Die Dorche entspringt als kleines Rinnsal aus einem versumpften Teich und schlängelt sich ca. 7 Kilometer vom Großen Kantopp bis nach Neuzelle. Einst trieb ihr Wasser sechs Mühlen an und war Lebensquelle für Mensch und Tier. Das nach ihr benannte Dorchetal im östlichsten Teil des Naturparks Schlaubetal, geprägt von Schluchten, Einschnitten und einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt, ist ein Geheimtipp unter Wanderfreunden.

Start/Ziel: Brauhausplatz, 15898 Neuzelle
Länge: 13 Kilometer
Wegmarkierung: Schwerzkoer Mühle entlang der Dorche – Kantopp – Kloster Neuzelle über Lippich

An- und Abreise:
PKW: A12 Abfahrt Müllrose oder Abfahrt A12 Frankfurt (Oder) und weiter auf der B112,
Bahn: RE 1 bis Frankfurt (Oder) und weiter RB 11 bis Neuzelle

Verlauf: Neuzelle – Kummro – Mühlteich an ehemaliger Neumühle – Mittelmühle – Schwerzkoer Mühle – Kleiner Kantopp – Großer Kantopp – Treppelpflaster – Kummro – Neuzelle

Wegbeschreibung:
Die Tour startet an der Klostermühle Neuzelle, die heute ein kleines Café, mit Blick auf die imposante, barocke Klosteranlage, beherbergt. Du folgst der Dorche in Richtung ihres Quellgebietes. Sie führt dich durch herrliche Wälder, vorbei an satten Wiesen und zahlreichen Weihern, die manchmal nur noch erahnen lassen, dass hier vor langer Zeit einmal eine Mühle stand. Heute dreht sich nur noch das Mühlrad an der Schwerzkoer Mühle, bei der du eine Rast mit Blick auf den Mühlenteich und in den Sommermonaten Kaffee, Kuchen und Imbiss aus dem kleinen Mühlencafé genießen kannst.

Am Großen Kantopp, einem kleinen Weiher im Dorchetal, lausche dem Klang des Waldes. Lass die Seele baumeln und den Blick geruhsam über das Wasser schweifen. Durch Wald und entlang weiter Felder geht es wieder zurück Richtung Neuzelle. Ein kleines Stück des Weges wanderst du auf dem historischem Treppelpflaster. Bereits in der Vergangenheit war dies ein wichtiger Verbindungweg zwischen dem Kloster und seiner Domäne in Treppeln. Heute erhält er mit der geplanten Neuansiedlung einer Gruppe von Zisterziensermönchen im Wald von Treppeln wieder neue Bedeutung.

Tipp: Zurück in Neuzelle lohnt ein Besuch im Strohhaus, einem der ältesten, noch erhaltenen Häuser von Schlaben, wie das Dorf früher hieß. Das kleine Museum, dessen Wohn- und Stallgebäude 1780 vom Tuchmachermeister Franz Flickschuh errichtet wurden, gewährt Einblicke in das Leben der damaligen Bediensteten des Klosters Neuzelle und ist Treff, um noch heute Traditionen und Regionalgeschichte(n) lebendig zu halten.

Sehenswürdigkeiten an der Strecke:
* Barockes Klosterensemble mit zwei Kirchen, Klostermuseum im Kreuzgang, Klostergarten mit Orangerie, Museum Himmlisches Theater,
* Klosterbrauerei Neuzelle,
* Schwerzkoer Mühle
* Strohhaus, Neuzelle

Einkehrmöglichkeiten:
* Klosterklause, Neuzelle,
* Café in der Orangerie im Klostergarten (saisonal), Neuzelle
* Landhotel Prinz Albrecht, Neuzelle
* Wilde Klosterküche, Neuzelle
* Café Olea & Cafea, Neuzelle
* Schwerzkoer Mühle, Neuzelle OT Schwerzko (saisonal an Wochenenden und Feiertagen)

Tour auf komoot:

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Fotos: Constanze Mikeska, Titel: Großer Kantopp

Der Großsee liegt etwa 15 km westlich von Guben im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal, in dem die letzte Eiszeit eine Landschaft mit Hügeln und Seen, ausgedehnten Sandheiden und Heidemooren formte. Er hat eine Fläche von 31 ha und eine maximale Tiefe von 9 m.

