Tanzparty mit Ibiza Feeling am Strand.

Workshop: Experimentelle Freiluftmalerei im Schlossgarten Lieberose. 

Im Mittelpunkt des Projekts steht die experimentelle Freiluftmalerei als offenes, prozessorientiertes Workshop-Format. Unter der künstlerischen Leitung von Eka Orba werden die Teilnehmenden eingeladen, sich intuitiv und jenseits klassischer Landschaftsdarstellung mit Malerei und Zeichnung im Außenraum auseinanderzusetzen. Wahrnehmung, Atmosphäre und Gegebenheiten des Ortes bilden den Ausgangspunkt für individuelle künstlerische Prozesse. Der Schwerpunkt liegt auf Experiment, Beobachtung und persönlicher Bildfindung. 

Das Format ist als wiederkehrender Workshop an drei Samstagen konzipiert und findet im Umfeld des Atelierhauses Schlosshof 5, Lieberose statt. Der Workshop versteht sich als aktiver künstlerischer Impuls, der den Ort durch zeitgenössische Praxis belegt und für Besucher*innen öffnet. 

Darüber hinaus ist das Atelierhaus am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Um eine Anmeldung wird gebeten: 01794778224 oder eka@orba-art.com
Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt.

Am Schlosshof 5, 15868 Lieberose, direkt hinter dem Schloss.

Gemütliche Gastlichkeit im schönsten Bachtal Brandenburgs.
Die Gaststätte wurde 2022 neu gebaut und im Mai 2023 eröffnet. Sie befindet sich im schönen Schlaubetal (Brandenburg) direkt auf dem Camping- und Wochenendhausplatz am Schervenzsee. Es erwartet die Gäste Leckeres aus Topf und Pfanne ganz nach guter deutscher Küche.

Die Jugendherberge liegt in der Mitte des Naturparks Schlaubetal. Als Umweltjugendherberge bietet sie auf einem 20.000 qm großen Naturgrundstück Umweltbildung zum Anfassen sowie Spiel und Spaß für Klassenfahrten, Gruppen, Familien und andere Gäste. Das historische Hauptgebäude ist das ehemalige Wohnhaus des Müllers und dient als Gemeinschaftshaus. In 4 Gruppenhäusern mit 4-Bettzimmern (WC/Du) können bis zu 136 Personen übernachten. Jedes dieser Gruppenhäuser hat einen eigenen Aufenthaltsraum. Möglichkeit zum abendlichen Ausklang in gemütlicher Runde bieten der historischen Mühlenkeller mit Kamin und ein Grill- und Lagerfeuerplatz.

Gleich nebenan gibt es Wandertouren in die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geformte Natur entlang der Schlaube und ihrer Seen, durch abwechslungsreiche Wälder, Wiesen und Moore, auf Naturlehrpfaden, zur Vogelbeobachtung und auf den Spuren der Neuzeller Klosterbrüder.

Die Nähe zu den Städten Beeskow, Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) lassen viele weitere Freizeitaktivitäten zu.
Für Fahrräder gibt es eine abgeschlossene Unterstellmöglichkeit.

– Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk –

Das Ferienhaus Spaltmann befindet sich in ruhiger Lage, direkt am Großen Müllroser See mit Zugang zum See. Eine Liegewiese, Gartenmöbel und ein Grill sind vorhanden. Angeln kann man von September bis Mai. Frühstück ist auf Anfrage gern möglich.

Kultur erfahren. Natur erleben. Geschichte entdecken. Eine Inspirierende Zeitreise per Rad durch das Leben und Wirken der Zisterziensermönche.
Diese Landschaft begeistert seit Jahrhunderten. Hier fanden die Zisterziensermönche Ruhe zur Einkehr und verwandelten wilde Natur in eine faszinierende Kulturlandschaft. Auf dieser zweitägigen Radtour durch das Klosterland zwischen Oderstrom, Neuzelle und Schlaubetal lässt sich dieses Erbe unmittelbar erfahren, während man entlang von Flüssen und Bächen in eine Welt voller Geschichten eintaucht.

