Den Wald bei Tage zu betreten, ist ein Leichtes – nach Einbruch der Nacht jedoch, wenn sich dort Hexen, Geister, Irrlichter und allerlei andere fantastische Gestalten tummeln, wird eine Wanderung durch die Dunkelheit zu einer echten Mutprobe.

Habt ihr den Schneid dafür?

Anmeldung erforderlich.

Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Mönche des Klosters Neuzelle, preußische Forstleute und zahlreiche Mühlen gehören zur Geschichte des Schlaubetals – und vieles davon ist bis heute zu entdecken. Gemeinsam mit Förster Michael Köckritz (i. R.) folgst du ihren Spuren auf einer abwechslungsreichen Wanderung.

Auf rund 10 Kilometern geht es zum stillen Schervenzsee, zum historischen Försterfriedhof und zum einladenden Forsthaus in Siehdichum. Nach einer Rast bei Kaffee und Kuchen im Forsthaus führt der Weg entlang der glitzernden Schlaube-Seen zurück zum ehemaligen Kupferhammer.

Unterwegs erfährst du Spannendes über weitgereiste Forstleute, das Jagdhaus der Mönche auf dem Sporn über dem Hammersee und die wechselvolle Geschichte der Mühlen im Schlaubetal.

Anreise: 09:15 Uhr mit der Ausflugslinie A400 vom RE1-Bahnhof in Jacobsdorf oder von verschiedenen Bushaltestellen in Müllrose und weiteren Orten im Schlaubetal bis zur Haltestelle Mixdorf Kupferhammer.
Abreise: 15:06 (alternativ 17:06 Uhr) mit der Ausflugslinie A400 ab Haltestelle Mixdorf Kupferhammer in Richtung Müllrose und zum RE1-Bahnhof in Jacobsdorf

Teilnahme: maximal 25 Personen
Anmeldung: bis 20.09.2026 an post@dasschlaubetal.de

Veranstalter: Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V.

Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Auf dieser Führung mit der zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause erfahren Sie mehr über die Entstehung und Unterhaltung des Findlingsparks bei Henzendorf, die verschiedenen Motive im künstlerisch gestalteten Teil und den geologischen Lehrpfad.

Hinweise:
Die Tour ist nicht barrierefrei, da es im Findlingspark keine befestigten Wege, sondern nur Wiesenpfade gibt.
Die Führung ist für Kinder geeignet.
Festes Schuhwerk, Sonnenschutz sowie wetterangepasste Kleidung sind zu empfehlen.
Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack. Wenige Sitzgelegenheiten vor Ort.

Teilnehmerzahl: min. 5, max. 15 Personen

Anfahrt: mit PKW, Parken am Wegrand Heidehof

Treffpunkt: am hölzernes Schlaubetalschild am rechten Rand des Weges nach Pinnow vor dem Abzweig Findlingspark / Reicherskreuzer Heide

Veranstalter: Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Katrin Krause

Das Schlaubetal hält für dich außergewöhnliche Schauplätze und verborgene Schönheiten in unberührter Landschaft bereit. Gespeist von Schlaube und Planfließ liegt der Große Treppelsee eingebettet in die dichten Wälder des Naturparks Schlaubetal und ist schon ein Erlebnisraum für sich.

Start / Ziel:
15890 Schlaubetal, OT Bremsdorf, Bushaltestelle Bremsdorfer Mühle
Länge / Dauer:
ca. 9 Kilometer / 2,5 Stunden

Anreise / Abreise:
PKW: B246 bis Parkplatz an der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle oder am Großen Treppelsee
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Bremsdorfer Mühle oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Bremsdorfer Mühle

Wegbeschreibung:
Tauch langsam ein und starte deine Tour entlang eines wilden Erlenbruchs bis zur Brücke über das schlängelnde Planfließ. Dann folgt dein Weg dem Seeufer und gibt den Blick auf die in der Sonne glitzernde Seefläche mit Enten- und Haubentaucher-Paaren frei. Vielleicht kannst du heute einen Seeadler bei erfolgreicher Jagd beobachten? Alte Bäume umklammern mit mächtigen Wurzeln die Uferhänge und halten sie fest, Biber finden hier reichlich Material und Bauplätze.

Später, am Nordwestufer des Sees, triffst du auf die Schlaube, die gemächlich in Richtung Hammersee fließt. Eine kleine Brücke quert das Wasser und schenkt dir einen Pausenmoment. Still breitet sich der Bach in einer Sumpffläche aus, fast schwerelos scheinen kleine Bauminseln auf ihr zu schwimmen. Beim genauen Hinsehen kannst du Reste von Muscheln in Ufernähe entdecken.

