errichtet und ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das die umliegenden Bäckereien versorgt und im kleinen Mühlenladen nebenan verkauft wird. Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.

Durch die Neustadt und Gartenstraße sowie nach Querung der Frankfurter Straße gelangt man zur Schiffbauerstraße. Auf dem an den Oder-Spree-Kanal und Kleinen Müllroser See grenzenden Gelände befanden sich in der Vergangenheit drei Müllroser Werften. Ihre Entstehung ist eng mit der Geschichte des Kanals und dessen Vorgängerbaus, dem Friedrich-Wilhelm-Kanal, verbunden. Mehr zum Kanal- und Schiffsbau und der Entwicklung des Müllroser Feuerwehrwesens findet man im alten Feuerwehrgerätehaus mit hölzernem Schlauchturm, das Teil des Heimatmuseums ist.

Nach einer kurzen Rast am Kleinen Müllroser See mit Blick auf die zahlreichen Boote an der gegenüber liegenden Marina führt der Weg über die Schlaube-Brücke und den Kietz zurück ins Stadtzentrum. Im Haus des Gastes mit der Schlaubetal-Information gibt es Tipps zu weiteren Entdeckertouren, Veranstaltungen in und um Müllrose und regionale Produkte zum Mitnehmen. Das benachbarte Naturparkhaus zeigt Wissenswertes zum Naturpark Schlaubetal, von der Formung durch die Eiszeit, der jahrhundertelangen Nutzung durch die Menschen sowie zu seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Das Gebäude-Ensemble liegt am Kirchplatz, der durch die sehenswerte barocke Pfarrkirche abgeschlossen wird.

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Foto: Annekatrin Schwaeger

Vorhang auf für eine der schönsten Naturkulissen Brandenburgs! Wie ein Gebirgsbach schlängelt sich die Schlaube durch das bezaubernde Bachtal und wird vom Schlaubetal-Wanderweg begleitet.

Start: Müllrose, Markt 
Ziel: Neuzelle OT Treppeln, Schlaubemühle

Dauer / Länge: 7 – 8 Stunden / 28,5 Kilometer

Anfahrt / Abfahrt:
Anreise: RE1 nach Jacobsdorf, dann Ausflugslinie A400 bis Müllrose (von April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), danach RB36 bis Müllrose, Bahnhof
Abreise: ab Treppeln, Schlaubemühle mit Bus A400 ( (von April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) bis Jacobsdorf, dann RE1 Richtung Berlin 

Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

Beschreibung:
Die Tour beginnt im charmanten Ackerbürgerstädtchen Müllrose – mit weitem Blick auf den größten See des Schlaubetals. Entlang des Ufers führt der Weg durch hohe Kiefernwälder und sumpfige Wiesenlandschaften bis hin zum Belenzsee mit seinen brütenden Wasservögeln. Hier ist das Flüstern der Schlaube erstmals zu hören und führt zur Ragower Mühle, einem Ort voller Geschichte und perfekt für eine Pause am nun rauschenden Bach. Weiter geht es an bewaldeten Eiszeitrinnen und grünen Flechtenteppichen vorbei. Kleine Abstecher lassen am lost-place der Mittelmühle die Vergangenheit erahnen und am Mäanderblick die Bachdynamik spüren, bevor die Schlaube unter der Brücke am Kupferhammer aufgeweckt entlangfließt.

Eben noch schmal und rauschend, verändert die Schlaube nun immer wieder ihr Gesicht – meist gemächlich fließend und versteckt in den fünf folgenden Seen. Der Weg führt durch die gebirgsartige Schlauberinne, an wilden, wie am Amazonas wirkenden, Flussarmen vorbei nach Siehdichum. Auf einer abgelegenen Anhöhe liegt das Forsthaus, ein stiller Pausenort mit sagenumwobener Geschichte. Magische Ausblicke auf eiszeitlich geformte Seen und mächtige Bäume an den Uferhängen sind faszinierende Begleiter bis zur Bremsdorfer Mühle.

Im letzten Abschnitt wird es abenteuerlich: Die Schlaube führt den Weg bergan und weiter zu ihrem mystischen Ursprung. Sie windet sich in engen Kurven dem Flusslauf folgend unter mächtigen Buchen hindurch in kühle, schattige Bereiche. Deutlich sind die Höhenunterschiede der steilen Hangwälder links und rechts zu spüren, bis es hell und friedlich wird. In einer Lichtung steht die Kieselwitzer Mühle, an der noch heute mit dem Wasser der Schlaube Fische gezüchtet werden. Dann, zum Finale, wartet ein spektakulärer Blick in den Schlaube-Canyon – ein tief eingeschnittener Talabschnitt, geformt über Jahrtausende. Etwas weiter, an der ehemaligen Schlaubemühle, endet vorerst die Reise durch das faszinierende Schlaubetal.