Start / Ziel: Neuzelle, Kloster Neuzelle
Länge: 121 Kilometer

Anreise / Abreise: Bahn: RB 43 oder RE 10 nach Neuzelle
Logo / Wegmarkierung: Mönch auf Fahrrad auf weißem Untergrund

Streckenverlauf: Neuzelle, Schwerzko, Wellmitz, Coschen, Ratzdorf, Eisenhüttenstadt OT Fürstenberg, Aurith, Brieskow-Finkenheerd, Groß-Lindow, Kaisermühl, Müllrose, Schernsdorf, Mixdorf, Siehdichum, Dammendorf, Chossewitz, Treppeln, Möbiskruge, Neuzelle

Das Kloster Neuzelle gilt zurecht als „Barockwunder Brandenburgs“. Seine einzigartige Pracht verdankt es der Gefahr, die ihm als katholisches Kloster in der Reformation drohte: um der protestantischen Nüchternheit standzuhalten, wurde die Klosterkirche verschönert, bis sie über alle Maßen strahlte. Das Wunder wirkt bis heute, denn nach der Wiederansiedlung von Mönchen gibt es erneut ein reges Klosterleben.

Tipp: Sich die Zeit nehmen, die Klosteranlage mit dem Museum „Himmlisches Theater“ und dem prachtvollen Garten zu erkunden. Frühaufsteher können in der Stiftskirche St. Marien den morgendlichen Chorälen der Mönche lauschen, während die ersten Sonnenstrahlen den Kirchenraum durchfluten.

Die Tour führt in das Dorchetal mit seinen alten Wäldern, Feuchtwiesen und kleinen Schluchten. Am Bachlauf betrieben die Zisterzienser sechs Mühlen, von denen heute noch die Schwerzkower Mühle funktionstüchtig ist. Die seinerzeit moderne Technik „importierten“ die Mönche aus Italien. Ein Rundgang um die Mühlteiche lohnt.

Beim Bier wurden die Mönche handgreiflich
Durch kühlen Wald geht es leicht bergauf nach Wellmitz, einem einst bedeutenden Klosterbesitz. Berühmt wurde der Ort durch den „Wellmitzer Biermeilenstreit“, der sogar den Kaiser in Wien beschäftigte. Die Mönche pochten auf ihr Braumonopol und setzten ihr Ausschankrecht handgreiflich durch, indem sie fremdes Bier beschlagnahmten und sofort an „Weiber und Kinder“ ausschenkten.

Vom kleinen Fluss zum großen Strom
Es wird pedaliert bis nach Coschen an die Neiße. Der Ort wurde einst als Vorwerk des Klosters gegründet – einer von vielen ausgelagerten Landwirtschaftsbetrieben in den Niederungen, die erst durch den Deichbau der Mönche urbar gemacht wurden. Entlang der weiten Auenwiesen der Neiße wird Ratzdorf erreicht. Hier vereinen sich Neiße und Oder zu einer markanten Wasserlandschaft. Die Mönche nutzten den früheren Schifferort als wichtigen Umschlagsplatz für ihre Güter und versuchten mit einer strengen „Dingetagsordnung“, die nächtlichen Tanzereien der Schiffer einzuschränken. Ergebnis: viele Bürger von Ratzdorf wurden evangelisch.
Weiter geht es entlang der Oder. Zur Linken steigt über den Wiesen die Silhouette des Klosters auf, zum Strom hin öffnet sich eine weite Auenlandschaft. Bald taucht die historische Altstadt von Fürstenberg auf, wo einst der Deichbau bis Ratzdorf begann – ein Werk von unvorstellbarem Ausmaß, für das die Mönche 150 Bürger für den Bau über drei Jahrzehnte in die Pflicht nahmen.
Unbeschwert rollt es durch die Ziltendorfer Niederung. Dein Blick schweift über die Weite aus Schilf, Wassergräben und Wiesen. Das Mosaik aus Lebensräumen macht die Niederung heute zu einem ganzjährig interessanten Birdwatching-Spot. Schon im Mittelalter boten die Auen rund um Aurith beste Bedingungen für eine klösterliche Imkerei.

