Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Das Schlaubetal hält für Wanderer und Naturfreunde außergewöhnliche Schauplätze und verborgene Schönheiten in unberührter Landschaft bereit.

Start / Ziel:
15890 Schlaubetal, OT Bremsdorf, Bushaltestelle Bremsdorfer Mühle
Länge / Dauer:
ca. 9 Kilometer / 2,5 Stunden

Anreise / Abreise:
PKW: B246 bis Parkplatz an der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle oder am Großen Treppelsee
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Bremsdorfer Mühle oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Bremsdorfer Mühle

Beschreibung:
Gespeist von Schlaube und Planfließ liegt der Große Treppelsee eingebettet in die dichten Wälder des Naturparks Schlaubetal und ist schon ein Erlebnisraum für sich.

Tauch langsam ein und starte deine Tour entlang eines wilden Erlenbruchs bis zur Brücke über das schlängelnde Planfließ. Dann folgt dein Weg dem Seeufer und gibt den Blick auf die in der Sonne glitzernde Seefläche mit Enten- und Haubentaucher-Paaren frei. Vielleicht kannst du heute einen Seeadler bei erfolgreicher Jagd beobachten? Alte Bäume umklammern mit mächtigen Wurzeln die Uferhänge und halten sie fest, Biber finden hier reichlich Material und Bauplätze.

Später, am Nordwestufer des Sees, triffst du auf die Schlaube, die gemächlich in Richtung Hammersee fließt. Eine kleine Brücke quert das Wasser und schenkt dir einen Pausenmoment. Still breitet sich der Bach in einer Sumpffläche aus, fast schwerelos scheinen kleine Bauminseln auf ihr zu schwimmen. Beim genauen Hinsehen kannst du Reste von Muscheln in Ufernähe entdecken.

Ganz anders zeigt sich das Westufer des Großen Treppelsee. Die säumenden Waldflächen bestehen aus wertvollen Buchen und Traubeneichen, durchmischt von Kiefern. Einige konnten den Stürmen und der Trockenheit mehrerer aufeinander folgender Jahre nicht trotzen und bilden nun bizarre, wilde Gebilde aus umgestürzten, abgebrochenen und gespaltenen Baumriesen und deren Wurzelstöcke. Als Totholz sind sie Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel, Pilze und Fledermäuse und die Natur entwickelt im Selbstlauf bereits wieder neuen Wald.

Gleich erreichst du die Beobachtungshütte und hast einen wunderschönen Blick auf das gegenüberliegende Ufer des Großen Treppelsee. Am Nachmittag finden sich dort zahlreiche Grau- und Silberreiher ein, Schwäne ziehen ihre Kreise auf dem See. Im Frühjahr erscheint der Wald in unterschiedlichen Grünnuancen, in Herbst verzaubert er mit einem bunten Farbenmix.

Wenn du noch Lust auf einen kleinen Höhenflug hast, kannst du am Schluss der Wanderung den kleinen Aufstieg zum Aussichtspunkt „Himmel und Hölle“ erklimmen und dich vom Großen Treppelsee verabschieden.

Einkehrtipp:
In den Sommermonaten lädt an Wochenend- und Feiertagen der Imbiss des Campingplatzes am Großen Treppelsee zu einer Rast mit Grillwurst, Kuchen, Eis aus Beeskow und Getränken ein.

Karten / Literatur:
Naturparadies Schlaubetal, 1:50.000, ISBN 978-3-7473-0347-4,
Wanderführer „Wanderparadies Schlaubetal“, ISBN 978-3-941085-78-7

Scan den Code zur Tour oder finde sie hier auf komoot.

Foto: © Annekatrin Schwaeger

Start / Ziel:
Mixdorf, Wanderparkplatz oder Bushalt Kupferhammer
Länge / Dauer:
7 Kilometer / 2-2,5 Stunden

Anreise / Abreise:
PKW: aus Richtung Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt über L37 bis Schernsdorf, dort Richtung Mixdorf abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Kupferhammer folgen
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Bahnhof Jacobsdorf, weiter mit Ausflugslinie A400 über Müllrose bis Haltepunkt Kupferhammer (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen)

Markierung: grüner Punkt

Beschreibung:
Dem Weg durch einen hohen Kiefernwald folgend, fällt dein Blick auf kleine Ferienhäuschen, die zum Gelände des lauschigen Campingplatzes am Schervenzsee gehören. Hier biegst du ab und läufst durch eine Schlucht, deren Hänge mit einem Teppich von Heidelbeersträuchern bewachsen sind, bis zum Ufer des Sees. Verweile im Schatten großer Eichen auf einer der kleinen Bänke am Seeufer, schau den sich auf dem Wasser tummelnden Vögeln zu oder grüße im Sommer die Stand Up-Paddler.