Ganz anders zeigt sich das Westufer des Großen Treppelsee. Die säumenden Waldflächen bestehen aus wertvollen Buchen und Traubeneichen, durchmischt von Kiefern. Einige konnten den Stürmen und der Trockenheit mehrerer aufeinander folgender Jahre nicht trotzen und bilden nun bizarre, wilde Gebilde aus umgestürzten, abgebrochenen und gespaltenen Baumriesen und deren Wurzelstöcke. Als Totholz sind sie Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel, Pilze und Fledermäuse und die Natur entwickelt im Selbstlauf bereits wieder neuen Wald.

Gleich erreichst du die Beobachtungshütte und hast einen wunderschönen Blick auf das gegenüberliegende Ufer des Großen Treppelsee. Am Nachmittag finden sich dort zahlreiche Grau- und Silberreiher ein, Schwäne ziehen ihre Kreise auf dem See. Im Frühjahr erscheint der Wald in unterschiedlichen Grünnuancen, in Herbst verzaubert er mit einem bunten Farbenmix.

Tipp:
Wenn du noch Lust auf einen kleinen Höhenflug hast, kannst du am Schluss der Wanderung den kleinen Aufstieg zum Aussichtspunkt „Himmel und Hölle“ erklimmen und dich vom Großen Treppelsee verabschieden.

Einkehrmöglichkeit:
In den Sommermonaten lädt an Wochenend- und Feiertagen der Imbiss des Campingplatzes am Großen Treppelsee zu einer Rast mit Grillwurst, Kuchen, Eis aus Beeskow und Getränken ein.

Tour auf komoot:

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Foto: © Annekatrin Schwaeger

Start / Ziel: Mixdorf, Wanderparkplatz oder Bushalt Kupferhammer
Länge / Dauer: 7 Kilometer / 2-2,5 Stunden
Markierung: grüner Punkt

Anreise / Abreise:
PKW: aus Richtung Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt über L37 bis Schernsdorf, dort Richtung Mixdorf abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Kupferhammer folgen
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Bahnhof Jacobsdorf, weiter mit Ausflugslinie A400 über Müllrose bis Haltepunkt Kupferhammer (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen)

Wegbeschreibung:
Dem Weg durch einen hohen Kiefernwald folgend, fällt dein Blick auf kleine Ferienhäuschen, die zum Gelände des lauschigen Campingplatzes am Schervenzsee gehören. Hier biegst du ab und läufst durch eine Schlucht, deren Hänge mit einem Teppich von Heidelbeersträuchern bewachsen sind, bis zum Ufer des Sees. Verweile im Schatten großer Eichen auf einer der kleinen Bänke am Seeufer, schau den sich auf dem Wasser tummelnden Vögeln zu oder grüße im Sommer die Stand Up-Paddler.

Eine Wegbiegung folgt der nächsten und du wirst staunen, wie lang sich der See erstreckt. Wacholder und Thujas tauchen als Exoten der Uferbesäumung auf und schon bald wechselst du in ein neues Landschaftsbild. Auf einer trocken gefallenen Moorfläche behauptet sich mit hohen, bemoosten Wurzelballen ein Schwarzerlen-Bruch. An den Bäumen befestigte Fledermauskästen zeugen davon, dass hier die Nachtjäger gern Quartier nehmen.

Nach einem Besuch auf dem Försterfriedhof in Siehdichum geht es nun bergab zum Schlaubetal-Wanderweg. Wenn du vorher einen Rastplatz suchst, biegst du kurz zum Forsthaus Siehdichum ab und genießt bei Sonnenschein auf der Terrasse regionale Gerichte oder Eis und Kuchen.

Auf dem Schlaubetal-Wanderweg wanderst du entlang der von der Schlaube gespeisten Seenkette aus Schinkensee, Langer See sowie Schulzenwasser, bis du den Kupferhammer erreichst. Immer wieder glitzert die Oberfläche der Seen durch die Bäume, liegen umgestürzte Bäume im Wasser, auf denen sich schon wieder neue Pflanzen einen Lebensraum geschaffen haben. Am Kupferhammer plätschert die Schlaube über eine Fischtreppe, bevor sie unter der Brücke die alte Dorfverbindungsstraße zwischen Schernsdorf und Mixdorf quert. Etwas bergauf geht es nun zum Wanderparkplatz oder Haltepunkt der Ausflugslinie Schlaubetal A400 zurück, wo Start und Ziel des Rundwanderweges ist.

Einkehrmöglichkeiten:
Imbiss und Restaurant auf dem Campingplatz Schervenzsee,
Forsthaus Siedichum

Tipps für Deine Packliste:
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Sonnenschutz und Mückenmittel,
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen

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Foto: © Constanze Mikeska

Müllrose ist ein ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit einer mehr als 760-jährigen wechselhaften Geschichte und heute anerkannter Erholungsort. Auf der Runde um den Großen Müllroser See wandert dein Blick immer wieder zwischen dem Wasser mit zahlreichen Vögeln und dem wechselnden Panorama aus Stadtansichten, See und Himmel.