Waldbrände im Grenzland
Die Route folgt bei Brieskow nun dem Friedrich-Wilhelm-Kanal, der einst Spree und Oder verband und heute mit verwunschenem Charme bezaubert. Der Kanal bildete auch die Grenze zwischen den Ländereien der Neuzeller und Frankfurter Klöster. Die Besitztümer wechselten ständig. Da beide Orden nicht zimperlich mit ihren Untertanen umgingen, streikten gerade die Bauern aus Lindow und zündeten aus Protest immer wieder die Wälder an.
Im idyllischen Kaisermühl überquert man den Oder-Spree-Kanal und fährt an der historischen Kaisermühle vorbei, die an der Schlaube zur Einkehr einlädt. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Großen Müllroser See. Ein Muss zum Abschluss: An der städtischen Promenade innehalten und den „Lieblingsblick“ über die Weite des Sees schweifen lassen.

Siehdichum im Schlaubetal: ein Name, der zur Phantasie einlädt
Von Müllrose aus tauchst Du ein ins Schlaubetal, Brandenburgs schönstes Bachtal. Die Tour führt dich zur historischen Ragower Mühle, einem Ort wie aus dem Märchenbuch. Hier kann man sich einen Moment Zeit auf der kleinen Brücke nehmen, um dem Plätschern der Schlaube zu lauschen, oder sich auch eine Pause im Gasthaus gönnen.
Weiter geht es nach Siehdichum. Für die Mönche war der Wald eine wichtige Erwerbsquelle, vielerorts wurde gerodet – hier jedoch blieb er bewusst intakt, und an der schönsten Stelle der Schlaube entstand ein Jagdhaus als Ort der Erholung. Der Name ist bis heute Programm: Sieh dich um – immer wieder öffnen sich schöne Blicke über den Hammersee im Tal, etwa vom ehemaligen Jagdhaus, das heute als Forsthaus Gäste empfängt.

Von falschen Fischen und Fälschern
Man erreicht den Wirchensee, den die Mönche zur Fischzucht nutzten – Fisch war zentral für die Versorgung, besonders zur Fastenzeit. Überliefert ist die Anekdote, man habe der Fleischeslust wegen die Fastenregeln kreativ ausgelegt: Schweine seien „zu Fischen erklärt“ worden, indem man sie im Wasser versenkte und anschließend „fischte“. Ein kurzer Fußweg zum Försterblick belohnt mit einer spektakulären Aussicht von oben.
Die Tour verlässt das Schlaubetal und führt nach Treppeln, wo im heutigen Gasthof Köhler ein Stück rebellische Klostergeschichte geschrieben wurde. Hier plante im 18. Jahrhundert Bauernführer Georg Wollenberg seinen Aufstand. Mit gefälschten Dokumenten brachte er das Wirtschaftssystem des Klosters so sehr ins Wanken, dass die Ländereien der Mönche neu vermessen werden mussten. Der Aufstand endete tragisch: Wollenberg bezahlte mit seinem Leben.

Tipp: Zurück in Neuzelle dem ausgeschilderten Weg zum Kulisch Berg folgen und die Tour mit einem grandiosen Lieblingsblick von oben auf das Barockwunder Brandenburgs abschließen.

Sehenswertes:

Einkehrtipps:

Übernachtungstipps:

Tour auf komoot:

Scan den Code zur komoot-Tour:

Foto: Harald Schwaeger

Das Schlaubetal ist nur etwas für Wanderer? Mitnichten! Du willst an einem Tag mehr stille Seen, verträumte Dörfer mit kleinen Feldsteinkirchen und jede Menge Mühlen entdecken? Dann ist die 56 Kilometer lange Schlaubetal-Radtour für Dich die erste Wahl.