Am Ostufer lädt eine breite Sandfläche zum Baden und Freizeitvergnügen am Strand ein. Der angrenzende Parkplatz ist von 08:00 – 20:00 Uhr kostenpflichtig. Nebenan liegt ein Campingplatz, am Nordufer die kleine Siedlung Teerofen.

Ein Rundweg um den See lädt zum Wandern ein. Wer die Gegend weiter erkunden will, begibt sich auf den 10 Kilometer langen Rundweg im Naturschutzgebiet „Pinnower Läuche und Tauersche Eichen“ .

Einkehrmöglichkeiten:
* Imbiss am Großsee (saisonal),
* Hotel und Restaurant „Zur Karpfenschenke“ am Pinnower See, 03172 Schenkendöbern OT Pinnow, Am Pinnower See 3

Foto: Annekatrin Schwaeger

Engagierte Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt mit ihren 16 Ortsteilen lassen in einem Projekt mit den „Neuen Auftraggebern“ alte Wander- und Dorfverbindungsweg wieder aufleben und betreuen sie. Landschaft, Menschen und ihre Geschichte(n) sollen so neu miteinander verbunden werden.

Start / Ziel: 15848 Friedland (NL), Markt
Länge: 4 Kilometer
Anreise/Abreise: PKW: Parkplatz auf dem Markt
Markierung: hellgrüner Punkt auf weißem Grund

Wegbeschreibung:
Vom Friedländer Markt führt dich der kleine Rundweg in die idyllische Dammmühlenfließniederung, die von Menschen in früherer Zeit auf verschiedene Weise nutzt wurde. Auf der „Eulenbrücke“ bietet sich ein weiter Blick über die Landschaft, die von zahlreichen Fließen durchzogen wird. Den Kirchturm im Blick geht es zurück ins Stadtzentrum. Dort, unweit des Marktplatzes, lohnt ein Besuch der imposanten Strehle-Burg, dem Wahrzeichen der Stadt.

Sehenswertes:
* Marktplatz Friedland mit Kirche aus dem 18. Jh.
* Dammmühlenfließniederung mit Eulenbrücke
* Burg Friedland mit Touristinformation, Museum und Ausstellungszentrum

Einkehrmöglichkeiten
* Ristaurante Fontana al Zampillo, Beeskower Straße 1, Friedland
* „Zucker am Markt“ – hausgemachtes Eis und Kaffee to go am Markt in Friedland

Tour auf komoot:

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Foto: © Annekatrin Schwaeger

Eine Bürgerinitiative in unserer Nachbargemeinde Biegen setzt sich seit Jahren für einen Radweg entlang der stark befahrenen Landesstraße L37 vom RE1-Bahnhof in Jacobsdorf zum Müllroser Ortsteil Dubrow ein. Bei der von ihr organisierten 5. Fahrraddemonstration am 19. Juli 2025 waren 133 Teilnehmer von Jung bis Alt dabei, um dieses Anliegen zu unterstützen. Auch wir als Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V. haben am Rande der Demonstration für dieses wichtige Anliegen Kontakt zu den Initiatoren aufgenommen. Wir wollen mithelfen, dass ein sicherer Radweg auf dieser Strecke für Einwohner unserer Region, aber auch für Gäste, die mit dem Fahrrad und Zug anreisen, endlich realisiert wird. Einen Erfolg haben das Aktionsbündnis und die Demonstrationen schon erzielt: Der Landkreis Oder-Spree hat zugesagt, nach vertraglicher Vereinbarung mit den Landesbehörden, nun die Planung für den Radweg zu übernehmen. Für den 10. Oktober 2025 ist bereits die nächste Fahrraddemonstration geplant. 

