Start / Ziel: Mixdorf, Wanderparkplatz oder Bushalt Kupferhammer
Länge / Dauer: 7 Kilometer / 2-2,5 Stunden
Markierung: grüner Punkt

Anreise / Abreise:
PKW: aus Richtung Frankfurt (Oder) bzw. Eisenhüttenstadt über L37 bis Schernsdorf, dort Richtung Mixdorf abbiegen und der Straße bis zum Wanderparkplatz Kupferhammer folgen
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Bahnhof Jacobsdorf, weiter mit Ausflugslinie A400 über Müllrose bis Haltepunkt Kupferhammer (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen)

Wegbeschreibung:
Dem Weg durch einen hohen Kiefernwald folgend, fällt dein Blick auf kleine Ferienhäuschen, die zum Gelände des lauschigen Campingplatzes am Schervenzsee gehören. Hier biegst du ab und läufst durch eine Schlucht, deren Hänge mit einem Teppich von Heidelbeersträuchern bewachsen sind, bis zum Ufer des Sees. Verweile im Schatten großer Eichen auf einer der kleinen Bänke am Seeufer, schau den sich auf dem Wasser tummelnden Vögeln zu oder grüße im Sommer die Stand Up-Paddler.

Eine Wegbiegung folgt der nächsten und du wirst staunen, wie lang sich der See erstreckt. Wacholder und Thujas tauchen als Exoten der Uferbesäumung auf und schon bald wechselst du in ein neues Landschaftsbild. Auf einer trocken gefallenen Moorfläche behauptet sich mit hohen, bemoosten Wurzelballen ein Schwarzerlen-Bruch. An den Bäumen befestigte Fledermauskästen zeugen davon, dass hier die Nachtjäger gern Quartier nehmen.

Nach einem Besuch auf dem Försterfriedhof in Siehdichum geht es nun bergab zum Schlaubetal-Wanderweg. Wenn du vorher einen Rastplatz suchst, biegst du kurz zum Forsthaus Siehdichum ab und genießt bei Sonnenschein auf der Terrasse regionale Gerichte oder Eis und Kuchen.

Auf dem Schlaubetal-Wanderweg wanderst du entlang der von der Schlaube gespeisten Seenkette aus Schinkensee, Langer See sowie Schulzenwasser, bis du den Kupferhammer erreichst. Immer wieder glitzert die Oberfläche der Seen durch die Bäume, liegen umgestürzte Bäume im Wasser, auf denen sich schon wieder neue Pflanzen einen Lebensraum geschaffen haben. Am Kupferhammer plätschert die Schlaube über eine Fischtreppe, bevor sie unter der Brücke die alte Dorfverbindungsstraße zwischen Schernsdorf und Mixdorf quert. Etwas bergauf geht es nun zum Wanderparkplatz oder Haltepunkt der Ausflugslinie Schlaubetal A400 zurück, wo Start und Ziel des Rundwanderweges ist.

Einkehrmöglichkeiten:
Imbiss und Restaurant auf dem Campingplatz Schervenzsee,
Forsthaus Siedichum

Tipps für Deine Packliste:
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Sonnenschutz und Mückenmittel,
Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
Badesachen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen

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Foto: © Constanze Mikeska

Müllrose ist ein ehemaliges Ackerbürgerstädtchen mit einer mehr als 760-jährigen wechselhaften Geschichte und heute anerkannter Erholungsort. Auf der Runde um den Großen Müllroser See wandert dein Blick immer wieder zwischen dem Wasser mit zahlreichen Vögeln und dem wechselnden Panorama aus Stadtansichten, See und Himmel.

Start / Ziel: Müllrose, Markt
Dauer / Länge: 3 Stunden / 9 Kilometer
Markierung: gelber Punkt

Anfahrt / Abfahrt:
RE1 bis Jacobsdorf, dann Bus A400 bis Müllrose, Markt (April – Oktober an Wochenend- und Feiertagen) oder RE1 bis Frankfurt (Oder), dann RB36 bis Müllrose, Bahnhof

Wegbeschreibung:

Der Rundweg startet am Marktplatz und führt dich durch die Beeskower Straße, am Rathaus und an den beiden ältesten Häusern der Stadt vorbei. Hinter dem Strandbad, entlang der alten Baumallee, fällt dein Blick bald auf zahlreiche Ruderboote, die im stillen Wasser schaukeln.