Start / Ziel: Müllrose
Länge / Dauer: 56 Kilometer / ca. 4 Stunden
Logo / Wegstreckenzeichen: oranges geschwungenes „S“ und ein blaues Fahrrad mit Korb & Sonnenblume


Wegebeschaffenheit / Streckenausbau:
vorwiegend asphaltiert
Verlauf: Müllrose, Mixdorf, Schervenzsee, Schernsdorf, Fünfeichen, Kieselwitz, Treppeln/Wirchensee, Chossewitz, Klingemühle, Dammendorf, Siehdichum, Ragower Mühle, Kaisermühl, Müllrose

An- / Abreise:
Anreise: mit RE1 bis Frankfurt (Oder), weiter mit RB36 (Königs Wusterhausen) bis Müllrose
Abreise: RB36 bis Frankfurt (Oder), anschließend RE1

Wegbeschreibung:
Zauberhafte Orte, stille Seen und verschlungene Pfade wie in einem kleinen Urwald – das Schlaubetal scheint einem Märchen entsprungen zu sein. Diese idyllische Region gibt es wirklich und lädt Dich dazu ein, auf einer Radtour in die Vergangenheit einzutauchen. Hier, wo einst die Schlaube mit ihrem Wasser zahlreiche Mühlen antrieb, kannst Du noch heute die Faszination alter Mühlräder und das Rauschen des Wassers erleben.

Die erste Mühle steht gleich in Müllrose, ein großer Backsteinbau, der als älteste und zugleich letzte Mühle im Schlaubetal noch heute Getreide mahlt. Auch wenn in den meisten Mühlen das letzte Korn längst gemahlen ist, bieten sie heute noch einen anderen Genuss: Einige wurden zu Restaurants und Hotels umgebaut, wie die Kaisermühle  an der Alten Schlaube, unweit des Oder-Spree-Kanals. Dein Stopp in der Ragower Mühle, die als einzige im Schlaubetal die alte Mühlentechnik bewahrt hat, ist wie eine kleine Zeitreise. 

Das Schlaubetal ist aber nicht nur für seine Mühlen bekannt, sondern auch für seine reiche Flora und Fauna. Mit etwas Glück kreist ein Seeadler am Himmel, fliegt ein Eisvogel vorbei oder lässt der Schwarzspecht sein Hämmern ertönen. Der Schervenzsee ist ein idealer Ort für eine Rast und ein erfrischendes Bad im klaren Wasser. Am Wirchensee, wo die Schlaube unweit in Wiesen entspringt, bietet der „Försterblick“ einen grandiosen Ausblick über den See.

Nach kleinen Anstiegen und rasanten Abfahrten, bei denen Dir der Fahrtwind um die Nase weht, kannst Du unterwegs die Ruhe und Schönheit des Schlaubetals in vollen Zügen genießen.

Tipp: 
Deine Einstimmung auf die Tour – Besuch des Naturparkhauses neben dem Haus des Gastes in Müllrose.
Unterwegs – einfach mal Rast einlegen, innehalten und die Stille hören.

Sehenswertes:
Müllrose: Naturparkhaus neben der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes, barocke Pfarrkirche, Müllroser Mühle mit Mühlenladen
Mixdorf: Dorfplatz mit Kirche, Kupferhammer an der Schlaube
Schervenzsee: Campingplatz mit Badestelle
Treppeln: Rundwanderweg Wirchensee mit Försterblick, Rundweg Schlaubemühle
Chossewitz: Wildbienenlehrpfad, Fachwerkkirche
Dammendorf: Ortslehrpfad, Waldlehrpfad, Heidereiterei- und Forstmuseum,
Siehdichum: Forsthaus Siehdichum, Försterfriedhof,
Schernsdorf: Ragower Mühle
Müllrose: Kaisermühle, Historisches Feuerwehrgerätehaus mit Schlauchturm

Einkehrmöglichkeiten:
Marktrestaurant, Müllrose
Gaststätte und Imbiss am Schlaubetal Camping Schervenzsee, Schernsdorf
Gaststätte „WaldSeeHotel Wirchensee“, Neuzelle OT Treppeln
Gaststätte „Forsthaus Siehdichum“, Siehdichum OT Schernsdorf
Ragower Mühle, Siehdichum OT Schernsdorf
Gaststätte „Hotel Kaisermühle“, Müllrose OT Kaisermühl