Start/Ziel: Pinnower See, Hotel und Gaststätte „Karpfenschenke“, Schenkendöbern OT Pinnow
Länge /Dauer: 58 Kilometer / ca. 3,5 Stunden (E-Bike)

An- und Abfahrt: PKW

Verlauf der Tour: Pinnower See, Pinnow, Reicherskreuzer Heide, Reicherskreuz, Findlingspark, Leeskow, Jamlitz, Preilack, Tauer, Badestrand Großsee, Kleinsee, Pinnower See

Wegbeschreibung:
Vom Pinnower See führt dich der Weg in die Reicherskreuzer Heide. Ende des Sommers erwartet dich hier während der Heideblüte ein violettes Farbenmeer. Seltene Pflanzen und Tiere haben auf den ausgedehnten Trockenflächen ihren Lebensraum. Schmetterlinge tanzen über die Heide. Viele von ihnen sind Spezialisten, die nur in trockenen Heiden vorkommen.

Die liebevoll erhalten Feldsteinbauten, errichtet aus den steinigen Hinterlassenschaften der letzten Eiszeit, verleihen dem Dörfchen Reicherskreuz seinen besonderen Charakter. Ganz in der Nähe haben im Findlingspark verschiedene Künstler riesige Steine, gefunden in den nahe gelegenen Abbaugebieten der Braunkohle, fantasievoll gestaltet. Ein Abstecher lohnt sich.

Weiter führt dich die Tour am Schwansee vorbei nach Jamlitz. Einst ländlicher Rückzugsort einer Künstlerkolonie, dann mit dem Konzentrationslager Lieberose für die dort Gefangenen Schreckens- und Leidensort. Eine Gedenkstätte erinnert daran.

Ein Abstecher zum Großsee verspricht im Sommer Rast und Abkühlung am Badestrand. Vorbei am Kleinsee geht es zurück zum Pinnower See, wo du dich in der „Karpfenschenke“ mit Lausitzer Plinsen oder Deftigem aus regionaler Küche verwöhnen lassen kannst.

Sehenswertes an der Strecke:
Reicherskreuzer Heide
Naturlehrpfad, Reicherskreuzer Heide
Feldsteinhäuser und Dorfkirche, Reicherskreuz
Findlingspark, Henzendorf
Bahnhof, Jamlitz
KZ-Gedenkstätte Lieberose, Jamlitz
Badestrand, Großsee

Einkehrmöglichkeiten:
„Karpfenschänke“, Gaststätte und Hotel, Pinnower See
„Tannenstübchen“, Campingplatz Pinnower See (saisonal)

Tour auf komoot:

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Foto: Constanze Mikeska

Die Reicherskreuzer Heide gehört zu den besten Beobachtungsgebieten für Offenlandvögel in Deutschland. Besonders in den Abendstunden lassen sich hier seltene Arten wie Ziegenmelker, Wiedehopfe und Heidelerchen entdecken. Die Wandertour führt durch eine beeindruckende Heidelandschaft und bietet hervorragende Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.

Start / Ziel:
Parkplatz in der Reicherskreuzer Heide, 15898 Henzendorf
Länge / Dauer: 4 km, 1 Stunde
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: überwiegend naturbelassene Wege

Verlauf: durch die Reicherskreuzer Heide

Beschreibung:
Das heutige Naturschutzgebiet „Reicherskreuzer Heide und Schwansee“ erstreckt sich über 2.840 Hektar und war bis 1992 ein Truppenübungsplatz der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Heute gehört es zum Naturpark Schlaubetal und ist ein einzigartiges Rückzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten.