Am Stadtrand beginnt der Kiefernwald, große Erlen und Schilf säumen das Seeufer. Bald ist der im See liegende Fischwerdel, von den Anwohnern „Liebesinsel“ genannt, in Sicht. Er ist Rast- und Nistplatz für zahlreiche Wasservögel. Vom Pausenplatz nahe dem Südufer des Sees aus, kannst du das gegenüberliegende „Seeschlösschen“, einst beliebtes Ausflugslokal und heute Wohnhaus sehen. Dort, ganz in der Nähe, fließt die Schlaube in den See.

Dein Weg führt dich nun in Richtung Landstraße, folgt dieser ein kurzes Stück bis er wieder in den Kiefernwald abbiegt und vor dem Bahndamm mit einer Brücke die Schlaube quert. Ab dem Bahnübergang Wustrower Berge wanderst du auf dem Schlaubetal-Wanderweg zurück in Richtung Müllrose. Unterhalb der Picknickhütte an „Brunos Ruh“ hast du einen besonders schönen Blick auf den See und die gegenüberliegende Stadt mit ihrer Seepromenade und dem imposanten Gebäude der Müllroser Mühle. Das Freibad lädt zum Sprung ins kühle Wasser ein.

An der Seeallee blitzt rechts der Katharinensee auf. Weiter an der Seepromenade laden zahlreiche Bänke zum Verweilen und Schauen ein. Im Mühlenladen der ältesten, noch produzierenden Mühle im Schlaubetal, findest du neben verschiedenen Backmischungen auch Backzubehör und andere regionale Produkte zum Mitnehmen oder Verschenken.

Tipp:
Hinter dem Marktplatz im Kietz lohnt ein Besuch in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und im Naturparkhaus des Naturparks Schlaubetal. Hier findest du noch mehr Anregungen zu Aktivitäten in und um Müllrose und im Schlaubetal.

Einkehrmöglichkeiten:
Markt Restaurant „Steaks, Wine & more“, Markt
Strandimbiss Milan, Freibad (saisonal),
Restaurant im „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
Bäckerei & Café „Bäckerei Dreißig“, Markt

Tipps für Deine Packliste:
* Sonnenschutz und Mückenmittel,
* Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick,
* Badesachen.
* Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.
* Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.

Tour auf komoot:

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Foto: © Annekatrin Schwaeger, Rastplatz Brunos Ruh

Hier, im südlichen Teil des idyllischen Schlaubetals, begegnest du der Schlaube an ihrem Ursprung. Der Rundweg um den Wirchensee führt dich durch eine faszinierende Waldkulisse, die sich in den Jahreszeiten immer wieder wandelt: Im Frühjahr überrascht die Vielfalt der Farbe Grün, im Herbst das bunte Laub der Bäume, das raschelnd den Boden füllt.

Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz an L43 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1,5 Stunden

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an L43, Abfahrt Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Das Stubbenloch, der kleine Schwestersee, grüßt dich auf dem Weg hinab zum Wirchensee. Viele kleine Stufen lenken deine Schritte am Ostufer hinauf zum „Försterblick“, der zum Verweilen einlädt und einen fantastischen Ausblick auf den See bietet. Mit etwas Glück kannst du von hier aus den See- oder Fischadler über dem Wasser kreisen sehen. Im Herbst, zur Brunftzeit, tönt das Röhren der Hirsche durch den hohen Wald.

Nicht mehr weit, mündet die Schlaube in den Wirchensee. Hinter der kleinen Brücke, die über das Bächlein führt, entspringt sie versteckt in den sagenumwobenen Wirchenwiesen. Nun führt der Weg am Westufer des Sees entlang zurück. Haubentaucher, Enten und Schwäne ziehen über das stille Wasser und dein Blick fällt auf das auf dem „Kleinen Horst“ gelegene Waldseehotel. Genieße die Ruhe und den Blick von der großen Terrasse, der dich den Wandel der Waldfarben bei Sonnenuntergang beeindruckend erleben läßt.

Ergänzung:
Auf dem Rundweg um die Schlaubemühle (4,5 km) kannst du der Schlaube weiter südlich folgen und einen Blick in das tief eingeschnittene Bachtal werfen.

