Genieße regionale Produkte in außergewöhnlicher Kulisse, mit Blick auf den See oder romantisch bei einer Bootsfahrt, mitten in der Natur.
Begib dich auf eine kulinarische Reise und entdecke mit den Picknickanbietern des Seenlandes deine neuen Lieblingsplätze. Jedes Picknick ist individuell und liebevoll zusammengestellt, lässt sich auf die Rad- oder Wandertour durch die Region mitnehmen oder gleich an Ort und Stelle genießen.
Natürlich ist Das Schlaubetal auch mit dabei. Finde deinen Ort zum Picknicken unter: Picknick im Seenland Oder-Spree
Die seit 1857 bestehende Orgelbaufirma hat seit 1994 ihren Sitz im Gewerbegebiet in Müllrose. 2.278 Orgeln der Traditionsfirma erfreuen Gläubige und Musikfreunde in Kirchen deutschland- und weltweit. Thomas Lang und sein 7-köpfiges Team haben am 23. März den 195. Geburtstag des Firmengründers Wilhelm Sauer begangen, dessen Grabstein im Kleistpark in Frankfurt (Oder) noch heute zu finden ist.
Zur Geburtstagsfeier hatte W. Sauer Orgelbau am Nachmittag zur offenen Werkstatt eingeladen. Die Gäste wurden durch die verschiedenen Arbeitsbereiche in der große Halle geführt und konnten erfahren, dass jede Orgel ganz individuell für „ihre“ Kirche geplant und gebaut wird. Erstaunlich, wie viele Materialien beim Bau der „Königin der Instrumente“ Verwendung finden und dass ein Orgelbauer während seiner 3 1/2 -jährigen Ausbildung zahlreichen Handwerke erlernen muss. Auch ein ausgeprägtes musikalisches Gehör ist gefragt. Geselle Dominik, der in diesem Jahr seine Lehre erfolgreich in der Firma absolvierte, präsentierte stolz sein Gesellenstück und demonstrierte das Löten der Orgelpfeifen. Auch Alt-und Goldener Meister Peter Dohne, jetzt im verdienten Ruhestand, war vor Ort und gab Auskunft auf viele Fragen der Besucher. Fahrradkantor Martin Schulze, der als freiberuflicher Kirchenmusiker und Orgelsachverständiger tätig ist, ließ eine kleine Orgel erklingen und die Kinder probieren. Nicht einfach, das Orgelspiel! Zum Ausklang gab es Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, herzhafte Brote und noch mehr Gespräche zum Orgelbau.






Seit 27 Jahren öffnen Künstlerinnen und Künstler in Brandenburg am ersten Maiwochenende ihre Ateliers, Werkstätten und Galerien und präsentieren dabei eine bunte Vielfalt der hiesigen Kulturlandschaft. Sie laden dabei zum Schauen, kreativen Ausprobieren, zum Kaufen und Kennenlernen ein. In diesem Jahr finden die „Offenen Ateliers“ am 2. und 3. Mai 2026 statt.
Du bis Künstler und willst dabei sein? Lass dein Atelier kostenlos bis zum 31. März 2026 als Veranstaltung in die Datenbank eintragen – so wirst du auf der Website des Seenland Oder-Spree, in unserem Veranstaltungskalender und in anderen Tourismuskanälen sichtbar.
Das Schlaubetal hält für dich außergewöhnliche Schauplätze und verborgene Schönheiten in unberührter Landschaft bereit. Gespeist von Schlaube und Planfließ liegt der Große Treppelsee eingebettet in die dichten Wälder des Naturparks Schlaubetal und ist schon ein Erlebnisraum für sich.