Starte deinen kleinen Rundgang vom Parkplatz, aus Henzendorf kommend. Am nicht weit entfernten Rastplatz bietet sich dir ein weiter Blick über die ausgedehnten Heideflächen. Im Mai lassen sich besonders viele Vögel beobachten, darunter Waldschnepfen, die mit ihrem charakteristischen „quorrenden“ Ruf am Waldrand entlangfliegen. Auch das weiche Gurren der selten gewordenen Turteltaube ist oft zu hören.

Auf dem Weg durch die Heide tauchen immer wieder Wiedehopfe auf, während Heidelerchen und Baumpieper auf den wenigen Büschen und Bäumen singen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit beginnt das faszinierende Schauspiel der Ziegenmelker. Ihr schnarrender Ruf ist schon aus der Ferne zu hören, bevor sie lautlos über die Heide gleiten. Besonders entlang der Straße zwischen Reicherskreuz und Pinnow lassen sich diese nachtaktiven Vögel gut bei der Balz und der Jagd nach Insekten beobachten.

Beste Beobachtungszeiten:
Mai bis Juli: Abendstunden für Ziegenmelker, Turteltauben und Heidelerchen
Frühsommer: Wiedehopfe und Baumpieper entlang der Heidewege

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Foto: Constanze Mikeska

Start / Ziel: Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln
Länge / Dauer: 3,5 Kilometer, ca. 2–3 Stunden

Wegebeschaffenheit: Naturpfade, weitgehend ufernah
Verlauf: Waldseehotel Wirchensee,Uferpfad , Halbinsel , Rundweg um den See

Wegbeschreibung:
Die Wanderung beginnt am Parkplatz des Waldseehotels Wirchensee, einer Landzunge zwischen Stubbensee und Wirchensee. Schon hier lohnt sich ein erster Blick auf die Seen, besonders im Winter, wenn sich zahlreiche Wasservögel einfinden. Neben Stock- und Schellenten fallen vor allem die Gänsesäger-Männchen mit ihrem weißen Körper und dunkelgrünen Kopf auf. Auch Zwergsäger, die sich gerne im Uferbereich unter überhängenden Ästen aufhalten, lassen sich hier beobachten.

Der Weg führt zunächst ein kurzes Stück zurück zum „Weg zum Wirchensee“. Nach wenigen Metern zweigt rechts ein Pfad ab, dem man nach Süden folgt. Dieser umrundet den gesamten See und führt fast durchgehend direkt am Ufer entlang. Nach etwa 500 Metern bietet ein Stichweg auf eine Halbinsel in der Mitte des Sees eine ideale Gelegenheit, die Wasservögel in Nord- und Südteil des Gewässers zu beobachten. Neben Haubentauchern ist hier mit etwas Geduld auch der Eisvogel zu entdecken. Sein rasanter, gradliniger Flug verrät ihn am ehesten – beim Ansitz auf einem Ast hingegen ist er trotz seiner leuchtenden Farben erstaunlich gut getarnt.

Der Rundweg um den Wirchensee beeindruckt durch den Kontrast zwischen Wasser und Wald. Besonders im Winter sind Erlenzeisige in größeren Trupps unterwegs und durch ihre lebhafte Rufe leicht auszumachen. Ganzjährig sind Buntspechte sowie verschiedene Meisenarten zu hören und zu sehen. Im Frühling machen sich Tannen- und Haubenmeisen mit ihrem typischen Gesang bemerkbar. Während die Haubenmeise bevorzugt in Kiefern singt, hält sich das Wintergoldhähnchen vor allem in Fichten auf. Sein zarter Gesang ist im Frühjahr besonders gut zu hören, doch außerhalb dieser Zeit braucht es etwas Geduld, um Deutschlands kleinsten Vogel in den Zweigen auszumachen.

Trotz der kurzen Strecke kann man sich durch die Vielfalt der Vogelwelt leicht zwei bis drei Stunden an diesem idyllischen Ort aufhalten. Ein gelungener Abschluss der Wanderung ist eine Einkehr im Waldseehotel Wirchensee, das mit regionalen Spezialitäten zum Verweilen einlädt.