Einkehrmöglichkeiten:
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln, Am Wirchensee 1
Gasthof Köhler, Neuzelle OT Treppeln, Treppelner Str. 15

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

Tour auf komoot:

Foto: © Constanze Mikeska

Der Schlaubemühle-Rundwanderweg überrascht dich auf kurzem Weg mit spektakulären Blicken in die Bachlandschaft. Den Einstieg zum Rundweg findest du nahe der Schlaubebrücke westlich der Schlaubemühle.


Start / Ziel:
15898 Neuzelle OT Treppeln, Wanderparkplatz oder Bushalt an L43 am Abzweig zum Wirchensee
Länge / Dauer: 4,5 Kilometer, ca. 1 – 1,5 Stunden
Markierung: gelber Punkt auf weißem Grund

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: Ab Berlin mit dem RE1 bis Jacobsdorf, danach mit dem Ausflugsbus A400 (April – Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltestelle „Treppeln, Schlaubemühle“
PKW: Wanderparkplatz an L43, Abfahrt Waldseehotel Wirchensee

Wegbeschreibung:
Ein blattbedeckter Wanderpfad führt zwischen mächtigen Buchen entlang zum vorerst schmalen Bachlauf, der plötzlich in einen Stausee mündet. Hier hat der Biber einen Lieblingsplatz gefunden, meisterhaft die Schlaube angestaut und den Wanderweg gleich mit unter Wasser gesetzt. Abgenagte Stämme, sogenannte Biberschnitte, ragen aus dem Wasser – ebenso wie die Überreste einer alten Holzbrücke. Eine unscheinbare Trittspur führt dich oberhalb der Wasserlinie wieder auf den ursprünglichen Weg zurück.

Kaum merklich taucht die Schlaube nun in kühle Niederungen ab und mäandert durch bis zu 30 Meter tiefe Schluchten. Dein Blick fällt steil zwischen sattgrünem Gras und dunklen Schwarzerlen auf den beharrlichen Bachlauf.

Am Wendepunkt führt dich der Weg über eine weite Wiese, Schmetterlingstummelplatz zur Sommerzeit, und folgt dem Flüsschen dann auf östlicher Seite. Eine kleine Brücke quert die Gronisch – ein munteres Fließ, das sich in der Schlaube verliert. Noch einmal zeigt sich der Bach zwischen steilen Hängen, tief unten im Schlaube-Canyon, bis deine Runde an der Schlaubemühle ihr Ende findet.

Ergänzung:
Auf dem Rundweg um den Wirchensee (4,5 km) kannst du der Schlaube zu ihrem Ursprung in den Wirchenwiesen folgen.

Einkehrmöglichkeiten:
Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln, Am Wirchensee 1
Gasthof Köhler, Neuzelle OT Treppeln, Treppelner Str. 15

Tipps für Deine Packliste:
Sonnenschutz und Mückenmittel, Durstlöscher, ggf. Snacks / Picknick.
Die kostenfreie App Flora Incognita kann dir beim Bestimmen von Pflanzen helfen.
Birdwatcher sollten ein Fernglas nicht vergessen.

Tour auf komoot:

Scan den Code zur komoot-Tour

Foto: © Constanze Mikeska

Der Wald um Dammendorf hat den ehemaligen Revierförster Ralf Hartwig in seinen Bann gezogen und ihn so fasziniert, dass er tief in die Vergangenheit eintauchte und entlang eines Naturpfades Schautafeln stellte.

Start / Ziel: 15299 Grunow-Dammendorf, OT Dammendorf, Am Oberende
Länge: ca. 6 Kilometer

Anreise / Abreise:
Bahn/ÖPNV: RE1 bis Jacobsdorf, danach Bus A400 (April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen) bis Haltepunkt Dammendorf oder Bahn bis Eisenhüttenstadt oder Beeskow, danach mit PlusBus400 bis Haltepunkt Dammendorf
PKW: B246 bis Parkplatz am Dorfplatz Dammendorf neben der Gaststätte

Wegbeschreibung:
Du erfährst auf den Schautafeln, für die ein Dammendorfer Waldarbeiter und Künstler die Bilder lieferte, dass der Wald weitaus mehr als eine Fülle von Bäumen ist, dass er in der Vergangenheit vielfältig genutzt wurde und geschützt werden soll, damit das lebendige Miteinander von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen erhalten bleibt.

Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich in den Bann des Waldes ziehen: Laubknistern, Waldbodenduft, Vogelkonzert und Seeglitzern bei einem Abstecher ins nahe Schlaubetal.

Tipp: Spaziergang zu historischen Orten auf dem Ortslehrpfad und Besuch im Heidereiterei- und Forstmuseums im ehemaligen Schulhaus (Anmeldung über Schlaubetal-Information anfragen).

Tour auf komoot:

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Foto: © Constanze Mikeska

Das Schlaubetal ist wieder um kleine Attraktionen reicher:

Die Ranger der Naturwacht Schlaubetal haben die Aussicht auf den Großen Treppelsee vom hoch über dem See gelegenen Aussichtspunkt Himmel & Hölle wieder hergestellt. Die Sitzbank und Informationstafel bekamen eine Verjüngungskur. Ein Wegweiser am Rad- und Fußweg an der Bundesstraße B246 Richtung Dammendorf weist den Weg hinauf.

Auch an der Beobachtungshütte am Westufer des Große Treppelsee hat sich etwas getan. Auf Anregung des Wanderwegewartes des Amtes Schlaubetal hat ein Müllroser Hobbyschnitzer die Figur des „Vogelkiekers“ neu geschaffen. In dieser Woche wurde sie mit Hilfe der Ranger an Ort und Stelle aufgestellt.

Ein großes Dankeschön an alle, die immer wieder helfen, das Erlebnis Schlaubetal zu erhalten.

Tourentipp: Rundweg Großer Treppelsee

Fotos: Constanze Mikeska, Annekatrin Schwaeger

Eine Bürgerinitiative in unserer Nachbargemeinde Biegen setzt sich seit Jahren für einen Radweg entlang der stark befahrenen Landesstraße L37 vom RE1-Bahnhof in Jacobsdorf zum Müllroser Ortsteil Dubrow ein. Bei der von ihr organisierten 5. Fahrraddemonstration am 19. Juli 2025 waren 133 Teilnehmer von Jung bis Alt dabei, um dieses Anliegen zu unterstützen. Auch wir als Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V. haben am Rande der Demonstration für dieses wichtige Anliegen Kontakt zu den Initiatoren aufgenommen. Wir wollen mithelfen, dass ein sicherer Radweg auf dieser Strecke für Einwohner unserer Region, aber auch für Gäste, die mit dem Fahrrad und Zug anreisen, endlich realisiert wird. Einen Erfolg haben das Aktionsbündnis und die Demonstrationen schon erzielt: Der Landkreis Oder-Spree hat zugesagt, nach vertraglicher Vereinbarung mit den Landesbehörden, nun die Planung für den Radweg zu übernehmen. Für den 10. Oktober 2025 ist bereits die nächste Fahrraddemonstration geplant. 

Start / Ziel: Waldseehotel Wirchensee, Neuzelle OT Treppeln
Länge / Dauer: 3,5 Kilometer, ca. 2–3 Stunden

Wegebeschaffenheit: Naturpfade, weitgehend ufernah
Verlauf: Waldseehotel Wirchensee,Uferpfad , Halbinsel , Rundweg um den See

Wegbeschreibung:
Die Wanderung beginnt am Parkplatz des Waldseehotels Wirchensee, einer Landzunge zwischen Stubbensee und Wirchensee. Schon hier lohnt sich ein erster Blick auf die Seen, besonders im Winter, wenn sich zahlreiche Wasservögel einfinden. Neben Stock- und Schellenten fallen vor allem die Gänsesäger-Männchen mit ihrem weißen Körper und dunkelgrünen Kopf auf. Auch Zwergsäger, die sich gerne im Uferbereich unter überhängenden Ästen aufhalten, lassen sich hier beobachten.