Einkehrtipps direkt am Weg:
Gaststätte im „Haus Katharinensee“, Müllrose
Gaststätte „Ragower Mühle“, Siehdichum OT Schernsdorf
Gaststätte und Imbiss Schlaubetal Camping Schervenzsee, Siehdichum OT Schernsdorf
Gaststätte „Forsthaus Siehdichum“, Siehdichum
Imbiss am Naturcampingplatz Großer Treppelsee, Schlaubetal OT Bremsdorf (saisonal)
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick
Badesachen
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen

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Der Schlaubetal-Wanderweg ist ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Qualitätswanderweg.

Foto: Constanze Mikeska

Die ruhig gelegene Ferienwohnung RückHeim in Mixdorf eignet sich ideal für Familien oder kleine Gruppen. Die Unterkunft verfügt über drei separate Schlafzimmer, die mit Einzel- bzw. Doppelbetten ausgestattet sind.

Eine offene Wohngalerie verbindet den Essbereich mit einer gemütlichen Sitzecke und einem Schlafsofa. Die kompakte Küche ist funktional eingerichtet mit Herd, Mikrowelle, Kühlschrank und Froster. Sie ist offen an den Wohnbereich angeschlossen und bietet alles für die Selbstverpflegung. Das Badezimmer ist mit Dusche, WC, Bidet, Waschbecken sowie zwei Fenstern ausgestattet. Alle Räume verfügen über Tageslicht und bieten eine angenehme Belüftung. Zur Ausstattung gehören WLAN, Sat-TV, Bettwäsche, Handtücher sowie eine Grundausstattung zum Kochen.

Wie ein Gebirgsbach schlängelt sich die Schlaube durch das bezaubernde Bachtal und wird vom Schlaubetal-Wanderweg begleitet.

Start: Kupferhammer, Mixdorf
Ziel: Bremsdorfer Mühle, Schlaubetal OT Bremsdorf

Dauer / Länge: 2:45 Stunden / 11 Kilometer

Anfahrt / Abfahrt
Anreise: RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Kupferhammer (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen)
Abreise: A400, Bremsdorfer Mühle bis Jacobsdorf, dann RE1 Richtung Berlin 

Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

Beschreibung:
Eben noch schmal und rauschend, verändert die Schlaube nun immer wieder ihr Gesicht – meist gemächlich fließend und versteckt in den fünf folgenden Seen. Der Weg führt durch die gebirgsartige Schlauberinne, an wilden, wie am Amazonas wirkenden, Flussarmen vorbei nach Siehdichum. Auf einer abgelegenen Anhöhe liegt das Forsthaus, ein stiller Pausenort mit sagenumwobener Geschichte. Magische Ausblicke auf eiszeitlich geformte Seen und mächtige Bäume an den Uferhängen sind faszinierende Begleiter bis zur Bremsdorfer Mühle.

Etappe 2 auf Youtube ansehen

Einkehrmöglichkeiten:
Schlaubetal Camping Schervenzsee: Imbiss und Gaststätte, Siehdichum OT Schernsdorf
Forsthaus Siehdichum, Siehdichum OT Schernsdorf
Imbiss am Naturcampingplatz „Großer Treppelsee“ (saisonal)

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick
Badesachen
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen

Karten / Literatur:
Naturparadies Schlaubetal, 1:50.000, ISBN 978-3-89920-347-9
Wanderparadies Schlaubetal, ISBN 978-3-941085-78-7
Karte Wanderabenteuer Seenland Oder-Spree

Eine der eindrucksvollsten Bachlandschaften Brandenburgs: Die Schlaube begleitet den Wanderweg durch Wälder, Wiesen und eiszeitlich geprägte Täler.

Start: Müllrose, Markt
Ziel: Kupferhammer, Mixdorf

Länge / Dauer: ca. 10 Kilometer / 2,5 Stunden
Markierung: blaues „S“ auf weißem Grund

An-/Abreise:
Anreise: RE1 bis Jacobsdorf, weiter mit Bus A400 bis Müllrose, Markt (April–Oktober, Wochenende/Feiertage)
oder RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit RB36 bis Bahnhof Müllrose
Abreise: Haltepunkt Kupferhammer Bus A400 bis Jacobsdorf, RE1 Richtung Berlin

Wegbeschreibung:
Die Tour beginnt im historischen Ort Müllrose mit Blick über den Großen Müllroser See. Der Weg führt entlang des Ufers durch Kiefernwälder und Feuchtwiesen zum Belenzsee mit brütenden Wasservögeln. Dort ist erstmals das Fließen der Schlaube hörbar.
Nach einer Rast an der Ragower Mühle verläuft die Route weiter durch Waldschluchten und Moospolster. Abstecher zur Mittelmühle oder zum Aussichtspunkt Mäanderblick lohnen sich. Am Kupferhammer endet die Wanderung, begleitet vom rauschenden Bach.