Zusätzliche Tipps:

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Foto: © Constanze Mikeska

Die Tour beginnt in Müllrose, das sich den historischen Charme eines ehemaligen Ackerbürgerstädtchens bewahrt hat, und führt dich durch den Naturpark Schlaubetal bis zum „Barockwunder Brandenburgs“ nach Neuzelle.

Start: Müllrose, Bahnhof
Ziel: Neuzelle, Bahnhof
Länge: 47 Kilometer
Wegebeschaffenheit / Streckenausbau: vorwiegend asphaltiert

Anreise: Nach Müllrose mit dem RB 36 Richtung Königs Wusterhausen oder Frankfurt (Oder)
Abreise: Von Neuzelle mit dem RB 43 oder RE 10

Verlauf der Tour: Müllrose, Ragower Mühle, Mixdorf, Kupferhammer, Siehdichum, Dammendorf, Chossewitz, Wirchensee, Treppeln, Koppeln, Möbiskruge, Neuzelle

Wegbeschreibung:

Starte die Tour nach einem Besuch im Naturparkhaus und erfahre, wie die Eiszeit die Landschaft prägte, die Menschen sie durch Jahrhunderte bis heute genutzten und welche Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt du im Naturpark erleben kannst.

Gut ausgebaute Radwege führen dich durch das idyllische Schlaube- und Oelsetal. Zur Rast einladende Forst- und Gasthäuser, Mühlen und Dorfkirchen verleihen den am Weg liegenden Orten ihren traditionellen Charme.

Die Tagestour endet in Neuzelle. Die Brüder des Zisterzienserordens, die hier im Mittelalter ein Kloster erbauten, hatten ein Gespür für das Besondere des Ortes. Heute ist das Kloster Neuzelle eine der wenigen vollständig erhaltenen Klosteranlagen in Europa. Nicht verpassen solltest du einen Besuch im „Himmlischen Theater“ und im Barockgarten mit seiner Orangerie und herrlichem Blick von den oberen Terrassen über die Oderniederung.

Sehenswert an der Strecke:
Müllrose: Barocke Pfarrkirche, Naturparkhaus Müllrose neben der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes, Müllroser Mühle mit Mühlenladen
Schernsdorf: Ragower Mühle
Mixdorf: Kupferhammer
Siehdichum: Försterfriedhof, Forsthaus Siehdichum
Dammendorf: Heidereiterei- und Forstmuseum, Ortslehrpfad
Chossewitz: Wildbienenlehrpfad, Dorfkirche
Treppeln: Lieblingsblick „Försterblick“ am Wirchensee
Möbiskruge: Wehrkirche
Neuzelle: Strohhaus, Kloster Neuzelle mit Klosterkirche und Gartenanlage, Museum „Himmlisches Theater“, Klosterbrauerei

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus „Ragower Mühle“, Schernsdorf
Gaststätte „Forsthaus Siehdichum“
Gaststätte „WaldSeeHotel Wirchensee“, Treppeln
Gasthaus Köhler, Treppeln
Gaststätte „Prinz Albrecht“, Neuzelle
Gaststätte „Klosterklause“, Neuzelle
„Wilde Klosterküche“, Neuzelle
Café „Olea & Cafea“, Neuzelle

Tour auf komoot:

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Foto: © Constanze Mikeska, Titel: Ragower Mühle

Der Tag beginnt im Kloster Neuzelle. Hier kannst du einem ganz besonderen Moment beiwohnen, wenn du in der katholischen Stiftskirche St. Marien in den frühen Morgenstunden den Chorälen der Zisterziensermönche lauscht und die ersten Sonnenstrahlen langsam den Kirchenraum durchfluten. 