Eine Wegbiegung folgt der nächsten und du wirst staunen, wie lang sich der See erstreckt. Wacholder und Thujas tauchen als Exoten der Uferbesäumung auf und schon bald wechselst du in ein neues Landschaftsbild. Auf einer trocken gefallenen Moorfläche behauptet sich mit hohen, bemoosten Wurzelballen ein Schwarzerlen-Bruch. An den Bäumen befestigte Fledermauskästen zeugen davon, dass hier die Nachtjäger gern Quartier nehmen.

Nach einem Besuch auf dem Försterfriedhof in Siehdichum geht es nun bergab zum Schlaubetal-Wanderweg. Wenn du vorher einen Rastplatz suchst, biegst du kurz zum Forsthaus Siehdichum ab und genießt bei Sonnenschein auf der Terrasse regionale Gerichte oder Eis und Kuchen.

Auf dem Schlaubetal-Wanderweg wanderst du entlang der von der Schlaube gespeisten Seenkette aus Schinkensee, Langer See sowie Schulzenwasser, bis du den Kupferhammer erreichst. Immer wieder glitzert die Oberfläche der Seen durch die Bäume, liegen umgestürzte Bäume im Wasser, auf denen sich schon wieder neue Pflanzen einen Lebensraum geschaffen haben. Am Kupferhammer plätschert die Schlaube über eine Fischtreppe, bevor sie unter der Brücke die alte Dorfverbindungsstraße zwischen Schernsdorf und Mixdorf quert. Etwas bergauf geht es nun zum Wanderparkplatz oder Haltepunkt der Ausflugslinie Schlaubetal A400 zurück, wo Start und Ziel des Rundwanderweges ist.

Einkehrtipps:
Imbiss und Restaurant auf dem Campingplatz Schervenzsee,
Forsthaus Siedichum

Tipps für Deine Packliste:
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Sonnenschutz und Mückenmittel,
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen

Scan den Code zur Tour oder finde sie hier auf komoot.

Foto: © Constanze Mikeska

Müllrose ist ein ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit einer mehr als 760-jährigen wechselhaften Geschichte und heute anerkannter Erholungsort. Auf der Runde um den Großen Müllroser See wandert der Blick immer wieder zwischen dem Wasser mit zahlreichen Vögeln und dem wechselnden Panorama aus Stadtansichten, See und Himmel.

Start / Ziel:
Müllrose, Markt
Dauer / Länge:
3 Stunden / 9 Kilometer

Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof

Markierung: gelber Punkt

Beschreibung:
Der Rundweg startet am Marktplatz und führt durch die Beeskower Straße am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt vorbei. Hinter dem Strandbad, entlang der alten Baumallee, fällt der Blick bald auf zahlreiche Ruderboote, die im stillen Wasser schaukeln.

Hinter dem Stadtrand beginnt der Kiefernwald, große Erlen und Schilf säumen das Seeufer. Bald ist der im See liegende Fischwerdel, von den Anwohnern „Liebesinsel“ genannt, in Sicht. Er ist Rast- und Nistplatz für zahlreiche Wasservögel. Am Pausenplatz nahe dem Südufer des Sees fällt der Blick auf das gegenüberliegende „Seeschlösschen“, einst beliebtes Ausflugslokal, heute Wohnhaus. Dort ganz in der Nähe fließt die Schlaube in den See.

Der Weg führt nun in Richtung Landstraße, folgt dieser ein kurzes Stück bis er wieder in den Kiefernwald abbiegt und vor dem Bahndamm mit einer Brücke die Schlaube quert. Ab dem Bahnübergang Wustrower Berge folgt der Rundweg dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Müllrose. Unterhalb der Picknickhütte an „Brunos Ruh“ hat man einen besonders schönen Blick auf den See und die gegenüberliegende Stadt mit ihrer Seepromenade und dem imposanten Gebäude der Müllroser Mühle.