Start / Ziel:
15890 Schlaubetal, OT Bremsdorf, Bushaltestelle Bremsdorfer Mühle
Länge / Dauer:
ca. 9 Kilometer / 2,5 Stunden
Anreise / Abreise:
PKW: B246 bis Parkplatz an der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle oder am Großen Treppelsee
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Bremsdorfer Mühle oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Bremsdorfer Mühle
Wegbeschreibung:
Tauch langsam ein und starte deine Tour entlang eines wilden Erlenbruchs bis zur Brücke über das schlängelnde Planfließ. Dann folgt dein Weg dem Seeufer und gibt den Blick auf die in der Sonne glitzernde Seefläche mit Enten- und Haubentaucher-Paaren frei. Vielleicht kannst du heute einen Seeadler bei erfolgreicher Jagd beobachten? Alte Bäume umklammern mit mächtigen Wurzeln die Uferhänge und halten sie fest, Biber finden hier reichlich Material und Bauplätze.
Später, am Nordwestufer des Sees, triffst du auf die Schlaube, die gemächlich in Richtung Hammersee fließt. Eine kleine Brücke quert das Wasser und schenkt dir einen Pausenmoment. Still breitet sich der Bach in einer Sumpffläche aus, fast schwerelos scheinen kleine Bauminseln auf ihr zu schwimmen. Beim genauen Hinsehen kannst du Reste von Muscheln in Ufernähe entdecken.
Ganz anders zeigt sich das Westufer des Großen Treppelsee. Die säumenden Waldflächen bestehen aus wertvollen Buchen und Traubeneichen, durchmischt von Kiefern. Einige konnten den Stürmen und der Trockenheit mehrerer aufeinander folgender Jahre nicht trotzen und bilden nun bizarre, wilde Gebilde aus umgestürzten, abgebrochenen und gespaltenen Baumriesen und deren Wurzelstöcke. Als Totholz sind sie Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel, Pilze und Fledermäuse und die Natur entwickelt im Selbstlauf bereits wieder neuen Wald.
Gleich erreichst du die Beobachtungshütte und hast einen wunderschönen Blick auf das gegenüberliegende Ufer des Großen Treppelsee. Am Nachmittag finden sich dort zahlreiche Grau- und Silberreiher ein, Schwäne ziehen ihre Kreise auf dem See. Im Frühjahr erscheint der Wald in unterschiedlichen Grünnuancen, in Herbst verzaubert er mit einem bunten Farbenmix.
Tipp:
Wenn du noch Lust auf einen kleinen Höhenflug hast, kannst du am Schluss der Wanderung den kleinen Aufstieg zum Aussichtspunkt „Himmel und Hölle“ erklimmen und dich vom Großen Treppelsee verabschieden.
Einkehrmöglichkeit:
In den Sommermonaten lädt an Wochenend- und Feiertagen der Imbiss des Campingplatzes am Großen Treppelsee zu einer Rast mit Grillwurst, Kuchen, Eis aus Beeskow und Getränken ein.
Tour auf komoot:

Foto: © Annekatrin Schwaeger
Start / Ziel: Siehdichum, Wanderparkplatz am Abzweig der Kupferhammerstraße oder Bushalt Mixdorf Kupferhammer
Länge / Dauer: 7 Kilometer / 2-2,5 Stunden
Markierung: grüner Punkt
Anreise / Abreise:
PKW: aus Richtung Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt über L37 bis Schernsdorf, dort Richtung Mixdorf abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Kupferhammer folgen
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Bahnhof Jacobsdorf, weiter mit Ausflugslinie A400 über Müllrose bis Haltepunkt Kupferhammer (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen)
Wegbeschreibung:
Dem Weg durch einen hohen Kiefernwald folgend, fällt dein Blick auf kleine Ferienhäuschen, die zum Gelände des lauschigen Campingplatzes am Schervenzsee gehören. Hier biegst du ab und läufst durch eine Schlucht, deren Hänge mit einem Teppich von Heidelbeersträuchern bewachsen sind, bis zum Ufer des Sees. Verweile im Schatten großer Eichen auf einer der kleinen Bänke am Seeufer, schau den sich auf dem Wasser tummelnden Vögeln zu oder grüße im Sommer die Stand Up-Paddler.
