Mönche des Klosters Neuzelle, preußische Forstleute und zahlreiche Mühlen gehören zur Geschichte des Schlaubetals – und vieles davon ist bis heute zu entdecken. Gemeinsam mit Förster Michael Köckritz (i. R.) folgst du ihren Spuren auf einer abwechslungsreichen Wanderung.
Auf rund 10 Kilometern geht es zum stillen Schervenzsee, zum historischen Försterfriedhof und zum einladenden Forsthaus in Siehdichum. Nach einer Rast bei Kaffee und Kuchen im Forsthaus führt der Weg entlang der glitzernden Schlaube-Seen zurück zum ehemaligen Kupferhammer.
Unterwegs erfährst du Spannendes über weitgereiste Forstleute, das Jagdhaus der Mönche auf dem Sporn über dem Hammersee und die wechselvolle Geschichte der Mühlen im Schlaubetal.
Anreise: 09:15 Uhr mit der Ausflugslinie A400 vom RE1-Bahnhof in Jacobsdorf oder von verschiedenen Bushaltestellen in Müllrose und weiteren Orten im Schlaubetal bis zur Haltestelle Mixdorf Kupferhammer.
Abreise: 15:06 (alternativ 17:06 Uhr) mit der Ausflugslinie A400 ab Haltestelle Mixdorf Kupferhammer in Richtung Müllrose und zum RE1-Bahnhof in Jacobsdorf
Teilnahme: maximal 25 Personen
Anmeldung: bis 20.09.2026 an post@dasschlaubetal.de
Veranstalter: Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V.
Die seit 1857 bestehende Orgelbaufirma hat seit 1994 ihren Sitz im Gewerbegebiet in Müllrose. 2.278 Orgeln der Traditionsfirma erfreuen Gläubige und Musikfreunde in Kirchen deutschland- und weltweit. Thomas Lang und sein 7-köpfiges Team haben am 23. März den 195. Geburtstag des Firmengründers Wilhelm Sauer begangen, dessen Grabstein im Kleistpark in Frankfurt (Oder) noch heute zu finden ist.
Zur Geburtstagsfeier hatte W. Sauer Orgelbau am Nachmittag zur offenen Werkstatt eingeladen. Die Gäste wurden durch die verschiedenen Arbeitsbereiche in der große Halle geführt und konnten erfahren, dass jede Orgel ganz individuell für „ihre“ Kirche geplant und gebaut wird. Erstaunlich, wie viele Materialien beim Bau der „Königin der Instrumente“ Verwendung finden und dass ein Orgelbauer während seiner 3 1/2 -jährigen Ausbildung zahlreichen Handwerke erlernen muss. Auch ein ausgeprägtes musikalisches Gehör ist gefragt. Geselle Dominik, der in diesem Jahr seine Lehre erfolgreich in der Firma absolvierte, präsentierte stolz sein Gesellenstück und demonstrierte das Löten der Orgelpfeifen. Auch Alt-und Goldener Meister Peter Dohne, jetzt im verdienten Ruhestand, war vor Ort und gab Auskunft auf viele Fragen der Besucher. Fahrradkantor Martin Schulze, der als freiberuflicher Kirchenmusiker und Orgelsachverständiger tätig ist, ließ eine kleine Orgel erklingen und die Kinder probieren. Nicht einfach, das Orgelspiel! Zum Ausklang gab es Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, herzhafte Brote und noch mehr Gespräche zum Orgelbau.