Am Freibad am Ostufer des Sees ist Gelegenheit zum Sprung ins kühle Nass. An der Seeallee blitzt rechts der Katharinensee auf und weiter an der Seepromenade laden zahlreiche Bänke zum Verweilen und Schauen ein. Im Mühlenladen der ältesten, noch produzierenden Mühle im Schlaubetal findet man neben verschiedenen Backmischungen auch Backzubehör und andere regionale Produkte zum Mitnehmen oder Verschenken.

TIPP: Hinter dem Marktplatz im Kietz lohnt ein Besuch in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und im Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal. Hier findet man weitere Anregungen zu Aktivitäten in und um Müllrose und im Schlaubetal.

Einkehrmöglichkeiten:
Marktrestaurant, Imbiss am Freibad (saisonal), Restaurant im „Haus Katharinensee“, Restaurant im „Hotel Kaisermühle“

Tipps für Deine Packliste:
* Sonnenschutz und Mückenmittel,
* Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
* Badesachen.
* Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
* Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.

Weitere Informationen hier

Scan den Code zur Tour oder finde sie hier auf komoot.

Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh

Müllrose, das kleine ehemalige Ackerbürgerstädtchen, schaut auf eine mehr als 760-jährige wechselhafte Geschichte zurück. Stolz nennt es sich „Tor zum Schlaubetal“ – startet doch hier der Schlaubetal-Wanderweg, der auf rund 25 km durch die wundervolle Landschaft des Naturparks Schlaubetal führt. Mit einem Spaziergang kann man den Charme der kleinen Stadt erleben und so manches Sehenswerte entdecken.

Start / Ziel: Müllrose, Markt
Länge / Dauer: 2,5 Kilometer / 45 Minuten

Anreise/Abreise:
Pkw: An- und Abreise bis Müllrose, A12 Abfahrt Müllrose
Bahn: RB 36 bis Bahnhof Müllrose, Fußweg Richtung Stadtzentrum/Markt
Bus: von Frankfurt (Oder) oder Eisenhüttenstadt, Ausstieg Müllrose, Markt
Bus: A400 (vom 01.04.-31.10. an Wochenend- und Feiertage) vom/zum RE1-Bahnhof Jacobsdorf/Mark bis/von Müllrose, Markt

Verlauf: Markt – Beeskower Straße – Seegasse – Fischerstraße – Frankfurter Straße – Seeallee – Neustadt – Gartenstraße – Frankfurter Straße – Schiffbauerstraße – Schlaubebrücke – Kietz – Kirchplatz – Kirchstraße – Markt

Beschreibung:
Der Rundweg startet am Marktplatz. Vorbei am Rathaus führt er zu den beiden ältesten noch erhaltenen Häusern der Stadt. Gegenüber stand bis Anfang der 1990-iger Jahre eine der Müllroser Kofferfabriken. Jetzt befindet sich an dieser Stelle ein modernes Wohnhaus. Die schmale Fischerstraße, mit ihren zum Teil noch heute niedrigen Häusern, weist schon in ihrem Namen auf die ehemaligen Bewohner dieses Straßenzuges hin.

Auf der Frankfurter Straße angekommen, fällt das imposante Backsteingebäude der Müllroser Mühle auf. Sie wurde als Wassermühle an diesem Standort errichtet und ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das die umliegenden Bäckereien versorgt und im kleinen Mühlenladen nebenan verkauft wird. Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.

Durch die Neustadt und Gartenstraße sowie nach Querung der Frankfurter Straße gelangt man zur Schiffbauerstraße. Auf dem an den Oder-Spree-Kanal und Kleinen Müllroser See grenzenden Gelände befanden sich in der Vergangenheit drei Müllroser Werften. Ihre Entstehung ist eng mit der Geschichte des Kanals und dessen Vorgängerbaus, dem Friedrich-Wilhelm-Kanal, verbunden. Mehr zum Kanal- und Schiffsbau und der Entwicklung des Müllroser Feuerwehrwesens findet man im alten Feuerwehrgerätehaus mit hölzernem Schlauchturm, das Teil des Heimatmuseums ist.

Nach einer kurzen Rast am Kleinen Müllroser See mit Blick auf die zahlreichen Boote an der gegenüber liegenden Marina führt der Weg über die Schlaube-Brücke und den Kietz zurück ins Stadtzentrum. Im Haus des Gastes mit der Schlaubetal-Information gibt es Tipps zu weiteren Entdeckertouren, Veranstaltungen in und um Müllrose und regionale Produkte zum Mitnehmen. Das benachbarte Naturparkhaus zeigt Wissenswertes zum Naturpark Schlaubetal, von der Formung durch die Eiszeit, der jahrhundertelangen Nutzung durch die Menschen sowie zu seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Das Gebäude-Ensemble liegt am Kirchplatz, der durch die sehenswerte barocke Pfarrkirche abgeschlossen wird.