Der Weg führt zunächst ein kurzes Stück zurück zum „Weg zum Wirchensee“. Nach wenigen Metern zweigt rechts ein Pfad ab, dem man nach Süden folgt. Dieser umrundet den gesamten See und führt fast durchgehend direkt am Ufer entlang. Nach etwa 500 Metern bietet ein Stichweg auf eine Halbinsel in der Mitte des Sees eine ideale Gelegenheit, die Wasservögel in Nord- und Südteil des Gewässers zu beobachten. Neben Haubentauchern ist hier mit etwas Geduld auch der Eisvogel zu entdecken. Sein rasanter, gradliniger Flug verrät ihn am ehesten – beim Ansitz auf einem Ast hingegen ist er trotz seiner leuchtenden Farben erstaunlich gut getarnt.

Der Rundweg um den Wirchensee beeindruckt durch den Kontrast zwischen Wasser und Wald. Besonders im Winter sind Erlenzeisige in größeren Trupps unterwegs und durch ihre lebhafte Rufe leicht auszumachen. Ganzjährig sind Buntspechte sowie verschiedene Meisenarten zu hören und zu sehen. Im Frühling machen sich Tannen- und Haubenmeisen mit ihrem typischen Gesang bemerkbar. Während die Haubenmeise bevorzugt in Kiefern singt, hält sich das Wintergoldhähnchen vor allem in Fichten auf. Sein zarter Gesang ist im Frühjahr besonders gut zu hören, doch außerhalb dieser Zeit braucht es etwas Geduld, um Deutschlands kleinsten Vogel in den Zweigen auszumachen.

Trotz der kurzen Strecke kann man sich durch die Vielfalt der Vogelwelt leicht zwei bis drei Stunden an diesem idyllischen Ort aufhalten. Ein gelungener Abschluss der Wanderung ist eine Einkehr im Waldseehotel Wirchensee, das mit regionalen Spezialitäten zum Verweilen einlädt.

Zusätzliche Tipps:

Scan den Code zur Tour oder finde sie hier auf komoot.

Foto: © Constanze Mikeska

Das Seenland Oder-Spree lädt in der Woche vom 26. April bis 04. Mai 2025 zur Birdwatching-Aktionswoche ein. Zieht die Wanderschuhe an oder steigt aufs Rad, packt das Fernglas ein und startet zur Beobachtungstour in die faszinierende Welt der Vögel an besonders schönen Plätzen im Seenland.

Geführte Wanderungen in der Aktionswoche im Naturpark Schlaubetal findet ihr hier:

Vogelbeobachtungstouren im Schlaubetal:

Noch mehr Informationen und weitere Touren zum Entdecken der Vogelwelt im Seenland Oder-Spree findet ihr hier.

Auf Heidereiters Pfaden

Wir freuen uns, dass ihr auch in diesem Jahr das Schlaubetal mit dem Ausflugsbus A400 entdecken könnt. Zum Auftakt laden wir euch zu einer spannenden Frühjahrstour durch den Dammendorfer Forst ein.

Wann:  26. April 2025
Treff:   15299 Dammendorf, Dorfplatz,
             Förstereistraße/Landstraße


10:07 Uhr – Ankunft A400 in Dammendorf
10:15 Uhr – Wanderung entlang des Waldlehrpfades
13:00 Uhr – Kaffee, Kuchen und Geschichten im Heidereiter- und Forstmuseum
14:30 Uhr – Dorfrundgang zu 10 interessanten Orten
15:46 Uhr – Rückfahrt A400 ab Dammendorf

Anmeldung bitte bis 22.04.2025 in der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes in Müllrose unter 033606-77290 oder post@dasschlaubetal.de.

Die Tour ist kostenfrei. Das Museum freut sich über eine Spende.

Ausrüstung: witterungsgerechte Bekleidung,
Hinweise:
* für Kinder geeignet
* Fahrplan A400
* Für Gruppen interessant: Bis zu 5 Personen und 3 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren können das Brandenburg-Berlin-Ticket kostengünstig nutzen: Infos

Diese Wanderung ist ein Angebot des Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V.

Wir beraten Dich gern, persönlich oder telefonisch während unserer Öffnungszeiten – per Mail rund um die Uhr.

Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V.
c/o Schlaubetal-Information
Kietz 7
D-15299 Müllrose

Montag–Freitag 10–16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10–14 Uhr
+49 (0)33606 7729-0
post@DasSchlaubetal.de

Folge @DasSchlaubetal