Eine Wegbiegung folgt der nächsten und du wirst staunen, wie lang sich der See erstreckt. Wacholder und Thujas tauchen als Exoten der Uferbesäumung auf und schon bald wechselst du in ein neues Landschaftsbild. Auf einer trocken gefallenen Moorfläche behauptet sich mit hohen, bemoosten Wurzelballen ein Schwarzerlen-Bruch. An den Bäumen befestigte Fledermauskästen zeugen davon, dass hier die Nachtjäger gern Quartier nehmen.
Nach einem Besuch auf dem Försterfriedhof in Siehdichum geht es nun bergab zum Schlaubetal-Wanderweg. Wenn du vorher einen Rastplatz suchst, biegst du kurz zum Forsthaus Siehdichum ab und genießt bei Sonnenschein auf der Terrasse regionale Gerichte oder Eis und Kuchen.
Auf dem Schlaubetal-Wanderweg wanderst du entlang der von der Schlaube gespeisten Seenkette aus Schinkensee, Langer See sowie Schulzenwasser, bis du den Kupferhammer erreichst. Immer wieder glitzert die Oberfläche der Seen durch die Bäume, liegen umgestürzte Bäume im Wasser, auf denen sich schon wieder neue Pflanzen einen Lebensraum geschaffen haben. Am Kupferhammer plätschert die Schlaube über eine Fischtreppe, bevor sie unter der Brücke die alte Dorfverbindungsstraße zwischen Schernsdorf und Mixdorf quert. Etwas bergauf geht es nun zum Wanderparkplatz oder Haltepunkt der Ausflugslinie Schlaubetal A400 zurück, wo Start und Ziel des Rundwanderweges ist.
Einkehrmöglichkeiten:
Imbiss und Restaurant auf dem Campingplatz Schervenzsee,
Forsthaus Siedichum
Tipps für Deine Packliste:
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Sonnenschutz und Mückenmittel,
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen

Foto: © Constanze Mikeska
Einmal um den See und raus aus dem Alltag. Der Rundweg um den Großen Müllroser See verbindet Natur und Stadt. Vergangenheit und Gegenwart. Bewegung und Ruhe.
Start / Ziel: Müllrose, Markt
Dauer / Länge: 3 Stunden / 9 Kilometer
Markierung: gelber Punkt
Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof
Aufbrechen mitten in der Stadt
Los geht’s am Markt. Durch die Beeskower Straße wanderst du vorbei am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt. Ein kleiner Spaziergang durch die Geschichte von Müllrose.
Hinter dem Strandbad wird es ruhiger. Eine alte Baumallee begleitet dich. Dann liegt der See vor dir. Ruder- und Segelboote schaukeln sanft auf dem Wasser. Der Wind bewegt die Blätter.
Du merkst schnell: Hier darf der Alltag Pause machen.
Immer dem Wasser nach
Am Stadtrand tauchst du in den Kiefernwald ein. Erlen stehen am Ufer. Schilf raschelt im Wind. Zwischen den Bäumen blitzt immer wieder das Wasser hervor. Und dann entdeckst du den Fischwerdel. Die kleine Insel liegt mitten im See. Die Müllroser nennen sie „Liebesinsel“. Sie ist ein sicherer Ort für viele Wasservögel. Rastplatz. Nistplatz. Lebensraum. Bleib einen Moment stehen. Vielleicht entdeckst du einen Reiher oder die Graugänse mit ihrem Nachwuchs.
Am Südufer lädt ein Pausenplatz zur Rast ein. Gegenüber liegt das „Seeschlösschen“. Einst ein beliebtes Ausflugslokal. Heute ein Wohnhaus mit Seeblick.
Durch den Wald
Der Weg zieht weiter. Kurz entlang der Landstraße. Dann wieder hinein in den Kiefernwald. Du überquerst die Schlaube. Unter der kleinen Brücke fließt sie munter weiter durch Wiesen und Sumpf und strebt dem großen See entgegen. Am Bahnübergang der Regionalbahn folgst du dem Weg zurück nach Müllrose. An „Brunos Ruh“ unterhalb der Picknickhütte öffnet sich der Blick weit über den Großen Müllroser See. Dahinter die Stadt mit Seepromenade und Mühle.