Start / Ziel: Müllrose, Markt
Dauer / Länge: 3 Stunden / 9 Kilometer
Markierung: gelber Punkt

Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof

Wegbeschreibung:

Der Rundweg startet am Marktplatz und führt dich durch die Beeskower Straße, am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt vorbei. Hinter dem Strandbad, entlang der alten Baumallee, fällt dein Blick bald auf zahlreiche Ruderboote, die im stillen Wasser schaukeln.

Am Stadtrand beginnt der Kiefernwald, große Erlen und Schilf säumen das Seeufer. Bald ist der im See liegende Fischwerdel, von den Anwohnern „Liebesinsel“ genannt, in Sicht. Er ist Rast- und Nistplatz für zahlreiche Wasservögel. Vom Pausenplatz nahe dem Südufer des Sees aus, kannst du das gegenüberliegende „Seeschlösschen“, einst beliebtes Ausflugslokal und heute Wohnhaus sehen. Dort, ganz in der Nähe, fließt die Schlaube in den See.

Dein Weg führt dich nun in Richtung Landstraße, folgt dieser ein kurzes Stück bis er wieder in den Kiefernwald abbiegt und vor dem Bahndamm mit einer Brücke die Schlaube quert. Ab dem Bahnübergang Wustrower Berge wanderst du auf dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Müllrose. Unterhalb der Picknickhütte an „Brunos Ruh“ hast du einen besonders schönen Blick auf den See und die gegenüberliegende Stadt mit ihrer Seepromenade und dem imposanten Gebäude der Müllroser Mühle. Das Freibad lädt zum Sprung ins kühle Wasser ein.

An der Seeallee blitzt rechts der Katharinensee auf. Weiter an der Seepromenade laden zahlreiche Bänke zum Verweilen und Schauen ein. Im Mühlenladen der ältesten, noch produzierenden Mühle im Schlaubetal, findest du neben verschiedenen Backmischungen auch Backzubehör und andere regionale Produkte zum Mitnehmen oder Verschenken.

Tipp:
Hinter dem Marktplatz im Kietz lohnt ein Besuch in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und im Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal. Hier findest du noch mehr Anregungen zu Aktivitäten in und um Müllrose und im Schlaubetal.

Einkehrmöglichkeiten:
Markt Restaurant „Steaks, Wine & more“, Markt
Strandimbiss Milan, Freibad (saisonal),
Restaurant im „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Bäckerei & Café „Bäckerei Dreißig“, Markt

Tipps für Deine Packliste:
* Sonnenschutz und Mückenmittel,
* Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
* Badesachen.
* Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
* Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.

Tour auf komoot:

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Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh

Müllrose, das kleine ehemalige Ackerbürgerstädtchen, schaut auf eine mehr als 760-jährige wechselhafte Geschichte zurück. Stolz nennt sich der Erholungsort auch „Tor zum Schlaubetal“ – startet doch hier der Schlaubetal-Wanderweg, der auf rund 25 km durch die wundervolle Landschaft des Schlaubetals führt. Mit einem Spaziergang kannst du den Charme der kleinen Stadt erleben und Sehenswertes entdecken.

Start / Ziel: Müllrose, Markt
Länge / Dauer: 2,5 Kilometer / 45 Minuten

Anreise/Abreise:
Pkw: An- und Abreise bis Müllrose, A12 Abfahrt Müllrose
Bahn: RB 36 bis Bahnhof Müllrose, Fußweg Richtung Stadtzentrum/Markt
Bus: von Frankfurt (Oder) oder Eisenhüttenstadt, Ausstieg Müllrose, Markt
Bus: A400 (vom 01.04.-31.10. an Wochenend- und Feiertage) vom/zum RE1-Bahnhof Jacobsdorf/Mark bis/von Müllrose, Markt

Verlauf: Markt – Beeskower Straße – Seegasse – Fischerstraße – Frankfurter Straße – Seeallee – Neustadt – Gartenstraße – Frankfurter Straße – Schiffbauerstraße – Schlaubebrücke – Kietz – Kirchplatz – Kirchstraße – Markt

Wegbeschreibung:
Der Rundweg startet am Marktplatz. Vorbei am Rathaus führt er dich zu den beiden ältesten noch erhaltenen Häusern der Stadt. Gegenüber stand bis Anfang der 1990-iger Jahre eine der Müllroser Kofferfabriken. Jetzt befindet sich an dieser Stelle ein modernes Wohnhaus. Die schmale Fischerstraße, mit ihren zum Teil noch heute niedrigen Häusern, weist schon in ihrem Namen auf die ehemaligen Bewohner dieses Straßenzuges hin.