Start/Ziel: Kloster Neuzelle, Stiftsplatz 5, Neuzelle
Länge /Dauer: 37 Kilometer / ca. 3 Stunden

An- und Abfahrt: RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit RB43 Richtung Falkenberg nach Neuzelle

Verlauf der Tour: Neuzelle, Möbiskruge, Koppeln, Treppeln, Bahro, Henzendorf, Reicherskreuzer Heide, Henzendorf, Bahro, Ossendorf, Kummro, Neuzelle

Wegbeschreibung:
Ab Neuzelle führt dich die Tour auf einem gut ausgebauten Radweg nach Möbiskruge, wo du an der kleinen Wehrkirche eine erste Pause einlegen kannst. Dann geht es weiter bis nach Kobbeln. Nur wenige Meter vom Weg entfernt befindet sich der größte Findling der Region, der während der Eiszeit eine weite Reise hinter sich gelegt hat. In Treppeln angekommen kannst du einen kleinen Abstecher zum sagenumwobenen Teufelsstein machen.

Bis nach Henzendorf ist es nicht mehr weit. Von dort gelangst du direkt in die Reicherskreuzer Heide. Aus der Ferne erblickst du große Steine, die wie auf eine Perlenkette gefädelt erscheinen. Ein Abstecher zum Findlingspark lohnt sich, die Steine dort erzählen ihre eigene Geschichte. Bei wolkenlosem Himmel erstrahlt hier bei Nacht ein unendliches Sternemeer.

Ab hier wird der Weg etwas sandig. Am Waldrand lass dein Rad stehen und geh zu Fuß weiter. Nur wenige Meter und du befindest dich mitten in der Heidelandschaft, im südlichen Teil des Naturparks Schlaubetal. Im August und September blüht hier ein kleiner violetter Traum, wenn sich der blütenreiche Teppich ausbreitet.  Auf dem 4 Kilometer langen Naturlehrpfad durch die Reicherskreuzer Heide erfährst du vieles zur Entstehung und Pflege dieser Landschaft sowie den hier beheimateten, sehr seltenen Tier- und Pflanzenarten.   

Zurück nach Neuzelle führt dich die Tour durch kleine Dörfer, die sich ihre Individualität bewahrt haben. Hier lassen sich dörfliche Idylle und Landschaftsräume, die sie miteinander verbinden, genießen.  

Sehenswertes an der Strecke:
Kloster Neuzelle mit Kirchen, Museen und barocker Gartenanlage, Neuzelle
Klosterbrauerei, Neuzelle
Wehrkirche, Möbiskruge
Kobbelner Stein, Koppeln
Teufelsstein, Treppeln
Kirche mit separatem Kirchturm, Henzendorf
Findlingspark, Henzendorf
Naturlehrpfad, Reicherskreuzer Heide
Museum „Strohhaus“, Neuzelle

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus Köhler, Treppeln
Gaststätte im Hotel „Prinz Albrecht“, Neuzelle
Gaststätte „Klosterklause“, Neuzelle
Gaststätte „Wilde Klosterküche“ im Klosterhotel, Neuzelle
Café „Olea & Cafea“, Neuzelle

Tour auf komoot:

Scan den Code zur komoot-Tour:

Foto: Constanze Mikeska

Das Hotel „Haus Katharinensee“ in Müllrose bietet eine E-Bike-Ladestation sowie einen Fahrradverleih mit zehn Fahrrädern und sechs E-Bikes, die nach Anmeldung zur Verfügung stehen. Die Lage direkt am Katharinensee lädt während der Ladezeit zum Verweilen ein – etwa bei einem Spaziergang, einer Bootstour oder im hauseigenen Terrassencafé.

Tipp: Die Umgebung bietet viele gut ausgebaute Radwege und Wanderrouten durch den Naturpark Schlaubetal und das Umland von Müllrose. Kartenmaterial dazu gibt es in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und Anregungen beim Besuch des Naturparkhauses Schlaubetal gleich hinter dem Marktplatz im Kietz.

Foto: Constanze Mikeska

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