Etappe 1 auf Youtube ansehen

Einkehrmöglichkeiten:
Restaurant im „Hotel Kaisermühle“, Müllrose OT Kaisermühl
Restaurant im Hotel „Haus Katharinensee“, Müllrose
Gaststätte „Ragower Mühle“, Siehdichum, OT Schernsdorf
Schlaubetal Camping Schervenzsee: Imbiss und Gaststätte, Siehdichum, OT Schernsdorf

Packtipps:
Sonnenschutz, Mückenschutz
Getränke, ggf. Picknick
Badesachen für Pausen am Wasser
Fernglas für Vogelbeobachtung
App Flora Incognita zur Pflanzenbestimmung

Karten / Literatur:
Naturparadies Schlaubetal, 1:50.000, ISBN 978-3-89920-347-9
Wanderparadies Schlaubetal, ISBN 978-3-941085-78-7
Karte Wanderabenteuer Seenland Oder-Spree

Diese idyllische Fahrradtour beginnt am romantisch an der Alten Schlaube gelegenen Hotel Kaisermühle und führt entlang des Friedrich-Wilhelm-Kanals durch abwechslungsreiche Naturlandschaften. Besonders für Vogelbeobachter bietet die Strecke zahlreiche Gelegenheiten z.B. Eisvögel, Schellenten und verschiedene Rohrsänger zu entdecken.

Start / Ziel: Hotel Kaisermühle, Forststraße 13, 15299 Müllrose OT Kaisermühl
Länge: 17 Kilometer
Verlauf: Müllrose, Schlaubehammer, Friedrich-Wilhelm-Kanal, Groß Lindow, Müllroser Heide/Callinenberge, Müllrose

Wegbeschreibung:
Die Tour startet am Hotel Kaisermühle, direkt an der Alten Schlaube. Bereits hier lohnt es sich, das Fernglas zu zücken, da Gebirgsstelzen oft am Bach zu beobachten sind. Zunächst führt die Strecke auf der Forststraße bis zur Brücke über den Oder-Spree-Kanal, der in Richtung des nördlich gelegenen Teils von Kaisermühl überquert wird.

Nach der Brücke folgt man dem Radweg parallel zum Kanal nach Osten. Ab Schlaubehammer führt die Route entlang des Friedrich-Wilhelm-Kanals auf dem Treidelpfad, der sich nördlich des Kanals durch eine malerische Landschaft mit vielen Beobachtungsmöglichkeiten schlängelt. Im Sommer sind hier Teich- und Drosselrohrsänger zu hören, während Mönchsgrasmücken in den Büschen huschen. Das ganze Jahr über können Eisvögel gesichtet werden. Besonders im Winter sind breitere Kanalabschnitte nahe der zahlreichen, heute verfallenen, Schleusen ideale Beobachtungsorte für Schellenten und Gänsesäger.

Nach 6 km erreicht man Groß Lindow. Bänke am kleinen Hafen laden zur Rast ein. Der Treidelkahn schaukelt auf dem Wasser und wartet auf seine nächste Fahrt. Nach der Brücke über den Kanal folgt man der Ernst-Thälmann-Straße bis zur Karl-Marx-Straße. Nach wenigen Metern biegt die Route links ab. Auf dem Blockweg beginnt nach dem Dorfausgang ein typischer Abschnitt Brandenburger Waldlandschaft. Nach einem Kilometer wird der Oder-Spree-Kanal erneut überquert. Von der Blockwegbrücke lassen sich Graureiher und im Winter auch Silberreiher am Ufer entdecken. Nach weiteren 3 km durch den Wald gelangt man zum Roten Fließ. Der dortige Rastplatz bietet sich für eine Pause an, während der Tannen- und Haubenmeisen in den Baumwipfeln zu beobachten sind. Im Frühling singen hier Schilfrohrsänger aus dem Röhricht.

Vom Rastplatz geht es 200 m zurück. Der gut befahrbare Waldweg führt an der Wegkreuzung links Richtung Müllrose an den 84 m hohen Callinenbergen vorbei. In diesem Abschnitt sind Buntspechte, Schwarzspechte sowie verschiedene Meisenarten wie Blau-, Tannen- und Kohlmeisen zu sehen. Nach etwa 4 km erreicht man die historische Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Auszubildende des Forstbetriebes haben hier ein kleines Wachhäuschen und Grenzpfähle aufgestellt. Auf einer Infomationstafel wird die Geschichte dazu erzählt.

Schließlich geht es auf einem gut ausgebauten Radweg in nordöstlicher Richtung weiter, bis nach gut 2 km wieder der Ausgangspunkt an der Kaisermühle erreicht wird. Dort kann man im Restaurant des Hotels die Tour mit einer Stärkung ausklingen lassen.

Tipps:
Beste Zeit: Auf dieser Tour kann man das ganz Jahr über gut Vögel beobachten.
Ausrüstung: Ein Fernglas ist empfehlenswert, um Eisvögel, Schellenten und Schwarzspechte besser beobachten zu können.

Einkehrmöglichkeiten:
Gaststätte im Hotel Kaisermühle, Müllrose
Gaststätte „Waldschänke“, Schlaubehammer
Gaststätte „Die Preussenstuben“, Groß Lindow
Café „Holzappel“, Groß Lindow

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Foto: Constanze Mikeska, Titel: Treidelpfad am Friedrich-Wilhelm-Kanal

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