Auf der Frankfurter Straße angekommen, fällt das imposante Backsteingebäude der Müllroser Mühle auf. Sie wurde als Wassermühle an diesem Standort errichtet und ist die älteste, seit 1260 nachweisbare Mühle im Schlaubetal. Noch heute wird hier Mehl gemahlen, das die umliegenden Bäckereien versorgt und im kleinen Mühlenladen nebenan verkauft wird. Weiter geht es auf der Seeallee den Promenadenweg am Nordufer des Großen Müllroser Sees entlang. Der 132 ha große See ist ein Paradies für alle, die Spaß am und im Wasser haben. Spaziergänger und Wanderer genießen den Blick auf den See mit zahlreichen Wasservögeln, Segelbooten und dem immer wieder wechselnden Panorama aus See und Himmel.

Durch die Neustadt und Gartenstraße sowie nach Querung der Frankfurter Straße gelangst du zur Schiffbauerstraße. Auf dem an den Oder-Spree-Kanal und Kleinen Müllroser See grenzenden Gelände befanden sich in der Vergangenheit drei Müllroser Werften. Ihre Entstehung ist eng mit der Geschichte des Kanals und dessen Vorgängerbaus, dem Friedrich-Wilhelm-Kanal, verbunden. Mehr zum Kanal- und Schiffsbau und der Entwicklung des Müllroser Feuerwehrwesens findest du hinter den großen Toren des alten Feuerwehrgerätehauses, das Teil des Heimatmuseums ist.

Bei einer kurzen Rast am Kleinen Müllroser See fällt dein Blick auf die zahlreichen Boote an der gegenüber liegenden Marina. Weiter führt der Weg über die kleine Schlaube-Brücke und den Kietz zurück ins Stadtzentrum. Im Haus des Gastes mit der Schlaubetal-Information gibt es Tipps zu weiteren Entdeckertouren, Veranstaltungen in und um Müllrose. Vielleicht findest du hier auch ein typisches Schlaubetal-Produkt zum Mitnehmen. Das benachbarte Naturparkhaus zeigt Wissenswertes zum Naturpark Schlaubetal, von der Formung durch die Eiszeit, der jahrhundertelangen Nutzung durch die Menschen sowie zu seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Das Gebäude-Ensemble liegt am Kirchplatz, der durch die sehenswerte barocke Pfarrkirche abgeschlossen wird.

Tour auf komoot:

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Foto: Annekatrin Schwaeger

Hier, im südlichen Teil des idyllischen Schlaubetals, begegnest du der Schlaube an ihrem Ursprung. Der Rundweg um den Wirchensee führt dich durch eine faszinierende Waldkulisse, die sich in den Jahreszeiten immer wieder wandelt: Im Frühjahr überrascht die Vielfalt der Farbe Grün, im Herbst das bunte Laub der Bäume, das raschelnd den Boden füllt.

Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz an L43 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an L43, Abfahrt Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Das Stubbenloch, der kleine Schwestersee, grüßt dich auf dem Weg hinab zum Wirchensee. Viele kleine Stufen lenken deine Schritte am Ostufer hinauf zum „Försterblick“, der zum Verweilen einlädt und einen fantastischen Ausblick auf den See bietet. Mit etwas Glück kannst du von hier aus den See- oder Fischadler über dem Wasser kreisen sehen. Im Herbst, zur Brunftzeit, tönt das Röhren der Hirsche durch den hohen Wald.

Nicht mehr weit, mündet die Schlaube in den Wirchensee. Hinter der kleinen Brücke, die über das Bächlein führt, entspringt sie versteckt in den sagenumwobenen Wirchenwiesen. Nun führt der Weg am Westufer des Sees entlang zurück. Haubentaucher, Enten und Schwäne ziehen über das stille Wasser und dein Blick fällt auf das auf dem „Kleinen Horst“ gelegene Waldseehotel. Genieße die Ruhe und den Blick von der großen Terrasse, der dich den Wandel der Waldfarben bei Sonnenuntergang beeindruckend erleben läßt.

Ergänzung:
Auf dem Rundweg um die Schlaubemühle (4,5 km) kannst du der Schlaube weiter südlich folgen und einen Blick in das tief eingeschnittene Bachtal werfen.

Einkehrmöglichkeiten:
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln, Am Wirchensee 1
Gasthof Köhler, Neuzelle OT Treppeln, Treppelner Str. 15

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

Tour auf komoot:

Foto: © Constanze Mikeska

Wir beraten Dich gern, persönlich oder telefonisch während unserer Öffnungszeiten – per Mail rund um die Uhr.

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c/o Schlaubetal-Information
Kietz 7
D-15299 Müllrose

Montag–Freitag 10–16 Uhr
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