Wenn dir nach einer Erfrischung ist, wartet das Freibad auf dich. Ein Sprung ins kühle Wasser. Und weiter geht’s.
Zurück an die Promenade
An der Seeallee blitzt der Katharinensee zwischen den Bäumen hervor. Dann bist du wieder am Großen Müllroser See. Die Seepromenade lädt zum Bleiben ein. Bänke stehen direkt am Wasser. Schau über den See und lass die Gedanken ziehen.
An der Müllroser Mühle kannst du noch einmal in die Geschichte des Ortes eintauchen. Sie ist die älteste Mühle im Schlaubetal und produziert noch heute Mehl aus Getreide der Umgebung. Im Mühlenladen findest du Backmischungen, Backzubehör und regionale Produkte. Ein kleines Stück Müllrose für später und das Pausenbrot für die nächste Tour.
Tipp für deinen Besuch
Hinter dem Marktplatz im Kietz warten die Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und das Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal auf dich. Hol dir dort Inspiration für weitere Entdeckungen in Müllrose und im Schlaubetal.
Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick, Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
Einkehrmöglichkeiten:
Markt Restaurant „Steaks, Wine & more“, Markt
Strandimbiss Milan, Freibad (saisonal),
Restaurant im „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Bäckerei & Café „Bäckerei Dreißig“, Markt
Tour auf komoot:

Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh
Hier, im südlichen Teil des idyllischen Schlaubetals, begegnest du der Schlaube an ihrem Ursprung. Der Rundweg um den Wirchensee führt dich durch eine faszinierende Waldkulisse, die sich in den Jahreszeiten immer wieder wandelt: Im Frühjahr überrascht die Vielfalt der Farbe Grün, im Herbst das bunte Laub der Bäume, das raschelnd den Boden füllt.
Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz an L43 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund
Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an L43, Abfahrt Waldseehotel Wirchensee
Wegbeschreibung:
Das Stubbenloch, der kleine Schwestersee, grüßt dich auf dem Weg hinab zum Wirchensee. Viele kleine Stufen lenken deine Schritte am Ostufer hinauf zum „Försterblick“, der zum Verweilen einlädt und einen fantastischen Ausblick auf den See bietet. Mit etwas Glück kannst du von hier aus den See- oder Fischadler über dem Wasser kreisen sehen. Im Herbst, zur Brunftzeit, tönt das Röhren der Hirsche durch den hohen Wald.
Nicht mehr weit, mündet die Schlaube in den Wirchensee. Hinter der kleinen Brücke, die über das Bächlein führt, entspringt sie versteckt in den sagenumwobenen Wirchenwiesen. Nun führt der Weg am Westufer des Sees entlang zurück. Haubentaucher, Enten und Schwäne ziehen über das stille Wasser und dein Blick fällt auf das auf dem „Kleinen Horst“ gelegene Waldseehotel. Genieße die Ruhe und den Blick von der großen Terrasse, der dich den Wandel der Waldfarben bei Sonnenuntergang beeindruckend erleben läßt.
Ergänzung:
Auf dem Rundweg um die Schlaubemühle (4,5 km) kannst du der Schlaube weiter südlich folgen und einen Blick in das tief eingeschnittene Bachtal werfen.
Einkehrmöglichkeiten:
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln, Am Wirchensee 1
Gasthof Köhler, Neuzelle OT Treppeln, Treppelner Str. 15
Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
Tour auf komoot:
Foto: © Constanze Mikeska
Der Schlaubemühle-Rundwanderweg überrascht dich auf kurzem Weg mit spektakulären Blicken in die Bachlandschaft. Den Einstieg zum Rundweg findest du nahe der Schlaubebrücke westlich der Schlaubemühle.
Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz oder Bushalt an L43 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1 – 1,5 Stunden
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund
Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an L43, Abfahrt Waldseehotel Wirchensee
Wegbeschreibung:
Ein blattbedeckter Wanderpfad führt zwischen mächtigen Buchen entlang zum vorerst schmalen Bachlauf, der plötzlich in einen Stausee mündet. Hier hat der Biber einen Lieblingsplatz gefunden, meisterhaft die Schlaube angestaut und den Wanderweg gleich mit unter Wasser gesetzt. Abgenagte Stämme, sogenannte Biberschnitte, ragen aus dem Wasser – ebenso wie die Überreste einer alten Holzbrücke. Eine unscheinbare Trittspur führt dich oberhalb der Wasserlinie wieder auf den ursprünglichen Weg zurück.
Kaum merklich taucht die Schlaube nun in kühle Niederungen ab und mäandert durch bis zu 30 Meter tiefe Schluchten. Dein Blick fällt steil zwischen sattgrünem Gras und dunklen Schwarzerlen auf den beharrlichen Bachlauf.
Am Wendepunkt führt dich der Weg über eine weite Wiese, Schmetterlingstummelplatz zur Sommerzeit, und folgt dem Flüsschen dann auf östlicher Seite. Eine kleine Brücke quert die Gronisch – ein munteres Fließ, das sich in der Schlaube verliert. Noch einmal zeigt sich der Bach zwischen steilen Hängen, tief unten im Schlaube-Canyon, bis deine Runde an der Schlaubemühle ihr Ende findet.
Ergänzung:
Auf dem Rundweg um den Wirchensee (4,5 km) kannst du der Schlaube zu ihrem Ursprung in den Wirchenwiesen folgen.
Einkehrmöglichkeiten:
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln, Am Wirchensee 1
Gasthof Köhler, Neuzelle OT Treppeln, Treppelner Str. 15
Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
Tour auf komoot:

Foto: © Constanze Mikeska
Der Wald um Dammendorf hat den ehemaligen Revierförster Ralf Hartwig in seinen Bann gezogen und ihn so fasziniert, dass er tief in die Vergangenheit eintauchte und entlang eines Naturpfades Schautafeln stellte.
Start / Ziel: 15299 Grunow-Dammendorf, OT Dammendorf, Am Oberende
Länge: ca. 6 Kilometer
Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Dammendorf oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Dammendorf
PKW: B246 bis Parkplatz am Dorfplatz Dammendorf neben der Gaststätte
Wegbeschreibung:
Du erfährst auf den Schautafeln, für die ein Dammendorfer Waldarbeiter und Künstler die Bilder lieferte, dass der Wald weitaus mehr als eine Fülle von Bäumen ist, dass er in der Vergangenheit vielfältig genutzt wurde und geschützt werden soll, damit das lebendige Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erhalten bleibt.
Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich in den Bann des Waldes ziehen: Laubknistern, Waldbodenduft, Vogelkonzert und Seeglitzern bei einem Abstecher ins nahe Schlaubetal.
Tipp: Spaziergang zu historischen Orten auf dem Ortslehrpfad und Besuch im Heidereiterei- und Forstmuseums im ehemaligen Schulhaus (Anmeldung über Schlaubetal-Information anfragen).
Tour auf komoot:

Foto: © Constanze Mikeska
Das Schlaubetal ist wieder um kleine Attraktionen reicher:
Die Ranger der Naturwacht Schlaubetal haben die Aussicht auf den Großen Treppelsee vom hoch über dem See gelegenen Aussichtspunkt Himmel & Hölle wieder hergestellt. Die Sitzbank und Informationstafel bekamen eine Verjüngungskur. Ein Wegweiser am Rad- und Fußweg an der Bundesstraße B246 Richtung Dammendorf weist den Weg hinauf.

Auch an der Beobachtungshütte am Westufer des Große Treppelsee hat sich etwas getan. Auf Anregung des Wanderwegewartes des Amtes Schlaubetal hat ein Müllroser Hobbyschnitzer die Figur des „Vogelkiekers“ neu geschaffen. In dieser Woche wurde sie mit Hilfe der Ranger an Ort und Stelle aufgestellt.
Ein großes Dankeschön an alle, die immer wieder helfen, das Erlebnis Schlaubetal zu erhalten.
Tourentipp: Rundweg Großer Treppelsee
Fotos: Constanze Mikeska, Annekatrin Schwaeger
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