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Foto: Annekatrin Schwaeger

Der Rundwanderweg um den idyllischen Wirchensee ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Hier, im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal, entspringt die Schlaube in den Wiesen, schützenswerte Tiere und Pflanzen haben ihre Heimat. Die Strecke ist kurzweilig, die Wege leicht begehbar und viele Bänke laden zur Rast.

Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz an L37 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an der L43 hinter Abzweig zum Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Der Rundweg um den Wirchensee führt dich durch eine faszinierende Waldkulisse, die sich in den Jahreszeiten immer wieder wandelt: Im Frühjahr überrascht die Vielfalt der Farbe Grün, im Herbst das bunte Laub der Bäume, das raschelnd den Boden füllt.

Am Ostufer lenken viele kleine Stufen deine Schritte hinauf zum „Försterblick“, der zum Verweilen einlädt und einen fantastischen Ausblick auf den See bietet. Mit etwas Glück können von hier aus See- oder Fischadler über dem Wasser beobachtet werden. Im Herbst, zur Brunftzeit, tönt das Röhren der Hirsche durch den hohen Wald.

Nicht mehr weit, mündet die Schlaube in den Wirchensee. Hinter der kleinen Brücke, die über das Bächlein führt, entspringt sie versteckt in den sagenumwobenen Wirchenwiesen. Nun führt der Weg am Westufer des Sees entlang zurück. Haubentaucher, Enten und Schwäne ziehen über das stille Wasser und der Blick fällt auf das auf dem „Kleinen Horst“ gelegene Waldseehotel. Genieße die Ruhe und den Blick von der großen Terrasse, der dich den Wandel der Waldfarben bei Sonnenuntergang beeindruckend erleben läßt.

Einkehrmöglichkeiten: Waldseehotel Wirchensee
Tipps: Fernglas nicht vergessen.

Fotos: © Constanze Mikeska

Der Schlaubemühle-Rundwanderweg überrascht auf kurzem Weg mit spektakulären Blicken in die Bachlandschaft.

Start / Ziel: Schlaubemühle, Treppeln
Dauer / Länge: 1-1,5 Stunden / 4 Kilometer
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund

Anfahrt / Abfahrt:
Bahn/Bus: RE1 (Magdeburg-Frankfurt (Oder) bis Jacobsdorf/Mark, dann Ausflugslinie A400 bis Haltepunkt Treppeln, Schlaubemühle (fährt vom 01.04. bis 31.10. an Wochenend- und Feiertagen)
PKW: Wanderparkplatz an Abfahrt zum Waldseehotel Wirchensee

Beschreibung:
Der Einstieg zum Rundweg befindet sich nahe der Schlaubebrücke zwischen dem Abzweig zur Schlaubemühle und dem Haltepunkt der Ausflugslinie A400.

Ein blattbedeckter Wanderpfad führt zwischen mächtigen Buchen entlang zum vorerst schmalen Bachlauf, der plötzlich in einen Stausee mündet. Hier hat der Biber einen Lieblingsplatz gefunden, meisterhaft die Schlaube angestaut und den Wanderweg gleich mit unter Wasser gesetzt. Abgenagte Stämme, sogenannte Biberschnitte, ragen aus dem Wasser – ebenso wie die Überreste einer alten Holzbrücke. Eine unscheinbare Trittspur führt oberhalb der Wasserlinie wieder auf den ursprünglichen Weg zurück.

Kaum merklich taucht die Schlaube nun in kühle Niederungen ab und mäandert durch bis zu 30 Meter tiefe Schluchten. Steil fällt der Blick zwischen sattgrünem Gras und dunklen Schwarzerlen auf den beharrlichen Bachlauf.

Am Wendepunkt führt der Weg über eine weite Wiese und folgt dem Flüsschen nun auf östlicher Seite. Eine kleine Brücke quert die Gronisch – ein munteres Fließ, das sich in der Schlaube verliert. Noch einmal zeigt sich der Bach zwischen steilen Hängen, tief unten im Schlaube-Canyon, bis die Runde an der Schlaubemühle ihr Ende findet.

Einkehrtipp:
Waldseehotel Wirchensee

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

Scan den Code zur Tour oder finde sie hier auf komoot.

Foto: © Constanze Mikeska

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