Gut Schlafen und Campen:
Hotel „Haus Katharinensee“, Müllrose
Hotel Kaisermühle, Müllrose
Campingplatz Müllrose, Müllrose
Schlaubetal Camping Schervenzsee, Schernsdorf
WaldSeeHotel Wirchensee, Treppeln
Campingfreunde Chossewitz, Chossewitz
Ferienhaussiedlung Chossewitz
Pension Traumfänger, Chossewitz
Forsthaus Siehdichum, Siehdichum

Tour auf komoot:

Scan den Code zur komoot-Tour:

Foto: Constanze Mikeska, Titel: Dorfteich in Mixdorf

Entdecke Müllrose vom Wasser aus. Die gemütliche Kanutour vom Kleinen Müllroser See zum Katharinensee verbindet entspanntes Paddeln mit Naturerlebnis und einer kleinen Portion Abenteuer – perfekt für einen Familienausflug.

Start: Marina Schlaubetal, Kietz 46, 15299 Müllrose
Ziel: Katharinensee
Länge/Dauer: 3 bzw. 6 km (Hin- und Rücktour) / ca. 1,5 bzw. 3 Stunden

Bootsverleih: Kanus kannst Du direkt an der Marina Schlaubetal ausleihen.

An-/Abreise:
Bahn/ÖPNV:
RE1 bis Frankfurt (Oder), dann mit dem RB36 (Frankfurt (Oder – Königs Wusterhausen) oder Bus bis Müllrose bzw. RE1 bis Jacobsdorf, dann mit Bus A400 (01.04.-31.10. an Wochenend- und Feiertagen) bis Müllrose, Markt
PKW: A12 nach Müllrose, Parkplatz Markt, Kirchstraße oder Biegenbrücker Straße

Dein Naturerlebnis auf einen Blick:
Ruhiges Gewässer, keine Schleusen und kein großes Verkehrsaufkommen – die Kanutour ist auch für Einsteiger und Familien bestens geeignet.

Tourenbeschreibung:
Los geht’s an der Marina Schlaubetal am Kleinen Müllroser See, nur rund 300 Meter vom Müllroser Markt entfernt. Hier heißt es: Kanu schnappen, einsteigen und lospaddeln. Nach kurzer Fahrt erreichst du den Oder-Spree-Kanal. Auf rund 600 Metern paddelst Du ein Stück auf der Wasserstraße, die Eisenhüttenstadt mit Fürstenwalde und Königs Wusterhausen verbindet und über Dahme und Spree bis nach Berlin führt. Wo früher vor allem Güter auf großen Lastkähnen transportiert wurden, sind heute vor allem Freizeitkapitäne unterwegs. Also Augen auf und Kurs halten!

An der Einmündung zum Katharinengraben biegst Du rechts ab und lässt den Kanal hinter Dir. Jetzt wird es ruhig. Hohe Bäume säumen den Wasserlauf, der im 18. Jahrhundert für den Holztransport angelegt wurde. Heute ist der Katharinengraben vor allem eines: ein idyllischer Naturraum, der zum Durchatmen und Entschleunigen einlädt.

Unter einer kleinen Brücke hindurch und schon ist der Katharinensee erreicht. Plötzlich öffnet sich der Blick über die Wasserfläche. Kaum zu glauben, dass der See vom Großen Müllroser See aus nur rund 200 Meter entfernt ist – und doch fühlt sich dieser stille Ort wie eine kleine eigene Welt an.

Zeit für eine Pause? Am Ufer lädt ein Gasthaus mit seiner schönen Außenterrasse zum Einkehren ein. Wer lieber direkt ins Wasser möchte, kann das am hauseigenen Badestrand tun. So wird aus der kleinen Paddeltour schnell ein ganzer Tag draußen: auf dem Wasser, am Wasser und mitten in der Natur. Danach geht es auf demselben Weg zurück zur Marina Schlaubetal.

Noch mehr Müllrose?
Du hast nach der Kanutour noch Lust auf eine kleine Stadtrunde? Vom Markt gelangst Du durch den Tunnel am Marktrestaurant zur barocke Pfarrkirche und zum Kietz mit der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und dem Naturparkhaus. In der Schlaubetal-Information bekommst Du Tipps für weitere Entdeckertouren, während Du im Naturparkhaus Wissenswertes über die Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks Schlaubetal erfährst.