Seit 27 Jahren öffnen Künstlerinnen und Künstler in Brandenburg am ersten Maiwochenende ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien und präsentieren dabei eine bunte Vielfalt der hiesigen Kulturlandschaft. Sie laden dabei zum Schauen, kreativen Ausprobieren, zum Kaufen und Kennenlernen ein. In diesem Jahr finden die „Offenen Ateliers“ am 2. und 3. Mai 2026 statt.
Du bis Künstler und willst dabei sein? Lass dein Atelier kostenlos bis zum 31. März 2026 als Veranstaltung in die Datenbank eintragen – so wirst du auf der Website des Seenland Oder-Spree, in unserem Veranstaltungskalender und in anderen Tourismuskanälen sichtbar.
Einmal um den See und raus aus dem Alltag. Der Rundweg um den Großen Müllroser See verbindet Natur und Stadt. Vergangenheit und Gegenwart. Bewegung und Ruhe.
Start / Ziel: Müllrose, Markt
Dauer / Länge: 3 Stunden / 9 Kilometer
Markierung: gelber Punkt
Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof
Aufbrechen mitten in der Stadt
Los geht’s am Markt. Durch die Beeskower Straße wanderst du vorbei am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt. Ein kleiner Spaziergang durch die Geschichte von Müllrose.
Hinter dem Strandbad wird es ruhiger. Eine alte Baumallee begleitet dich. Dann liegt der See vor dir. Ruder- und Segelboote schaukeln sanft auf dem Wasser. Der Wind bewegt die Blätter.
Du merkst schnell: Hier darf der Alltag Pause machen.
Immer dem Wasser nach
Am Stadtrand tauchst du in den Kiefernwald ein. Erlen stehen am Ufer. Schilf raschelt im Wind. Zwischen den Bäumen blitzt immer wieder das Wasser hervor. Und dann entdeckst du den Fischwerdel. Die kleine Insel liegt mitten im See. Die Müllroser nennen sie „Liebesinsel“. Sie ist ein sicherer Ort für viele Wasservögel. Rastplatz. Nistplatz. Lebensraum. Bleib einen Moment stehen. Vielleicht entdeckst du einen Reiher oder die Graugänse mit ihrem Nachwuchs.
Am Südufer lädt ein Pausenplatz zur Rast ein. Gegenüber liegt das „Seeschlösschen“. Einst ein beliebtes Ausflugslokal. Heute ein Wohnhaus mit Seeblick.
Durch den Wald
Der Weg zieht weiter. Kurz entlang der Landstraße. Dann wieder hinein in den Kiefernwald. Du überquerst die Schlaube. Unter der kleinen Brücke fließt sie munter weiter durch Wiesen und Sumpf und strebt dem großen See entgegen. Am Bahnübergang der Regionalbahn folgst du dem Weg zurück nach Müllrose. An „Brunos Ruh“ unterhalb der Picknickhütte öffnet sich der Blick weit über den Großen Müllroser See. Dahinter die Stadt mit Seepromenade und Mühle.
Wenn dir nach einer Erfrischung ist, wartet das Freibad auf dich. Ein Sprung ins kühle Wasser. Und weiter geht’s.
Zurück an die Promenade
An der Seeallee blitzt der Katharinensee zwischen den Bäumen hervor. Dann bist du wieder am Großen Müllroser See. Die Seepromenade lädt zum Bleiben ein. Bänke stehen direkt am Wasser. Schau über den See und lass die Gedanken ziehen.
An der Müllroser Mühle kannst du noch einmal in die Geschichte des Ortes eintauchen. Sie ist die älteste Mühle im Schlaubetal und produziert noch heute Mehl aus Getreide der Umgebung. Im Mühlenladen findest du Backmischungen, Backzubehör und regionale Produkte. Ein kleines Stück Müllrose für später und das Pausenbrot für die nächste Tour.
Tipp für deinen Besuch
Hinter dem Marktplatz im Kietz warten die Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und das Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal auf dich. Hol dir dort Inspiration für weitere Entdeckungen in Müllrose und im Schlaubetal.
Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick, Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
Einkehrmöglichkeiten:
Markt Restaurant „Steaks, Wine & more“, Markt
Strandimbiss Milan, Freibad (saisonal),
Restaurant im „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Bäckerei & Café „Bäckerei Dreißig“, Markt
Tour auf komoot:

Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh
Eine Bürgerinitiative in unserer Nachbargemeinde Biegen setzt sich seit Jahren für einen Radweg entlang der stark befahrenen Landesstraße L37 vom RE1-Bahnhof in Jacobsdorf zum Müllroser Ortsteil Dubrow ein. Bei der von ihr organisierten 5. Fahrraddemonstration am 19. Juli 2025 waren 133 Teilnehmer von Jung bis Alt dabei, um dieses Anliegen zu unterstützen. Auch wir als Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V. haben am Rande der Demonstration für dieses wichtige Anliegen Kontakt zu den Initiatoren aufgenommen. Wir wollen mithelfen, dass ein sicherer Radweg auf dieser Strecke für Einwohner unserer Region, aber auch für Gäste, die mit dem Fahrrad und Zug anreisen, endlich realisiert wird. Einen Erfolg haben das Aktionsbündnis und die Demonstrationen schon erzielt: Der Landkreis Oder-Spree hat zugesagt, nach vertraglicher Vereinbarung mit den Landesbehörden, nun die Planung für den Radweg zu übernehmen. Für den 10. Oktober 2025 ist bereits die nächste Fahrraddemonstration geplant.

Das Hotel „Haus Katharinensee“ in Müllrose bietet eine E-Bike-Ladestation sowie einen Fahrradverleih mit zehn Fahrrädern und sechs E-Bikes, die nach Anmeldung zur Verfügung stehen. Die Lage direkt am Katharinensee lädt während der Ladezeit zum Verweilen ein – etwa bei einem Spaziergang, einer Bootstour oder im hauseigenen Terrassencafé.
Tipp: Die Umgebung bietet viele gut ausgebaute Radwege und Wanderrouten durch den Naturpark Schlaubetal und das Umland von Müllrose. Kartenmaterial dazu gibt es in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und Anregungen beim Besuch des Naturparkhauses Schlaubetal gleich hinter dem Marktplatz im Kietz.
Foto: Constanze Mikeska