Ebenfalls einen Besuch wert ist das aus dem Jahr 1925 stammende historische Feuerwehrgerätehaus mit hölzerndem Schlauchturm in der Schiffbauerstraße. Vom Kietz aus erreichst Du es über den Naturerlebnis- und Lehrpfad über die kleine Schlaubebrücke. Hinter den großen Toren gibt eine kleine Ausstellung Einblicke in die Feuerwehr- und Schiffbaugeschichte Müllroses – schließlich waren hier einst mehrere Werften zu Hause.

Wandertipp: Zu Fuß durchs Schlaubetal
Du möchtest nach dem Paddeln lieber festen Boden unter den Füßen? Dann entdecke das romantische Schlaubetal auf Schusters Rappen.

Südöstlich von Müllrose wartet eine ganz eigene Naturkulisse auf Dich: naturbelassene Wälder, weite Wiesen, kleine idyllische Seen und die Schlaube, die sich über Fischtreppen und an historischen Mühlen vorbei durch das Tal schlängelt. Hier findest Du Zuflucht vor Großstadtlärm und kannst eintauchen in urwüchsige Natur und wohltuende Stille. Schritt für Schritt wird der Alltag leiser und die Landschaft zum Erlebnis.

Ein echtes Muss für alle, die das Schlaubetal auch zu Fuß entdecken möchten, ist der Schlaubetal-Wanderweg. Der Weg führt von Müllrose durch die abwechslungsreiche Bachlandschaft bis zur Schlaubemühle bei Treppeln. Auf rund 25 Kilometern begleitet Dich die Schlaube durch Wälder, Wiesen, Seen und eiszeitlich geprägte Täler. Der Weg ist mit dem blauen „S“ auf weißem Grund markiert und als Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland vom Deutschen Wanderverband zertifiziert. Von April bis Oktober bringt dich der Bus A400 an Wochenenden und Feiertagen von Müllrose an mehrere Ausgangspunkte für Teilstrecken am Wanderweg.

Einkehrmöglichkeiten:
Imbiss an der Hafenbar Marina Schlaubetal
Restaurant im Hotel „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
„Marktrestaurant“, Markt
Gasthaus „Am Kanal“, Frankfurter Straße

Fotos: oben, Galerie 1+2: Annekatrin Schwaeger, 3: Constanze Mikeska
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Müllrose entdecken – auf dem Wasser und zu Fuß! Bei dieser Entdeckertour verbindest Du eine gemütliche Kanufahrt mit einer abwechslungsreichen Wanderung rund um den Großen Müllroser See. Erst geht es mit Muskelkraft übers Wasser, danach zu Fuß entlang des Sees und durch die Stadt. So lernst Du Müllrose aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen.

Start/Ziel: Bootsvermietung Schlaubetal, Biegener Straße 1, 15299 Müllrose

Dauer / Länge: 
Kanu: 1 Stunde / 3 Kilometer
Wanderung: 2,5 Stunden / 10 Kilometer

Anfahrt / Abfahrt: Pkw, Bus & Bahn

Bootsverleih und Rücktransport: Die Bootsvermietung Schlaubetal bietet Kanus und den passenden Rücktransport an.
Nautische Informationen: Die Kanutour verläuft auf ruhigem Gewässer. Es gibt keine Schleusen und keine größeren Hindernisse. Damit eignet sie sich auch für Einsteiger und Familien.

Tourenbeschreibung:

Mit dem Kanu zum Katharinensee

Los geht’s bei der Bootsvermietung Schlaubetal am Oder-Spree-Kanal. Nach dem Einstieg paddelst Du zunächst rund 600 Meter auf der großen Wasserstraße. Hier heißt es noch einmal: Augen auf für die großen und kleinen Freizeitkapitäne!

Dann biegst Du in den Katharinengraben ab und lässt den Kanal hinter Dir. Jetzt wird es ruhig. Das Wasser führt Dich durch den idyllischen, von Bäumen gesäumten Graben bis zum Katharinensee. Natur genießen, paddeln und einfach mal den Alltag hinter sich lassen – genau dafür ist diese kleine Kanutour gemacht.

Am Katharinensee bietet sich eine gemütliche Pause im Gasthaus direkt am Ufer an. Die schöne Außenterrasse lädt zum Verweilen ein.

Danach heißt es: Wanderschuhe an!

Nach dem Ausflug auf dem Wasser geht es auf Schusters Rappen weiter. Als Ergänzung zur Kanutour bietet sich eine 10 Kilometer lange Wanderung um den Großen Müllroser See an.

Über die Bahnhofstraße und die Seeallee erreichst Du das Freibad am Ostufer des Großen Müllroser Sees. Dort verlässt Du die Stadt und folgst dem Weg am Seeufer entlang bis „Brunosruh“. Von hier kannst Du einen Blick weit über den See auf das Panorama der Stadt werfen. Weiter geht es durch Wald und entlang von Wiesen bis zur kleinen Brücke über die Schlaube, die hier am Südufer in den See fließt. Am Westufer entdeckst du gegenüber das Seeschlösschen, das früher ein beliebtes Ausflugslokal war.

Nun geht es wieder hinein in die Stadt. Vorbei an den ältesten Häusern von Müllrose erreichst Du den Markt, die Müllroser Mühle und die Seepromenade. Hier kannst Du Dich noch einmal mit einem grandiosen Blick über den See von diesem verabschieden.

Am Kietz wartet der nächste Stopp: die Schlaubetal-Information im Haus des Gastes und das Naturparkhaus. Tauche hier noch tiefer in die Natur und Geschichte der Region ein und hole Dir Tipps für noch mehr Entdeckertouren.

Über die kleine Schlaubebrücke mit Blick auf die schaukelnden Schiffe an der Marina Schlaubetal geht es anschließend weiter zum Kleinen Müllroser See. In die Schiffbauerstraße steht das historische Feuerwehrgerätehaus aus dem Jahr 1925 mit seinem markanten hölzernen Schlauchturm. Hinter den großen Toren erzählt eine kleine Ausstellung von der Müllroser Feuerwehr- und Schiffbaugeschichte. Über die Brücke des Oder-Spree-Kanals erreichst Du wieder Deinen Ausgangsort nach einer erlebnisreichen Tour, die Natur und Stadtgeschichte verbunden hat.

Packtipp: Sonnenschutz und Mückenschutz, ausreichend Getränke, eventuell ein Picknick und Badesachen gehören ins Gepäck. Wer gerne Vögel beobachtet, sollte außerdem ein Fernglas dabeihaben.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthaus „Am Kanal“, Frankfurter Straße
Restaurant „Haus Katharinensee“, Bahnhofstraße
„Marktrestaurant“, Markt
Imbiss Bootsvermietung Schlaubetal, Biegener Straße

Wanderung auf komoot:

Scan den Code zur komoot-Tour

Foto: Harald Schwaeger

Der Große Müllroser See im Naturpark Schlaubetal ist rund 130 Hektar groß und verfügt über eine sehr gute Wasserqualität.

Am Ostufer bietet ein Freibad Sandstrand, Liegewiesen, Sanitäranlagen, Umkleidekabinen, Imbiss sowie einen Spielplatz. Sportmöglichkeiten wie Tischtennis, Beachvolleyball und ein Trimm-dich-Pfad ergänzen das Angebot. Parkplätze sind kostenpflichtig vorhanden.

Das städtische Strandbad am Westufer richtet sich mit flachem Uferbereich, Sandstrand und kleinem Spielplatz besonders an Familien mit Kindern. Eine Wasserrutsche sorgt zusätzlich für Abwechslung. Toiletten und Umkleiden sind ebenfalls vorhanden. Vor dem Strandbad stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.

Foto: Constanze Mikeska

Wir beraten Dich gern, persönlich oder telefonisch während unserer Öffnungszeiten – per Mail rund um die Uhr.

Tourismus-Marketing Schlaubetal e.V.
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Kietz 7
D-15299 Müllrose

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